Lehrveranstaltungen

WiSe 2018/19:

  • Vorlesung Sozialgeographie (BA1)
    In der Vorlesung lernen die Studierenden die Entwicklung unterschiedlicher Forschungsperspektiven auf die räumliche Organisation der Gesellschaft im Fach Geographie kennen. Sie werden an Fragestellungen herangeführt, die die Geschichte sozialgeographischen Denkens maßgeblich beeinflusst haben.
  • Hongkong (mit Shenzhen und Macau). Seminar und Exkursion. (MA HG3; gemeinsam mit Robert Pütz)
    Im Zentrum der Exkursion steht die Entwicklung der Region Hongkong zu einem Knotenpunkt der Globalisierung. Ausgehend von seiner Kolonialgeschichte wird die Rolle Hongkongs als Handels-, Finanz- Produktions- und Logistikzentrum im Schnittpunkt zwischen den westlichen Industrieländern und den Volkswirtschaften Süd-Ostasiens, und hier insbesondere Chinas, erarbeitet. Hierbei werden sowohl wirtschaftsgeographische Vernetzungen und Interaktionen, wie auch die damit einhergehende städtische Entwicklung Hongkongs in den Blick genommen. Dabei interessiert insbesondere die sich wandelnde politische Steuerung städtischer Entwicklung im Übergang von einer britischen Kolonialverwaltung zu einer chinesischen Sonderverwaltungszone. Die Exkursion ist sowohl für den Schwerpunkt Wirtschaftsgeographie als auch für den Schwerpunkt Metropolenforschung wählbar. Im Regionalseminar werden die Inhalte der Exkursion aus einer theoretischen Perspektive vorgestellt und diskutiert sowie exkursionsdidaktische Konzepte zur Moderation der Exkursionstage durch die Teilnehmer erstellt. Auf der Exkursion selber werden dann die konkreten Ausprägungen vor Ort besprochen.
  • Forschungsseminar I: Konzeption einer wissenschaftlichen Arbeit. (BA9)
    Das Modul zielt auf die Erstellung der schriftlichen Bachelorarbeit innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten. Das Forschungsseminar 1 begeleitet die Studierenden bei der Auswahl des Themas sowie bei der Planung und des BA-Projektes und bietet Hilfestellungen für das wissenschaftliche Arbeiten. 

SoSe 2018:

  • Seminar "Border as Method": New Concepts in Border and Migration Regime Studies (MA HG9)
    Since World War II, the size of international migration per year has spiraled, rising from 77 million in 1960 to 244 million in 2015. In the same time, however, 51 new fortified borders have been built between countries – half of them were constructed in the last 15 years. And even where bordering walls have vanished, in many cases they have been replaced with new bordering practices that allow to monitor and control movements everywhere rather than just on the actual site of the border. Today, with the help of new technologies, movements across borders are more closely monitored and controlled than ever before in human history. How can we understand this proliferation of borders and bordering practices in our globalizing world? And which geographies of migration, labor, capitalism and nation states are re-produced through them? Inspired by Sandro Mezzadra’s and Brett Neilson’s suggestion to treat the border not only as an object of study, but as a ›method‹, as an epistemic framework that will allow to trace its functioning and effects for social, economic, juridical, and political transformations in our contemporary world, the course will discuss current keywords and topics in border and migration regime studies. The first half of the semester will be devoted to reconstruct different conceptual frameworks, considering case studies from materialist, post-structuralist and praxeological perspectives. In the second half of the semester we will discuss how the role of (global) cities in border- and migration regimes could be conceptualized and studied. 
  • Seminar Europäische Metropolregionen und Exkursion nach Birmingham, UK: Urban Britain after Brexit (BA4; gemeinsam mit Felix Silomon-Pflug)
    Birmingham ist nach London die ethnisch und kulturell vielfältigste britische Großstadt. Gleichzeitig wurde hier im Gegen-satz zu anderen Großstädten (knapp, aber) mehrheitlich für den Brexit gestimmt – und damit für ein Projekt, dass sich im Kern als weißes britisches Identitätsprojekt mit bislang unabsehbaren ökonomischen und sozialen Folgen begreifen lässt. Das Seminar konzipiert den „Brexit“ als Ausdruck multipler Krisen der britischen Gesellschaft und geht ihrer Geschichte sowie ihren möglichen Folgen am Beispiel Birmingham nach. Im Seminar erarbeiten wir gemeinsam ein konzeptionelles Verständnis von neoliberalen Transformationsprozessen des Städtischen als Krisenregulationen seit den 1970er Jahren sowie exkursionsdidaktische Methoden. In den Seminartagen vor Ort thematisieren die Studierenden mit Ortsterminen städtische Dimensionen sozialer Ungleichheit vor dem Hintergrund der Geschichte und Gegenwart von britischer Arbei-ter_innenklasse, von Migration und Rassismus. Gemeinsames Ziel ist es, ein Verständnis für die städtische Genese des „Brexit“ sowie für seine möglichen Folgen zu erarbeiten.
  • Forschungsseminar II: Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit (BA9)
    Im zweiten Teil des Seminars wird die Erstellung der BA-Arbeit in Form eines offenen Kolloquiums begleitet und die Präsentation der Ergebnisse im Plenum erprobt. Die Veranstaltung bietet Studierenden die Möglichkeit, Probleme und Schwierigkeiten, die in unterschiedlichen Phasen der Erstellung der Arbeit auftreten können, gemeinsam mit anderen zu diskutieren und Feedback zu bereits fertiggestellten Arbeitsschritten zu erhalten.

