Herzlich willkommen auf der Seite der Frankfurter Skandinavistik

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NEU: Schreibberatung

Offene Beratung für wissenschaftliche Schreib- und Arbeitstechniken

Ob Referat, Hand-out, Exposé, Hausarbeit oder Essay – wissenschaftliches Schreiben ist eine der wichtigsten Techniken, die man im Studium benötigt und sich aneignen muss. Oft fällt es nicht leicht, Gedanken in Worte zu fassen und ein Projekt zunächst zu beschreiben und dann auch zu schreiben. Zu lernen, wie man Ideen, Thesen und Fragestellungen entwickelt, bündelt, strukturiert und konkretisiert, um sie anderen schriftlich mitzuteilen, ist ein fortwährender Prozess.

Meine Sprechstunde ist ein offenes Angebot, das sich an alle Studierenden der Skandinavistik richtet. Es bietet Raum für alle Fragen, die mit dem Schreiben in einem wissenschaftlichen Kontext zusammenhängen – unabhängig davon, an welchem Punkt Sie sich in Ihrem Studium und auch in Ihrem konkreten Projekt befinden. Ich bin selbst Skandinavistin und habe viele Jahre an diesem Institut gelehrt, daher kann ich Sie ganz gezielt fachspezifisch beraten. Ich unterstütze Sie dabei, ein Hausarbeitsthema zu finden, ein Exposé zu erstellen, Ihre Gedanken zu strukturieren oder eine Schreibblockade zu überwinden. Wenn Sie bei einem Referat oder einer anderen Arbeit nicht weiterwissen, bei Ihrer Literaturrecherche auf Probleme stoßen oder andere arbeitstechnische Fragen haben, helfe ich Ihnen ebenfalls gerne weiter.

Die Sprechstunde findet immer mittwochs, von 18 bis 19 Uhr, in Raum IG 151 statt, und zwar erstmals am 26.11.2014. Eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich. Dies kann jedoch eventuell zu Wartezeiten führen. Falls Sie möchten, dass ich vorab etwas von Ihnen lese, schicken Sie mir dies bitte rechtzeitig vorher (mindestens drei Tage) per E-Mail zu (christiane.mueller@em.uni-frankfurt.de).

Film + Diskussion

Ägir im Weltkrieg – Nordische Mythologie in einem Propagandafilm der deutschen Reichsbank 1918

Einführung in den Film: Prof. Dr. Julia Zernack (Skandinavistik/Frankfurt am Main)

Zeit: Donnerstag, 4.12.2014, 18 Uhr
Ort: Raum 7.312 (Filmvorführungsraum), 7. Stock, I.G.-Farben-Haus, Campus Westend

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe Universität“ (19. 10. 2014 – 8. 2. 2015, MUSEUM GIERSCH) in Kooperation mit dem Institut für Skandinavistik und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Ägir. Ein Film-Festspiel (Verfasser und Spielleiter: Julius Pinschewer, Hauptdarsteller: Wilhelm Diegelmann) ist Teil der Werbekampagne für die neunte Kriegsanleihe 1918. Auf unterhaltsame Weise möchte der Propagandafilm seinem Publikum unmittelbar vor dem Ende des Ersten Weltkriegs die Einsicht nahebringen, dass die Zeichnung von Kriegsanleihen ein Weg zum Frieden und eine patriotische Notwendigkeit sei. Dazu dient ihm die humoristisch gezeichnete mythologische Figur der „Meereshoheit“ Ägir. Auf eine den heutigen Betrachter irritierende Weise wird sie zusammengebracht mit der maritimen Kriegstechnik des Deutschen Reiches. Damit spielt der Film auf Themen an, die in wilhelminischer Zeit allgegenwärtig waren: nicht nur die Schwärmerei für alles Germanische, das „Nordland“ und die Wikinger, sondern vor allem die große Flottenbegeisterung der neunziger Jahre und die Flottenkonkurrenz mit Großbritannien. In der Folge erscheint Ägir als Verkörperung der deutschen „Seegeltung“ und als nationale Identifikationsfigur; als solche verleiht er dem Film, der vor dem Hintergrund des sogenannten uneingeschränkten U-Boot-Krieges zwischen dem Deutschen Reich und England spielt, antibritische Tendenz.

Ägir. Ein Film-Festspiel ist eines der aufwendigsten Beispiele für die Instrumentalisierung nordischer Mythen durch die politische Propaganda Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist der Film und seine wissenschaftliche Betrachtung im Rahmen der Edda-Forschung am Institut für Skandinavistik ein Beispiel für die Präsenz des Ersten Weltkrieges in den Sammlungen der Goethe-Universität. Unterschiedliche Objektbestände beleuchten Bildwelten, Propaganda und Rezeption des Ersten Weltkrieges.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ soll die Veranstaltung auch beispielhaft Kooperationen zwischen unterschiedlichen Instituten und Sammlungen dokumentieren.


Berichte aus der Praxis

Workshop: Berichte aus der Praxis

Berufliche Orientierungsveranstaltung für Studierende der Skandinavistik.

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Termin: Freitag, 5. Dezember, 10:00 bis 17:00 Uhr. Raum: IG Nebengebäude, 1.701
Ansprechpartner: Prof. Dr. Julia Zernack und Prof. Dr. Frederike Felcht

Auslandsaufenthalt

Erasmus-Informationsveranstaltung

Wenn Sie sich für einen Auslandsaufenthalt an einer skandinavischen Universität interessieren, gibt es die Möglichkeit, für ein oder zwei Semester an einer unserer Erasmus-Partneruniversitäten zu studieren. Informationen hierzu bekommen sie auf unserer Erasmus-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 10. Dezember 2014, 12-13 Uhr, Raum IG 1.201.

Gastvortrag

Lena Rohrbach (Berlin): Normative Archive. Juristische Kom­pi­lationen im spätmittelalterlichen Island

Am 20. Januar 2015 wird Lena Rohrbach (Berlin) einen Gastvortrag zum Thema Normative Archive. Juristische Kom­pi­lationen im spätmittelalterlichen Island halten. Der Vortrag findet im Rahmen des Seminars "Die Handschriftenkultur des nordischen Mittelalters" von Prof. Zernack statt, alle anderen Interessierten sind jedoch ebenfalls herzlich dazu eingeladen!

Die Veranstaltung findet am 20.01.2015 um 14 Uhr (c. t.) in Raum IG 201 statt.



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