Abteilung Forschung und Nachwuchs

Die Abteilung Forschung und Nachwuchs erfüllt zwei Aufgaben in der Universität:


Zum einen berät und unterstützt sie das Präsidium bei der Entwicklung und Umsetzung strategischer Prozesse in den Bereichen Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs sowie in Strukturfragen der Forschung und der Forschungsförderung; dies umfasst u.a.

      • Profilbildung und Schwerpunktsetzungen, EU-Strategie Forschung, Integriertes Nachwuchskonzept
      • Strukturbildende Programme, insbesondere Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche, LOEWE-Zentren und LOEWE-Schwerpunkte
      • Strategische Kooperation mit außeruniversitären Partnereinrichtungen
      • Koordination des Büros der Goethe-Universität in der Hessischen Landesvertretung Brüssel
      • Geschäftsführung der Senatskommission für den wissenschaftlichen Nachwuchs
      • Konzeptionelle Fragen der Forschungsförderung und Forschungsberichterstattung
      • Querschnittsaufgaben

Zum anderen ist die Abteilung die zentrale Einrichtung der Goethe-Universität zu Fragen der Forschungsförderung; dies beinhaltet u.a.

      • Information und Beratung zu Förderprogrammen der nationalen, europäischen und internationalen Forschungsförderung
      • Koordination der internen Prozesse bei der Antragstellung
      • hoheitliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Antragstellung
      • Anlaufstelle bei schwierigen Einzelfällen
      • Betreuung der internen Forschungsförderprogramme
                - „Fonds zur Förderung von Verbundprojekten“ 
                - „Nachwuchswissenschaftler/innen im Fokus“ 

Mitarbeiter der Abteilung Forschung und Nachwuchs:


Dr. Justus Lentsch

Abteilungsleiter
[Kurzvita]

Dr. Dieter Manthey
Referent für EU und internationale Forschungsförderung
[Kurzvita]

Eva Kammann
Referentin

Kristina Wege (bis zum 30.06.2016 abgeordnet in das HMWK)
EU-Referentin

Annette Wieckowski (bis zum 30.06.2016 abgeordnet aus dem HMWK)

Ellen Diehm und Stefanie Dreyer
Sachbearbeitung Forschungsförderung


Aktuelle Ausschreibungen in Horizon 2020

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Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon 2020 sind aktuell eine Vielzahl von Ausschreibungen für Verbundforschungsaktivitäten sowie Personenförderung geöffnet. Nähere Informationen zu den laufenden Ausschreibungen finden Sie hier:

 Horizon 2020: Ausschreibungen und Arbeitsprogramme 2016/17

Für Fragen zu Beteiligungsmöglichkeiten an Horizon 2020 stehen Ihnen gerne die EU-Referenten der Goethe-Universität zur Verfügung (eu-research-support@uni-frankfurt.de)


LOEWE Förderstaffel 10

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Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlicher und ökonomischer Exzellenz - LOEWE

Wie das HMWK am 02.12.2015 bekannt gab, gibt es eine 10. Runde der Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlicher und ökonomischer Exzellenz (LOEWE).

Mit der LOEWE-Förderung sollen vorhandene thematische Kapazitäten in Verbundprojekten gebündelt werden, um diese nach Abschluss der Förderung erfolgreich in ein koordiniertes Förderprogramm überführen zu können. Eine überzeugende Anschlussperspektive ist eine notwendige Fördervoraussetzung. Geeignete Anschluss- und Nachhaltigkeitsperspektiven bieten die koordinierten Programme der DFG, des Bundes oder EU-Verbundvorhaben sowie die gemeinsame Forschungsförderung von Bund und Ländern (bspw. Akademievorhaben oder Einrichtungen der MPG, WGL, HGF oder FhG).

Im Sinne des Regionalprinzips möchte die Landesregierung verstärkt Schwerpunkte und Zentren fördern, die aufgrund der räumlichen Nähe Synergien insbesondere bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zwischen den beteiligten Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und den Hochschulen für angewandte Wissenschaften realisieren.

Das jährliche Fördervolumen je Schwerpunkt beläuft sich auf 0,5 bis 1,2 Mio. Euro bei einer Laufzeit von vier Jahren. Pro Hochschule können max. drei Anträge für Schwerpunkte gestellt werden, die über die Hochschulleitung eingereicht werden müssen.

Das jährliche Fördervolumen je Zentrum beläuft sich auf 1,5 bis 6 Mio. Euro. Die Laufzeit für Zentren beträgt in der Regel sieben Jahre (vier Jahre Aufbauphase; drei Jahre Verstetigungsphase).

