Institut für Klassische Philologie

Portal_header_01 Portal_header_02 Portal_header_03 Portal_header_04

AKTUELLE MELDUNGEN

Prof. Hans Bernsdorff hält in diesem Jahr die Gaisford Lecture an der Classics Faculty der Universität Oxford:

http://www.classics.ox.ac.uk/event-reader/events/the-gaisford-lecture-2017.html

 ***

Der Kurs Neugriechisch für Anfänger II von Herrn Contocristos fällt weiterhin krankheitsbedingt am 24.05. und 31.05.2017 aus.

***

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

Das Proseminar ‘Homerische Frauengestalten’ findet nicht statt. Stattdessen werde ich ein Examenskolloquium anbieten, das am 8. Juni, 16.15-17.45  in Raum 4.551 beginnen wird. Dann werden wir auch Termine für  Doppelsitzungen vereinbaren, um die zu Beginn des Semesters ausgefallenen Sitzungen nachzuholen. Weitere Interessenten mögen sich bitte per E-Mail bei mir anmelden.

gez. Bernsdorff

 ***

- Das angekündigte fachdidaktische HS "Einführung in die antike Metrik" findet als PS statt.

 - Das fachdidaktische PS "Übersetzungsmethoden und Übersetzungstheorie" von Frau Brandis entfällt.

 - Die Stilübungen III in Griechisch übernimmt Frau Brandis von mir (Mo 12-14, NM 119, Terminänderung)

 - Ich biete zusätzlich ein griechisches PS "Plutarch, Cicero" an (Di 12-14, IG 4.501 = Zeit und Ort der Stilübungen III).

Thomas Paulsen

Änderung zu den Lehrveranstaltungen von Frau Dr. Brandis

Die Lehveranstaltung Hellenistische Dichtung findet nicht statt.

Stattdessen bietet Frau Brandis ein Proseminar: Einführung in die Fachdidaktik der Alten Sprachen, Do, 10-12 Uhr, IG 4.501, an.

***

Das Hauptseminar Apokalypse, Artemis, Apollon u.a.: eine Spurensuche zur Intertextualität und Intermedialität der Johannes-Apokalypse mit griechischer Kultur von Prof. Alkier und Prof. Paulsen beginnt am Mittwoch, dem 26.04.2017.

***

Die Vorlesung "Lateinischer Wortschatz" von Herrn Prof. Bernsdorff kann für die lateinischen Prosa- und Poesiemodule angerechnet werden.

***

Zusätzliche Lehrveranstaltung, die im gedruckten KVV nicht aufgeführt ist.

 Ü Die frühneuzeitliche Grammatik des Lateinischen von Nebrija bis zu Sanctius, Petrus Ramus und Vossius

Fr, 10:00-12:00, IG 4.551
Prof. Dr. Axel Schönberger

 L3-Modul 11e. NBW II; LA-BA-HF-M 6: NBW I (Vergleichende Sprachwissenschaft); L-BA-HF-M 13: NBW II (Vergleichende Sprachwissenschaft); GR-BA-HF-M 6: NBW I (Vergl. Sprachwissenschaft); GR-BA-HF-M 13: NBW II (Vergl. Sprachwissenschaft)

