Leistungen des Programms

  • Die finanzielle Förderung von ERASMUS-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken oder zur Fort- und Weiterbildung orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

 

  • Im Projektjahr 2018/19 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für drei Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag, vom 15. bis 60. Aufenthaltstag beträgt die Förderung 70 % der genannten Tagessätze:

Gruppe 1: 180 Euro am Tag für Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich.

Gruppe 2: 160 Euro am Tag für Belgien, Deutschland (Incomer), Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.

Gruppe 3: 140 Euro am Tag für Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

  • Zusätzlich zu den notwendigen Aufenthaltstagen kann entweder noch ein Anreise- oder ein Abreisetag mit gefördert werden.

  • Die Aufenthaltsdauer meint die Zeitspanne vom ersten Tag, an dem der Teilnehmer an der Gastinstitution anwesend sein muss, bis zum letzten Tag, an dem er dort anwesend sein muss.

  • Das International Office behält sich in Einzelfällen vor Mobilitäten, die zu Beginn des Projektjahres 2018/19 stattfinden, noch aus Mitteln des Projektjahres 2017/18 zu fördern, um Restmittel besser auszuschöpfen. In diesen Fällen gelten dann noch die Förderkonditionen von 2017/18.


  • Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument ermittelt werden.
  • Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

10 km – 99 km mit 20 EUR

100 km – 499 km mit 180 EUR

500 km – 1.999 km mit 275 EUR

2.000 km – 2.999 km mit 360 EUR

3.000 km – 3.999 km mit 530 EUR

4.000 km – 7.999 km mit 820 EUR

8.000 km und mehr mit  1.500 EUR


  • Teilnehmer/innen am ERASMUS+-Programm mit einem Grad der Behinderung von mind. 50%  können Sondermittel beantragen. Der Antrag auf Sonderförderung und das Berechnungsformular ist in Absprache mit der ERASMUS Hochschulkoordinatorin auszufüllen und unterschrieben mindestens 2,5 Monate vor Abreise bei ihr einzureichen. Weitere nützliche Infos zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education erhalten Sie hier.
  • Sobald das Antragsformular, das Mobility Agreement sowie das unterzeichnete Grant Agreement vorliegen, veranlasst das International Office die Auszahlung der ersten Förderrate, der sogenannten 70%-Rate. Nach Ihrer Rückkehr und der Einreichung aller Abschlussunterlagen wird die Restrate anhand der tatsächlich bestätigten Aufenthaltsdauer berechnet und ausgezahlt.
  • Es wird nicht nach dem Hessischen Reisekostengesetz abgerechnet, d.h. es werden keine tatsächlichen Reisekosten erstattet, sondern einzig die DAAD-Pauschalen ausgezahlt.
  • Steuerliche Informationen für Empfänger von Stipendien, Honoraren, Reisekostenerstattungen: Die Goethe-Universität Frankfurt informiert jährlich gemäß der Mitteilungsverordnung (https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/mv/gesamt.pdf ) bei wiederkehrenden Bezügen oder Überschreitung der Summe der Zahlungen von 1.500 EUR Ihr zuständiges Finanzamt über die entsprechenden Zahlungen. Der /die Zahlungsempfänger_in hat eigenverantwortlich steuerliche Aufzeichnungs- und Erklärungspflichten in Bezug auf die Einnahmen zu erfüllen (§12 MV). Hinweise zur Steuerfreiheit von Stipendien sind unter §3 Nr.44 des Einkommensteuergesetzes nachzulesen.