Vergangene Semester:

  • Vorlesung Sozialgeographie. WiSe 2017/18
  • Forschungsseminar I: Konzeption einer wissenschaftlichen Arbeit. WiSe 2017/18
  • Seminar Europäische Metropolregionen und Exkursion nach Birmingham, UK: Urban Britain after Brexit. SoSe 2017. gemeinsam mit Felix Silomon-Pflug
  • Seminar Humangeographie: Macht.Räume – Politische Geographien, SoSe 2017.
  • Projektseminar "Migration in der Stadt der Vielfalt", Analyse qualitativer Daten, WiSe 2015/16
  • Projektseminar "Migration in der Stadt der Vielfalt", Konzeption qualitativer Forschung, SoSe 2015
  • (Post)Migration und die ,Stadt der Vielfalt' @ Humangeographische Sommerschule 2015 – Geographien der Migration, Universität Osnabrück, 7.-10.4.2015.
  • Master-Exkursion: Istanbul, gemeinsam mit Robert Pütz
  • Theoriemodul "Wissen | Macht | Stadt. Gouvernementalität und Kritik im Anschluss an Foucault" @ Humangeographische Sommerschule 2013 – Gesellschaft und Raum (23.9.-27.9.2013), gemeinsam mit Marit Rosol
  • Themenmodul "Von gefährlichen 'Konzentrationen' und produktiven 'Communities'. Migration, Rassismus und Neoliberalismus in der Stadt" @ Humangeographische Sommerschule 2013 – Gesellschaft und Raum (23.9.-27.9.2013)
  • Projektseminar "Migration in der Stadt der Vielfalt",  Analyse qualitativer Daten, WiSe 2012/13
  • Projektseminar "Migration in der Stadt der Vielfalt",  Konzeption qualitativer Forschung, WiSe 2012/13
  • Projektseminar "Benachteiligte Stadtteile", Methodik, Empirie und Analyse, SoSe 2012, gemeinsam mit Robert Pütz
  • Projektseminar "Benachteiligte Stadtteile", Theorie und Konzeption, WiSe 2011/12, gemeinsam mit Robert Pütz
  • Vertiefung Humangeographie: "MachtRäume. Ökonomische, staatliche und gesellschaftliche Ordnungen der Stadt", WiSe 2011/12
  • "Seminar Humangeographie: Politische Geographie", SoSe 2011
  • "Urban Governance: Zur Regierung von Migration in der Stadt", WiSe 2010/11
  • "Wissen. Macht. Fremde. Von der Ausländerforschung zur Migrationsforschung“, Universität Leipzig, SoSe 2010
  • "Actor-Network Theory und das Politische“, Universität Leipzig, SoSe 2010
  • "Projektseminar: Zur Verwaltung von 'Extremisten'", Universität Leipzig, WiSe 2008/09 
  • "Projektseminar: Die urbane Regierung von Migration", Universität Leipzig, SoSe 2008