Herzlich Willkommen auf der Homepage der Professur für Kirchengeschichte!

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Das Fach Kirchengeschichte ist eine mit den Methoden der allgemeinen Geschichtswissenschaft arbeitende Disziplin, die sich mit der Geschichte der christlichen Religion und der christlichen Kirchen von den Anfängen bis in die Gegenwart beschäftigt. Auf der Basis einer methodisch geleiteten Analyse von historischen Quellen will sie in erster Linie verstehen, wie Menschen unter Berufung auf christliche Traditionen und eigene Glaubenserfahrungen in den unterschiedlichen Epochen ihre Vorstellungen von Gott entwickelt, ihr Verhältnis zur Welt praktiziert und in welch individuellen und kollektiven Formen ihre religiösen Deutungen gelebt, ausgedrückt, sozial verfasst haben. …

Weiterlesen zum Fachprofil und den Forschungsschwerpunkten der Professur


Team

Prof. Dr. Günther Wassilowsky Lehrstuhlinhaber
Sr. Dr. Anna Elisabeth Rifeser Lehrstuhlvertretung
Hon.-Prof. Dr. Matthias Kloft

Honorarprofessor

Melanie Wurst Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Beate Müller M.A. Sekretariat
Kevin Hecken Wissenschaftlicher Mitarbeiter - DFG Projekt "Papstwahl" (Forschergruppe)
Stefan Schöch Wissenschaftlicher Mitarbeiter - DFG Projekt "Papstwahl" (Forschergruppe)
Dr. Maria Teresa Fattori Wissenschaftliche Mitarbeiterin - DFG-Projekt "Provinzialsynoden" (eigene Stelle)
Julian Reibling Studentische Hilfskraft, Tutor
Dominik Geiger Studentische Hilfskraft
Luisa Simon Studentische Hilfskraft
PD Dr. Gianmaria Zamagni Privatdozent


Prof. Wassilowsky befindet sich im Sommersemester 2018 im Forschungssemester.

Sprechstunden finden nach Vereinbarung per Mail statt.

Die Vorlesungen "Christentum in Antike und Mittelalter" und "Kirchengeschichte in Früher Neuzeit und Moderne" sind vom SS 18 auf das WS 18/19 verschoben.


Aktuelles

Neues DFG-Projekt an der Professur "Die posttridentinischen Provinzialsynoden im polyzentrischen Katholizismus, 1517-1817"

durchgeführt von Dr. Maria Teresa Fattori

Projektbeschreibung "Provincial Councils in Polycentric Catholicism, 1517-1817. The Normative activity of worldwide episcopates in relation to the Papal Monarchy and Curial Congregations"

This research project focuses on a global survey of the provincial Councils celebrated in the Catholic Church from 1517 to 1817. The project hopes to comprehend the relationship between the Council of Trent, the local translation of the Council, including the interpretation of the Roman Congregation of the Council. In other words, it seeks to investigate the different forms, the wider context and the specific development of the provincial Councils on a global scale. Special attention will be paid to the mutual and reciprocal inter-relationships between different provincial Councils and the relation between the local and global levels.

At the core of the research project is a monography on the subject of Provincial Councils (1517-1817) with a special emphasis on the relationships between local norms and the legal sources produced by the Congregation of the Council. Secondly, this research aims to set up an interdisciplinary platform facilitating exchanges between philologians and historians, among others through the organisation of a workshop: during the first years, the research aims to create a network of different linguistic and historiographycal traditions to compare cognitive acquisitions and research methods. A third objective consists in the creation of a digital platform with a connected digital edition of source materials. The philological approach necessary for treating historical documents will be combined with the development of digital research tools for interdisciplinary research. From the methodological pont of view, I will adopt an approch comparing the history of the institutions and the history of canon law, encompassing the ongoing dialectic exchanges between the Roman centre and local centres in a polycentric Catholicism.

 The project presents a number of objectives to be attained:

(a ) phasing of conciliar activity in different chronological and geographical contexts;

(b ) reconstruction of the bureaucratic procedures related to those Councils - primarily the recognition (recognitio ) of the text of the provincial Councils made by the Congregation of the Council (from 1586 on);

(c ) analysis of the interactions between the Roman Curia and local centres and between local ecclesiastic interests and political ones;

(d ) the exploration and description of different models of Provincial Councils in terms of normative content and in terms of celebration’s typology.

(f ) These general objectives will be narrowed down into an operational working hypothesis and a corresponding definition of the problem.

(e) Last but not least, a complete catalogue of the provincial Councils celebrated worldwide from 1517 and 1817, constructed on the basis of edited collections and unedited sources.


Lehrstuhlvertretung

Sr. Dr. Anna Elisabeth Rifeser übernimmt für das Akademische Jahr 2018/19 die Lehrstuhlvertretung für Prof. Dr. Wassilowsky, der als Fellow an das Wissenschaftskolleg zu Berlin berufen wurde. Nähere Informationen zu ihrer Person finden Sie hier.

