Herzlich Willkommen auf der Homepage von „Theologie interkulturell“!

Als 1. Vorsitzender von „Theologie interkulturell e.V.“ begrüße ich Sie sehr herzlich und danke Ihnen für Ihr Interesse an unserem interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojekt am Fachbereich Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. mehr...

 


Aktuelles




Ankündigung 
des internationalen und interdisziplinären Symposiums:
Das Heilige interkulturell: Kontextualität und Universalität
Religionswissenschaft, Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften im Gespräch

12 bis 20 Uhr Freitag, 22. Januar 2016
und
09 bis 16 Uhr Samstag, 23. Januar 2016
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino-Gebäude


Sehr geehrte Thi-Mitglieder und KollegInnen, liebe Studierende,

die Kategorie des Heiligen, die von Rudolf Otto in die Religionswissenschaft eingeführt wurde, wird in der heutigen Religionswissenschaft, insbesondere nach dem cultural turn, radikal in Frage gestellt. Es gibt aber gute Gründe, das neopositivistische Forschungsprogramm der empirischen Religionswissenschaft zu hinterfragen.

Wolfgang Gantke, Professor für Religionswissenschaft und Religionstheologie am Fachbereich 07 Katholische Theologie der Goethe-Universität, gehört zu den prominentesten gegenwärtigen Religionswissenschaftlern, die das Problem des Heiligen ernst nehmen und sich damit seit vielen Jahren beschäftigen. Wolfgang Gantke vertritt eine problemorientierte und transzendenzoffene Religionswissenschaft, deren Zentrum einen religionsphänomenologischen Ansatz bildet, in dessen Rahmen religiöse Phänomene kontextbewusst erforscht werden und gleichzeitig auf die Universalität des Heiligen nicht verzichtet werden soll. Am 4. Januar 2016 feiert Wolfgang Gantke seinen 65. Geburtstag, was uns auch Anlass zum o.g. Themen-Symposium ist.

Im Rahmen des Symposiums sollen Beiträge aus Religionswissenschaft, Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften präsentiert und in den jeweiligen Panels diskutiert werden.

Symposiumsprogramm (Stand 30.09.2015):

  • Roderich Barth (Gießen): Der zweite Teil von "Das Heilige"
  • Gertrude Deninger-Polzer (Frankfurt): Der Trick mit der Taube. Die Offenbarung des Korans in der Legenda Aurea
  • Johann Figl (Wien): Das "Heilige" im Kontext einer "Spiritualität ohne Gott"
  • Adelheid Herrmann-Pfandt (Marburg): Graben nach dem Heiligen: Religionsarchäologie aus religionswissenschaftlicher Sicht. Einige Vorüberlegungen
  • Manfred Hutter (Bonn): Die Materialisierung des Heiligen: Spirituelles Reisen als Suche nach dem Heiligen an sakralen Orten
  • Hans Kessler (Frankfurt): Die Frage nach dem Heiligen im Kontext einer von Naturwissenschaften und Religionskonflikten geprägten Welt. Ein Annäherungsversuch aus theologischer Perspektive
  • Markus Luber (Frankfurt): Indische Christen: das Heilige aus soziologisch-interkultureller Perspektive
  • Jürgen Mohn (Basel): "Sakral" versus "heilig"? Religionswissenschaftliche Interpretationskategorien in der Verschlingung von Religions- und Theoriegeschichte - aus einem "französischen" Blick auf die deutschsprachige Debatte
  • Thomas M. Schmidt (Frankfurt): Das Heilige als Grund der Moral. Zu Durkheims Rezeption durch Habermas
  • Perry Schmidt-Leukel (Münster): Auf dem Weg zu einer fraktalen Theorie religiöser Vielfalt
  • Michael Stausberg (Bergen): Die Unverzichtbarkeit des Heiligen
  • Bernd Trocholepczy (Frankfurt): Die Insistenz der Phänomenologie: Mysterium und Apokalypse
  • Udo Tworuschka (Jena): Praktische Religionswissenschaft und das Heilige
  • Hans Waldenfels (Bonn): Was ist uns heute noch heilig zu sprechen?
  • Edmund Weber (Frankfurt): Erfahrungen mit der Freiheit des Heiligen in Hindutum und Islam
  • Knut Wenzel (Frankfurt): Die Religion und das Schöne. Zu einigen Fragen der Religionsästhetik
  • Hamid Reza Yousefi (Koblenz): Sehnsucht und Denken

Für die Teilnahme am Symposium inklusive Verpflegung (ohne Übernachtung), berechnen wir 30 € Teilnahme-Pauschale, die im Tagungsbüro bezahlt wird.
Für Studierende der Goethe-Universität ist die Teilnahme kostenlos.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher bitten wir um Ihre rechtzeitige Anmeldung bis 15. Oktober 2015 per E-Mail an:
vladserikov@hotmail.com / beate.mueller@em.uni-frankfurt.de  
Auf Ihre Anmeldungen freuen wir uns.

Mit herzlichen Grüßen und mit besten Wünschen
Prof. Dr. Thomas Schreijäck, Dekan und 1. Vorsitzender von Theologie interkulturell
Diplom-Indologe Vladislav Serikov M.A., wiss. Mitarbeiter


Gastprofessur 2015

In diesem Wintersemester wird Prof. Dr. Dr. John D`Arcy May die diesjährige Gastprofessur von Theologie interkulturell antreten. Seine Vorlesung trägt den Titel:

Die Religionen in der globalen Zivilgesellschaft
Eine Asien-Pazifik Perspektive 

Die Vorlesung findet ab dem 14.10.2015 jeden Mittwoch um 16:15 Uhr im Campus Westend, IG-Hochhaus, Raum 1.741a (Nebengebäude), statt. 
Nähere Informationen bezüglich der Vorlesung und den begleitenden Seminaren finden Sie hier.

Die Sprechstunde von Prof Dr. Dr. D`Arcy May findet dienstags von 16:15 - 17:15 Uhr im ehemaligen Bauleitgebäude auf dem Campus Westend statt.


Ausstellung „30 Jahre Theologie interkulturell"

Vom 23. Mai 2014 bis zum 16. Juli 2014 fand anlässlich des 30 jährigen Jubiläums von „Theologie interkulturell" eine Ausstelung im Saal der Katholischen Hochschulgemeinde am Campus Westend statt. Genauere Informationen bezüglich dieser Ausstellung erhalten Sie hier.

Die Jubiläumsbroschüre „30 Jahre Theologie interkulturell“ kann nach vorheriger Bestellung per Mail an Beate.Mueller@em.uni-frankfurt.de in Raum 2.717 gegen eine Gebühr in Höhe von 3 Euro erworben werden.


Internationale Kontakte

Durch die Vermittlung von „Theologie interkulturell“ konnten in den letzten Jahren kontinuierlich internationale Kooperationspartner für den Fachbereich Katholische Theologie gewonnen werden. mehr...


Gastvorträge

In Kooperation mit dem Internationalen Promotionsprojekt „ Religion im Dialog


Ehrenpromotion

Der Fachbereich Katholische Theologie verlieh Herrn Prof. Dr. Luis Gutheinz SJ am 12.10.2009 um 18.00 c.t. in Raum 1.741b (Campus Westend) die Ehrendoktorwürde.