Erste Interessensbekundungen hat die Abteilung Forschung und Nachwuchs bis zum 15.01.2016 unter research-support@uni-frankfurt.de in Empfang genommen. Nun wird der Forschungsrat sich mit den eingereichten Projektvorschlägen befassen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung für die 10. LOEWE-Förderstaffel sowie dem internen Zeitplan.


ERC Consolidator Grants

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Aktuelle Ausschreibung der ERC Consolidator Grants

Die ERC Consolidator Grants richten sich an vielversprechende Wissenschaftler/innen am Beginn einer unabhängigen Karriere (zwischen sieben und zwölf Jahren nach der Promotion). Gefördert wird die Konsolidierung der eigenen Arbeitsgruppe mit bis zu 2 Mio. Euro über fünf Jahre. Die nächste Deadline für Anträge ist der 02. Februar 2016. Das Programm ist themenoffen und wird jährlich ausgeschrieben.

Bei Fragen zum Programm beraten Sie gerne die EU-Referenten der Goethe-Universität - Herr Dr. Manthey und Frau Wege (eu-research-support@uni-frankfurt.de).


Aktuelle Informationen aus der EU Forschungsförderung

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Open-Access-Finanzierung für Publikationen aus FP7-Projekten

(Stand: 10.06.2015, Quelle: DLR /ERC Newsletter Juni 2015) 

Über das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt “OpenAIRE2020” können zukünftig Open Access-Publikationen aus bereits beendeten Vorhaben des 7. Forschungsrahmenprogramms gefördert werden. Die Pilotmaßnahme „EC FP7 Post-Grant Gold Open Access“ ermöglicht damit auch die Erstattung von Veröffentlichungskosten, die nach Abschluss eines ERC-Projekts entstanden sind. Maximal drei Open Access-Publikationen pro Projekt können gefördert werden. Dabei darf das Projektende bei Einreichung des Antrags auf Kostenerstattung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Die Maximalförderung beläuft sich pro peer-reviewed-Veröffentlichung auf 2000 EUR, pro Monographie auf 6000 EUR.

Weitere Informationen zur Pilotmaßnahme, insbesondere zu den Antragsbedingungen, Antragsunterlagen und Ansprechpartnern/innen finden Sie auf der zentralen Serviceseite des Projekts OpenAIRE2020: https://www.openaire.eu/goldoa/fp7-post-grant/pilot 

Weitere Informationen zu Open Access an der Goethe-Universität finden Sie unter: http://www.uni-frankfurt.de/54800999/Open-Access


Förderfonds Aufbau koordinierter Programme

Der „Förderfonds zum Aufbau koordinierter Programme“ wird in 2015 erneut mit folgender Ausgestaltung ausgeschrieben.

Förderfähig sind Reisekosten zu Koordinationstreffen und Sachkosten (incl. Mittel für Hilfskräfte, Lektorat oder Übersetzung und für ERC-Anträge für Coaching und Interview-Training). Gefördert werden können:

Bis zu 5000 Euro: EU-Verbundforschungsprojekte, ITN, ERA-Net, sonstige größere Verbundprojekte der EU-Forschungsförderung.

Bis zu 5000 Euro: Verbundprojekte der programmorientierten Verbundforschung des Bundes (v.a. BMBF).

Bis zu 2500 Euro: Anträge bei dem Europäischen Forschungsrat (ERC) in den Programmlinien ERC-Starting/Consolidator/Advanced/Synergy Grant (für Antragscoaching und Interviewtraining).

Antragsverfahren:

Einzureichen sind folgende Unterlagen:

  • 1-2-seitige Skizze des Antragsvorhabens;
  • Angabe des Fördergebers und des spezifischen Programms („calls“)
  • Finanzplan über die geplante Verwendung der Mittel.

Über die Anträge entscheidet der Vizepräsident für Forschung unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit der Mittel. Die Mittel sind innerhalb von 6 Monaten ab Bewilligung zu verausgaben und müssen spätestens drei Monate nach Ende dieser Frist per Verwendungsnachweis nachgewiesen werden. Mit dem Verwendungsnachweis sind der eingereichte Antrag und eine Bestätigung über die Einreichung des Antrags einzureichen. Das Präsidium behält sich vor, die Mittel im Falle einer Nichteinreichung des Antrags zurück zu fordern. Die Anträge sind eletronisch bei Herrn Dr. Justus Lentsch, lentsch@pvw.uni-frankfurt.de einzureichen.