Die Veranstaltungen von Sr. Dr. Anna Elisabeth Rifeser können bereits in den Lehrveranstaltungen der Professur eingesehen werden.


Berufung ans Wissenschaftskolleg zu Berlin

Für das Akademische Jahr 2018/19 wurde Prof. Dr. Günther Wassilowsky als Fellow ans Wissenschaftskolleg zu Berlin berufen. Die Professur wird in dieser Zeit (WS 18/19 und SS 19) durch eine Lehrstuhlvertretung betreut.

Prof. Wassilowsky wird am Wissenschaftskolleg eine Monographie mit dem Titel „Stadt der Gnade. Theologie und Kultur im frühneuzeitlichen Rom“ verfassen. Eine kurze Projektzusammenfassung finden Sie hier.


Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Günther Wassilowsky am 13. Juli 2017

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Vor zahlreichen Gästen wurden Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Günther Wassilowsky am 13. Juli zu ihrer gemeinsamen Antrittsvorlesung unter dem Titel "Frankfurter Römer-Gespräche. Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kulturgeschichte des Papsttums?" von Prof. Dr. Bernd Trocholepczy (Dekan des Fachbereichs Katholische Theologie) und Prof. Dr. Hartmut Leppin (Geschäftsführender Direktor der Historischen Seminars) offiziell an der Goethe-Universität begrüßt.


Einladung zur Antrittsvorlesung

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Frankfurter Römer-Gespräche

Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kulturgeschichte des Papsttums?

Prof. Dr. Birgit Emich Prof. Dr. Günther Wassilowsky


Donnerstag, 13.07.2017 17 Uhr c.t.
HZ 10 

Link zum Plakat


Einladung zum Forschungskolloquium

Kolloquium   programm plakat

Gemeinsames Forschungskolloquium der Professuren für Kirchengeschichte (Prof. Dr. Günther Wassilowsky) und Frühe Neuzeit (Prof. Dr. Birgit Emich)

Zum Auftakt ihrer gemeinsamen Lehrtätigkeit in Frankfurt veranstalten Birgit Emich und Günther Wassilowsky im Sommersemester 2017 ein gemeinsames Forschungskolloquium, in dessen Rahmen die in und um Frankfurt zahlreich vertretenen Projekte zur frühneuzeitlichen Geschichte Roms, Italiens, des Papsttums und des Katholizismus vorgestellt und diskutiert werden sollen.

Das Programm finden Sie hier.

Das Kolloquium findet ab dem 16.05. in Raum NG 731 statt.


Cover trient bd 4

Neuerscheinung

Peter Walter / Günther Wassilowsky (Hg.): 

Das Konzil von Trient und die katholische Konfessionskultur (1563–2013).
Reformationsgeschichtliche Studien und Texte 163.
Aschendorff Münster 2016.
ISBN 978-3-402-11587-9

Der Band geht auf das Symposium zurück, das die „Gesellschaft zur Herausgabe des Corpus Catholicorum e.V.“ im Jahr 2013 anlässlich des 450. Jahrestages des Abschlusses des Konzils von Trient durchführte.

Die Beiträge haben sowohl das Ereignis des Tridentinums als auch die verschiedenen Phasen seiner komplexen und langfristigen Rezeptionsgeschichte zum Gegenstand. In der ersten Sektion geht es um das Tridentinum als lieu de mémoire, um seine Erinnerungs- und (Um-)Deutungsgeschichten, die schlaglichthaft von der Gegenwart über das 19. Jahrhundert bis zurück ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die zweite Einheit wendet sich den theologischen Debatten und Ergebnissen des Tridentinums selbst zu und spürt insbesondere seine Rezeption der mittelalterlichen theologischen (Ordens-)Schulen auf. Die Aufsätze der dritten Sektion analysieren die Art und Weise, wie die neu eingerichteten Dikasterien der römischen Kurie Trient interpretierten und seine Durchführung in Europa zu steuern versuchten. In der vierten Sektion wird der große Bereich der Konzilsrezeption bzw. Nichtrezeption in den Blick genommen.

Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.


Neubesetzung der Professur Kirchengeschichte durch Prof. Dr. Günther Wassilowsky

Prof. Dr. Günther Wassilowsky hat den Ruf an die Goethe-Universität angenommen und wird zum Wintersemester 2016/17 von der Universität Innsbruck nach Frankfurt wechseln. Folgende Lehrveranstaltungen wird er im kommenden WS anbieten:

Proseminar "Katholische Lutherbilder: 1517–2017"
Di., 12–14 Uhr, NG 701

Seminar „Katholizismus und Moderne“: Inszenierung des Geheimen. Das Konklave in der Moderne
Di., 16–18, HZ 14

Forschungskolloquium
Termin und Ort nach Vereinbarung

Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link: