Der Arbeitsbereich „Gleichstellung und Diversität“ ist fest auf Leitungsebene verankert. Das Ressort ist derzeit Vizepräsident Prof. Dr. Enrico Schleiff zugeordnet. Das Gleichstellungsbüro mit seinen vielfältigen Arbeitsschwerpunkten ist beim Präsidium angesiedelt. Mit der 3. Fortschreibung des Frauenförderplans 2008-2014 hat die Universität die Umsetzung von Gender Mainstreaming zu einer zentralen Steuerungsaufgabe gemacht. Anfang 2012 wurde das erste Diversity-Konzept verabschiedet. Damit sind neben dem Gleichstellungsbüro alle Organisationseinheiten aufgefordert, gender-, familien- und diversitätsgerechte Strukturen und Prozesse in ihren Arbeitsbereichen zu schaffen.

Organigramm zur "Struktur der Gleichstellungsarbeit an der Goethe-Universität"

Zu den Erfolgen der Chancengleichheitsaktivitäten gehören:

  • 2005 Auditierung als „familiengerechte Hochschule“; Reauditierung 2008 und Konsolidierung 2011; Sicherung 2015
  • 2008/ 2014: mit je drei Professuren erfolgreiche Teilnahme am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder I und II;
  • 2011 Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“
  • 2011/2013 Auszeichnung mit „Stufe 4“ im Rahmen der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen      Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2012 Auszeichnung mit dem Total Equality Award
  • 2012 Verabschiedung eines Diversity-Konzepts 2012-2014 mit Aktionsplan
  • ein hohes Drittmittelvolumen
  • die Ausrichtung bundesweiter Workshops und Tagungen
  • ein in Relation zum Bundesdurchschnitt überdurchschnittlicher Anteil von Studentinnen/Wissenschaftlerinnen in nahezu allen Qualifikationsstufen.

Zuständig für die Umsetzung von Gleichberechtigung und Vielfalt ist auf zentraler Ebene das Gleichstellungsbüro , als „Kompetenzzentrum“ mit hoher Serviceorientierung und zunehmend internationaler Ausrichtung. Es wird in kontinuierlicher Rücksprache mit der/dem zuständigen Vizepräsidentin/ Vizepräsidenten von der Gleichstellungsbeauftragten der Goethe-Universität geleitet.

Auf der Ebene der Fachbereiche und Abteilungen lassen sich derzeit ca. 150 Maßnahmen und Initiativen identifizieren, die auf Geschlechtergleichstellung, Familie und andere Diversitätsdimensionen fokussieren.

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