Dr. Veronika Brandis

Kontakt

            

Tel.: 069-798-32448
E-Mail: brandisATem.uni-frankfurt.de
Raum: 4.455
Sprechstunde: Do, 09:15-10:00 Uhr

                                                                       

                                                                             

                                                                                             

 

Vita

  • geboren 1972
  • 1992-2000 Studium der Klassischen Philologie an der Freien Universtität Berlin, der Ruprecht Karls-Universität Heidelberg und dem University College London
  • 2000 Erstes Staatsexamen an der Freien Universität Berlin
  • 2000-2002 Referendariat und Zweites Staatsexamen in Berlin, gleichzeitig Lehrbeauftragte am Institut für Klassische Philologie (Lehrstuhl für Gräzistik) der Freien Universität Berlin
  • 2002-2006 Promotion über die Grabinschriften der Hohenzollern bei Prof. Dr. Fritz-Heiner Mutschler an der Technischen Universität Dresden
  • 2003-2006 Stipendiatin der Graduiertenförderung des Freistaats Sachsen
  • 2004 und 2005 jeweils dreimonatige Forschungsaufenthalte als Stipendiatin der Dr. Günther Findel-Stiftung an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
  • 2006-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klassische Philologie (Lehrstuhl für Latinistik) der Technischen Universität Dresden
  • seit Oktober 2008 Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Klassische Philologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Begleitmaterialien zu Lehrveranstaltungen: Link 


Projekte und Ausstellungen

Berolinum Latinum - Lateinische Inschriften in Berlin (2002): Begründung und Durchführung eines Unterrichtsprojekts an der Heinrich Schliemann-Oberschule, Berlin-Prenzlauer Berg, das mit der Suche, Entzifferung und Übersetzung lateinischer Bau-, Denkmal- und Grabinschriften in Berlin befasst ist. Präsentation der Ergebnisse in einer Ausstellung im Berliner Dom im November/Dezember 2002.

Vetera Wettinensia - Altes Wettinisches Erbe (2007-2009): Begründung und Leitung eines Projekts an der Technischen Universität Dresden (Institut für Klassische Philologie: Lehrstuhl für Latinistik) zur Erforschung von Inschriften, die mit dem Hause Wettin in Verbindung stehen; Organisation und Durchführung von regelmäßigen öffentlichen Inschriftenführungen durch die Dresdner Innenstadt; Konzeption und wissenschaftliche Betreuung der Ausstellung Verborgene Grabinschriften ans Licht gebracht. Die Grabinschriften der albertinischen Wettiner in Meißen, Freiburg und Dresden in der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und im Dom St. Marien zu Freiberg im September bis November 2009.

Schule trifft Uni: Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Lessing-Gymnasium Frankfurt unter der Leitung von Dr. Veronika Brandis und Judith Bohl. Im Januar 2018 haben Studierende des Hauptseminars Fachdidaktik der Alten Sprachen (Institut für Klassische Philologie) in zwei Doppelstunden dem gesamten E-Phasen-Jahrgang (10. Klassen) der Nachbarschule Lessing-Gymnasium Projektunterricht erteilt. In drei Gruppen wurden die Themen „Römisches Gastmahl“, „Neulateinische Inschriften in Frankfurt“ und „Lateinische Verse ,richtig’ vorgetragen“, die vorher sorgfältig im Seminar geplant worden waren, erarbeitet. Das Projekt gipfelte in einer großen Abschlussveranstaltung, die mit einer Inschriftenführung in der Frankfurter Innenstadt begann und mit einem römischen Gastmahl im IG-Farben-Gebäude der Goethe-Universität, bei dem lateinische Verse von Schülern rhythmisch-melodisch vorgetragen wurden, ausklang. Die Kooperation soll im Wintersemester 2018/19 fortgesetzt werden.