Die für die Geschichte der europäischen Sprachwissenschaft mit Abstand bedeutendste Grammatiktradition der frühen Neuzeit ist die lateinische. Sie ist nicht nur für die Latinistik, sondern auch für die sprachwissenschaftliche Germanistik, Anglistik, Romanistik, Slavistik und andere Disziplinen von grundlegender Wichtigkeit. Bahnbrechend und viel rezipiert waren die in mehreren Auflagen erschienenen Introductiones Latinae des spanischen Humanisten Antonio de Nebrija, deren Lektüre und Analyse den ersten Teil der Übung ausmachen soll. Es gab aber nicht eine Traditionslinie, sondern vielfältige Ansätze, die sich insbesondere auch auf die grammatische Beschreibung der modernen indogermanischen Sprachen Europas auswirkten. Es sollen – je nach Teilnehmerkreis und Interesse – weitere wichtige Grammatiken in Auswahl behandelt werden, darunter Nicolaus Perottus, Rudimenta grammatices (1464), Lorenzo Valla, De linguae latinae elegantia (gedruckt 1471), Johannes Sulpitius, Grammatica (1475), Guilelmus Lilius, Brevissima institutio, seu ratio grammatices cognoscendae ad omnium puerorum utilitatem praescripta, quam solam Regia Maiestas in omnibus scholis docendam praecipit (erweiterte Ausgaben der Rudimenta grammatices ab 1542), Thomas Linacre, De emendata structura Latini sermonis (1524), Philipp Melanchthon, Grammatica Latina (1525), Julius Caesar Scaliger, De causis linguae Latinae (1540), Franciscus Sanctius Brocensis, Minerva seu de causis linguae Latinae (1540), der wohl ersten bedeutenden ‘generativen’ Grammatik avant la lettre, Petrus Ramus, Grammatica (1559) und Gerardus Johannes Vossius, De arte grammatica (1622).

Zur ersten Orientierung:

Arens, Hans (21969): Sprachwissenschaft: der Gang ihrer Entwicklung von der Antike bis zur Gegenwart, Freiburg i. Br.; München: Alber.

Padley, George A. (1976): Grammatical Theory in Western Europe 1500-1700: the Latin Tradition, Cambridge: Cambridge University Press.

***

Tutorien im Sommersemester 2017

Tutorium zur Einführung in das Studium der Klassischen Philologie, Mi, 14:00-16:00 Uhr, IG 4.501, Storch/Beginn:26.04.17
Tutorium zum Griechischen Propädeutikum, Do, 14:00-16:00 Uhr, IG 4.551, Koschak/Beginn: 27.04.17
Tutorium zum Lateinsichen Propädeutikum, Mi, 12.00-14:00 Uhr, IG 4.551, Fischer/Beginn: 26.04.17
Tutorium zu den Elementarkursen Latein (Anfänger und Fortgeschrittene), Do, 14:00-16:00 Uhr, IG 0.457, Bos/Beginn: 27.04.17

***

Information zum Praxissemester in den Fächern Griechisch und Latein

Zeitpunkt: Das Praxissemester kann frühestens im 4. Fachsemester absolviert werden.

Anmeldung: bei der ABL zu Beginn des 2. Semesters. Bitte halten Sie die dort angegebenen Fristen ein.

Zulassungsvoraussetzung: Erfogreicher Abschluss des Modul I (bestehend aus Propädeutikum und Einführung in die Klassische Philologie). Der Nachweis muss vor Beginn des Praxissemesters in der Studienberatung vorgelegt werden.

***

Regelung zur Teilnahme an Exkursionen benachbarter Fächer

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die in den Studienordnungen vorgesehene Exkursion mit begleitender Übung auch in der Alten Geschichte oder Archäologie zu absolvieren und dort den entsprechenden Schein zu erwerben. Damit jedoch die Gleichwertigkeit mit den vom Institut für Klassische Philologie angebotenen Exkursionen gewährleistet ist, ist eine Teilnahme an einer solchen Exkursion nur nach Rücksprache mit dem jeweiligen Geschäftsführenden Direktor oder einer der Studienberaterinnen möglich.

Thomas Paulsen

 

ERASMUS-Austausch mit Bologna

Es besteht eine Erasmus-Partnerschaft zwischen dem Institut für Klassische Philologie und dem Dipartimento di Filologia Classica e Medioevale di Bologna. Es werden Stipendien für sechsmonatige Studienaufenthalte in Bologna vergeben. Interessenten möchten bitte Frau Helena Schmedt kontaktieren: Schmedt@em.uni-frankfurt.de