Lehre

SS 2015

Forschungssemester


WS 2014/15

Das Seminar "Krankheitstheorien" findet als Blockseminar statt.

Termine: 

Freitag      9.1.2015          Raum 2.401

Samstag   10.1.2015        Raum 2.401

Freitag      16.1.2015       Raum 2.401

Samstag   17.1.2015        Raum 2.401       

 Beginn jeweils morgens 9.15 Uhr

 Vorbesprechung: Dienstag, 28.10.2014, 10 Uhr c.t.,   Raum 2.401


WS 2013/14

Die Lehrveranstaltungen von Prof. B. Merker fallen in WS 13/14 aus.


SS 2013


Wegen eines Auslandsaufenthaltes beginnen die Veranstaltungen erst am 14. Mai. Die ausgefallenen Sitzungen werden an einem Wochenende nachgeholt.


Proseminar: Der Tod des Menschen

                          Di 10-12, R. 2.401, AM 3a, 3b; 2a

Wir Menschen haben, wie andere Lebewesen auch, kein ewiges Leben; aber es ist charakteristisch für uns, daß wir auch wissen, daß wir sterblich sind. Das Wissen um den Tod und die Frage nach einem angemessenen Umgang mit ihm ist in der Philosophie seit ihren Anfängen ein zentrales Thema gewesen. Die benachbarten Kulturwissenschaften haben sich der Frage gewidmet, wie das biologische Phänomen des Todes in kulturelle Praktiken wie Todesbilder, Trauerrituale, Friedhofskulturen und verschiedene Arten des Umgangs mit dem Sterben und dem Leichnam eingebettet wird. In der modernen Bioethik spielt der Tod vor allem unter (medizin-) ethischen Gesichtspunkten eine Rolle in Gestalt der Frage nach der moralischen und rechtlichen Zulässigkeit der Organtransplantation und Sterbehilfe.

Wie alle unsere lebensweltlichen Begriffe ist auch der Begriff des Todes ein vager Begriff. Problematisch wird dies dann, wenn aus medizinischen, moralischen oder rechtlichen Gründen die Grenze, die Leben und Tod trennt, also der Zeitpunkt des Todes, genauer bestimmt werden muß – zum Beispiel für den Zweck der Entnahme von Organen für die Organtransplantation. Am Beispiel des Begriffs des Todes sollen im Seminar ontologische, begriffliche und moralphilosophische Frage erörtert werden.


Seminar: Würde

                    Di 14-16, Raum 2.401,  VM 3a, 3b

Im Artikel 1 des Grundgesetzes wird festgelegt, daß die Würde des Menschen unantastbar und zu achten und zu schützen ist. Strittig ist aber, in welchem Sinne hier von „Würde“ die Rede ist und wie sich der Artikel 1 zu den folgenden Grundrechten verhält. Von „Würde“ reden wir in vielfachem Sinne. Wir sagen, daß jemand Schmerzen mit Würde erträgt, daß er mit Würde zurücktritt oder in Würde altert. Aber das ist offensichtlich nicht der Sinn, der im Artikel 1 des Grundgesetzes gemeint ist. Im Seminar sollen die verschiedenen Versuche diskutiert werden, den im Artikel 1 gemeinten Sinn von „Würde“ näher zu bestimmen.


Proseminar: Edmund Husserl: Cartesianische Meditationen

                          Mi 10-12, Raum 2.401, AM 2a, 1b, 2b

Edmund Husserl, der Begründer der Phänomenologie, gehört neben Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein zu den einflußreichsten deutschsprachigen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Ein Grund liegt darin, daß die Phänomenologie sich für viele andere Disziplinen wie die Theologie, die Psychologie, die Literatur- und Kunstwissenschaft als fruchtbar erwiesen hat. Zur Philosophie hat sie u. a. durch ihre Theorien der Intentionalität und Intersubjektivität und der indexikalischen Ausdrücke einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Cartesianischen Meditationen bieten zum einen eine knappe und umfassende Einführung in die Phänomenologie. Zum anderen machen sie deutlich, wie sehr Husserl sich, trotz seiner rhetorischen Anknüpfung an Descartes, in seiner Bewußtseins- und Erkenntnistheorie auch von diesem absetzt und als einer der ersten eine implizite Descarteskritik formuliert, die auch heute noch Beachtung verdient.



WS 2012/13

Seminar: Privatheit und Intimität (AM 3a/3b/1b),  Di 10-12h,  Raum  NM 102 (Bockenheim)

Seminarplan:

23.10.2012     Einführung

30.10.                Geuss: Einleitung

 6.11.                Kap. 2: Schamlosigkeit und die öffentliche Welt

13.11.                Kap. 3: Res publica

20.11.                Kap. 4: Das Spirituelle und das Private

27.11.                fällt aus

 4.12.                 Kap. 5: Liberalismus

11.12.                Kap. 6: Schluß und Abschlußdiskussion

18.12.                Rössler: Einleitung

 8.1.2013        III Freiheit, Privatheit, Autonomie: 4. Warum schätzen wir Privatheit.

15.1.                  IV. Drei Dimensionen des Privaten. 1. Handlungs- und Entscheidungsspielräume

22.1.                  2. Begrenztes Wissen: Informationelle Privatheit

29.1.                  3. Das private Zuhause: Lokale Privatheit

 5.2.                    Schnittstellen: öffentlich und privat

12.2.                  Abschlußdiskussion

Richard Rorty. Der Spiegel der Natur.  (AM 2a/2b/1b),  Di 14-16h,  R. 2.401

Seminarplan:

23.10. 2012    Einführung

30.10.                Erster Teil: Unsere Gläserne Natur. Kap. 1: Die Erfindung des Mentalen

 6.11.                 Kap. 2: Personen ohne mentale Zustände

13.11.

20.11.                Zweiter Teil: Widerspiegelung. Kap. 3: Die Idee einer ‚Erkenntnistheorie’

27.11.                fällt aus

 4.12.                 Kap. 4. Privilegierte Vorstellungen

11.12.

18.12.

 8.1.2013

15.1.                  Teil III: Philosophie. Kap. 7. Von der Erkenntnistheorie zur Hermeneutik

22.1.

29.1.                 Kap. 8. Philosophie ohne Spiegel

 5.2.

12.2.                  Abschlußdiskussion