Romanistik in Frankfurt

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Einer der schönsten Universitätsstandorte Deutschlands!

Ein interdisziplinäres und interkulturelles Fach:

Durch den Umzug der geisteswissenschaftlichen Fächer der Goethe-Universität in den historischen Poelzig-Bau im Frankfurter Westend sind diese Fächer näher zusammengerückt, was zweifellos ihre weitere Vernetzung vorantreibt. Davon profitiert auch die Frankfurter Romanistik, etwa durch ihre Kooperation mit dem Institut für Komparatistische Literaturwissenschaft oder anderen Instituten. Der Standortvorteil erlaubt es, die Breite des Studienangebots zu nutzen und die Romanistik mit einer Vielzahl benachbarter Fächer zu kombinieren (z.B. Philosophie, Soziologie, TFM), um so das Studium interdisziplinär auszurichten. 

Zudem ist die Romanistik ein interkulturelles Fach. Denn sie umfasst und systematisiert nicht nur das ganze Spektrum der romanischen Sprachen und Literaturen Europas (Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch, Baskisch), sondern beschäftigt sich auch mit der sogenannten Neuen Romania, mit den romanischen Kulturen außerhalb des europäischen Kontinents: der sogenannten Frankophonie (dem Französischen in Afrika, Nordamerika, in der Karibik und Indik und Asien und Ozeanien), der lateinamerikanischen Welt (Spanisch in Nord-, Mittel- und Südamerika, Portugiesisch in Brasilien).

Am Frankfurter Institut für Romanische Sprachen und Literaturen ist dieses riesige Feld fast vollständig abgedeckt. Es gibt nur wenige Universitäten in Deutschland, wo die Romanistik eine ähnlich weitgespannte Kompetenz in bezug auf die bearbeiteten Teilgebiete hätte.

Außerdem ist die Frankfurter Romanistik eines der Institute mit dem umfangreichsten Stipendienprogramm und internationalen Universitätspartnerschaften. Letztlich bietet gerade die internationale Stadt Frankfurt ein ausgezeichnetes Kulturangebot und die Rhein-Main-Region eine Vielzahl attraktiver Praktikumsplätze. Museen, Theaterinstitutionen, Literaturveranstalter und vor allem die offiziell vertretenen Institutionen der romanischen Welt (wie z.B. Instituto Cervantes) organisieren u.a. vielfältige Lesungen, Filmvorführungen und Ausstellungen. Aber auch am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen finden regelmäßig Gastvorträge, Ringvorlesungen, Tagungen, Konferenzen und Workshops statt.

Studiengänge:

An der Goethe-Universität Frankfurt am Main gibt es die Möglichkeit, Romanistik auf Bachelor (B.A.) oder Lehramt zu studieren: Dabei handelt es sich um modularisierte Studiengänge — d.h.: Das Studium wird durch Module strukturiert, die bestimmte Lehrveranstaltungen verschiedener Studieninhalte (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Fremdsprachenausbildung etc.) mit einem Lernziel zusammenfassen und verknüpfen. Jedes Modul bildet eine Einheit, für die Leistungspunkte vergeben werden.

Das Angebot der Masterstudiengänge erlaubt es, die im Bachelor erworbenen Kenntnisse im Anschluss zu vertiefen: