Romanistik in Frankfurt

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Einer der schönsten Universitätsstandorte Deutschlands: Durch den Umzug der geisteswissenschaftlichen Fächer der Goethe-Universität in den historischen Poelzig-Bau im Frankfurter Westend sind diese Fächer näher zusammengerückt, was zweifellos ihre weitere Vernetzung vorantreibt.

Ein vernetztes Fach

Davon profitiert auch die Frankfurter Romanistik, etwa durch ihre Kooperation mit dem neuen Institut für Komparatistische Literaturwissenschaft. Aber die Romanistik ist eigentlich schon in sich ein vernetztes Fach. Denn sie umfasst und systematisiert nicht nur das ganze Spektrum der romanischen Sprachen und Literaturen Europas (Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Katalanisch, um nur die wichtigsten zu nennen), sondern beschäftigt sich auch mit der sogenannten Neuen Romania, mit den romanischen Kulturen außerhalb des europäischen Kontinents: der sogenannten Frankophonie (dem Französischen in Afrika, Nordamerika, in der Karibik und Indik und Asien und Ozeanien), der lateinamerikanischen Welt (Spanisch in Nord-, Mittel- und Südamerika, Portugiesisch in Brasilien).

Am Frankfurter Institut für Romanische Sprachen und Literaturen ist dieses riesige Feld fast vollständig abgedeckt. Es gibt nur wenige Universitäten in Deutschland, wo die Romanistik eine ähnlich weitgespannte Kompetenz in bezug auf die bearbeiteten Teilgebiete hätte. Diese Kompetenz der Romanistik an der Goethe-Universität entspricht in vergleichbarer Weise der Weltoffenheit der Stadt Frankfurt, die im Begriff ist, zu einer ebenso internationalen wie multikulturellen Metropole zu werden.

Studiengänge

Abgesehen von den bis März 2018 auslaufenden Magisterstudiengängen, für die seit dem Sommersemester 2010 keine Immatrikulation mehr möglich ist, gibt es an der Goethe-Universität Frankfurt am Main die Möglichkeit, Romanistik auf Bachelor (B.A.) oder Lehramt zu studieren: Dabei handelt es sich um modularisierte Studiengänge — d.h.: Das Studium wird durch Module strukturiert, die bestimmte Lehrveranstaltungen verschiedener Studieninhalte (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Fremdsprachenausbildung etc.) mit einem Lernziel zusammenfassen und verknüpfen. Jedes Modul bildet eine Einheit, für die Leistungspunkte vergeben werden.

Seit dem Wintersemester 2013/14 besteht außerdem das Angebot der neuen interdisziplinären Masterstudiengänge Romanistische Lingusitik und Moving Cultures — Transcultural Encounters sowie Romanistische Literatur- und Kulturwissenschaft (seit dem Wintersemester 2015/16).