 Veröffentlichungen

  • Veronika Brandis, Zwei Dichter aus Kyrene: Maximus als Imitator des Kallimachos, Philologus 146, 2002, S. 172-178.
  • Veronika Brandis, Theoria cum Praxi. Ein Unterrichtsprojekt über lateinische Inschriften in Berlin, Latein und Griechisch in Berlin und Brandenburg 46, 2002, S. 119-121.
  • Veronika Brandis, Berolinum Latinum: Lateinische Inschriften in Berlin, hrsg. von der Klasse 10/2 des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums Berlin Prenzlauer Berg unter der Leitung von Veronika Brandis, Berlin 2001 (vervielfältigt).
  • Veronika Rücker, Interpretation zweier Martial-Epigramme in: Valerius Martialis, Epigrammaton liber decimus. Text, Übersetzung, Interpretationen. Mit einer Einleitung, Martial-Bibliographie und einem rezeptionsgeschichtlichen Anhang hrsg. von Gregor Damschen und Andreas Heil, Frankfurt/Main 2004, S. 83-86 und S. 212-216.
  • Veronika Rücker, Untersuchungen zu den Grabinschriften der Hohenzollern. Entwicklung von äußerer Form und Inhalt, in: Die Gruft der Hohenzollern im Berliner Dom, hrsg. v. der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin, Berlin 2005, S. 72-87.
  • Veronika Rücker, Die Grabinschriften der Hohenzollern. Einleitung, Edition, Kommentar und Übersetzung, Spolia Berolinensia 30, Hildesheim 2009.        
    [Rez. von Joachim Bahlcke, in: Das historisch-politische Buch 57, 4/2009, S. 358-359]
    [Rez. von Elisabeth Klecker, in: Daphnis 41, 2012, S. 631-637.]
    [Rez. von Mario Müller, in: FBPG 22, 2012, S. 131-133.]
    [Rez. von Isa Gundlach, in: Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen 34, 2012/13, S. 109-110.]
  • Veronika Rücker / Katharina Walther (Hgg.), Verborgene Grabinschriften ans Licht gebracht. Die Grabinschriften der albertinischen Wettiner in Meißen, Freiberg und Dresden. Katalog zur Ausstellung im Dom St. Marien zu Freiberg. 21. September bis 15. November 2009, Dresden 2009.
  • Veronika Rücker, Koinzidenzen und Prodigien in den lateinischen Inschriften der Hohenzollernsärge des 17. und 18. Jahrhunderts, NlatJb 12, 2010, S. 271-287.
  • Veronika Rücker, Werteerziehung an der Elbe. Die Ländliche Lehr- und Erziehungsanstalt für Knaben in Blasewitz bei Dresden, in: Andreas Heil / Matthias Korn / Jochen Sauer (Hgg.), Noctes Sinenses. FS Fritz-Heiner Mutschler zum 65. Geburtstag, Heidelberg 2011, S. 486-496.
  • Veronika Brandis, Rez. Andreas Keller, Elke Lösel, Ulrike Wels u. Volkhard Wels (Hgg.): Theorie und Praxis der Kasualdichtung in der Frühen Neuzeit, Amsterdam u. New York: Rodopi 2010, 516 S., 5 Abb. (Chloe 43) in: pbb 136(2),2014, S.326-330.
  • Veronika Brandis. Iustus Christoph Böhmer, De laudationibus funebribus sive parentalibus. Helmstedt 1705, in: Hanspeter Marti / Reimund B. Sdzuj / Robert Seidel (Hgg.), Rhetorik, Poetik und Ästhetik im Bildungssystem Alten Reiches. Wissenschaftstheoretische Erschließung ausgewählter Dissertationen von Universitäten und Gymnasien 1500-1800, Köln/Weimar/Wien 2017, S. 337-347.
  • Veronika Brandis, Rez. Klaus-Dieter Beims, Antike Texte an christlichen Schulen. Die römischen Autoren im Lateinunterricht des Halleschen Pietismus, Hallesche Forschungen 441, Halle: Verlag der Franckeschen Stiftungen 2015 in: NlatJb 18, 2016, S. 389-394.
  • Veronika Brandis, Ein Mythos als Brücke zum Verständis der DDR-Vergangenheit. Ovids "Dädalus und Ikarus" und Wolf Biermanns "Ballade vom Preußischen Ikarus", erscheint in der nächsten Ausgabe Pegasus-Onlinezeitschrift 2018.
  • Veronika Brandis, Sebastian Socinus (Präses), Johann Kaspar Mangold (Respondent), Oratio Ajacis contra Ulyssem Ovid. Metam. lib. XIII rhetorice resoluta. Basel 1696, in: Hanspeter Marti und Karin Marti-Weissenbach (Hgg.): Rhetorik- und Poetikunterricht im 18. Jahrhundert an der Universität Basel, URL: http://www.forschungen-engi.ch/projekte/basel.htm