Aktuelles


20.07.2014 - Wissenschaftlich geführte Exklusivreise mit Prof. Friedemann Schrenk nach Malawi und Sambia vom 14.5. – 31.5. 2015

Prof. Friedemann Schrenk, einer der international bekanntesten Biologen und Paläoanthropologen, und Dr. Stefan Schmid, Geschäftsführer des Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung an der Goethe-Universität Frankfurt, zeigen Ihnen neben den Schönheiten der beiden Länder auch Fundstellen der Urmenschenfossilien im Norden von Malawi, in dem Prof. Schrenk seit mehr als 25 Jahren arbeitet und zeitweise lebt.

Die vorgeschlagene Tour wird in dieser Form von keinem anderen Reiseveranstalter angeboten. Die Reise richtet sich an reiseerfahrene Personen, die Afrikas jenseits ausgetretener Pfade kennenlernen wollen und bereit sind, für eine sehr individuell geplante und von zwei Wissenschaftlern geführte Reise in kleiner Gruppe - maximal 14 Personen - einen entsprechenden Preis zu bezahlen. Ein Interesse insbesondere an naturwissenschaftlichen Themen und Offenheit für den Kontakt mit der lokalen Bevölkerung wird vorausgesetzt.

Weitere Informationen

Kontakt: Dr. Stefan Schmid, Tel. + 49 69 79832097 / 79825402


15.05.2014, 16:30 Uhr - Autorenlesung

Das Institut für Romanische Sprachen und Literaturen und das Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung laden ein zur Veranstaltung in französischer Sprache:

Autorenlesung mit Fatou Diome

 

Moderation: Prof. Dr. Roland Spiller
Ort
: Seminarpavillon am Campus Westend


13.03.2014 Neue Phase des DFG-Programms Point Sud !

Das von der DFG geförderte Programm Point Sud hat sich zum Ziel gesetzt, die Kooperation und den Dialog zwischen deutschen und afrikanischen WissenschaftlerInnen und Institutionen zu stärken. Zu diesem Zweck finanziert die DFG akademische Veranstaltungen der deutschen Afrikaforschung in Afrika. Das Programm Point Sud wird von einem Verbund von mehreren Instituten in Bamako, Niamey, Dakar, Ouagadougou, Libreville und Stellenbosch durchgeführt.

Ausschreibung Programm Point Sud (deutsch, englisch, französisch)

Anträge für Workshops und Tagungen können bis zum 30. Mai 2014 eingereicht werden bei:

Dr. Marko Scholze
Koordinator Programm Point Sud
und VW-Postdoc-Programm "Knowledge for Tomorrow"
Institut für Ethnologie
Goethe-Universität Frankfurt/Main
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
scholze@em.uni-frankfurt.de

Tel.: +49 (0)69-79833230 oder: 030-80935760
Mobil: 01601035354
Fax: +49 (0)69-79833065


28.01.2014 - ZIAF Lecture 2014

Die jährliche ZIAF Lecture bringt hochkarätige Vertreter(innen) aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft an die Goethe-Universität, die zu aktuellen Grundfragen der African Studies sprechen und sich an ein Fachpublikum ebenso wie an die afrikainteressierte Öffentlichkeit in Frankfurt wenden. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten. Im Anschluss sind alle ZuhörerInnen zu einem Empfang des Zentrums für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) eingeladen.

James Shikwati is a Geographer and Economist and the founder and managing director of the Inter Region Economic Network (IREN) in Nairobi, Kenya. He is an internationally recognized expert for economic and development problems in African countries and has been mainly working on trade, environment and agriculture. He serves on a Pan Africa Select Committee that network African Think Tanks, Research Institutes and Scholars keen to evaluate Africa’s engagement with China and other emerging economies. He co-edited a book with Prof. Jürgen Runge on “Geological Resources and Good Governance in Sub Saharan Africa” and edited a book on “China – Africa Partnership, The quest for a win-win relationship.” In 2008 Shikwati was appointed by the world economic forum to be one of the most influential ‘Young Global Leaders’.

Abstract of the talk

Sub Saharan African countries are among the World’s most resource rich and yet they are a long way to attaining high levels of economic productivity and political stability. Countries in this region grapple with challenges of state formation, poverty amidst great concentration of natural resources and the quest for positive participation in the global arena. Will China increased involvement in the region transform Sub Saharan Africa for the better?
European colonial interests amalgamated an estimated 10,000 African ethnic nations to modern day 53 nation states. Chinese interests as captured in its flagship platform, Forum on China – Africa Cooperation (FOCAC) are likely to catalyze African integration to a single market entity as demonstrated by their focus on transnational infrastructure projects and construction of the African Union headquarters in Addis Ababa, Ethiopia. China – Africa relations are largely driven by Chinese interests in natural resources and long term geostrategic interests. Africa has not demonstrated sound strategy to ride on Chinese interests to improve her standing in the global arena. The poverty of strategy on the African side raise serious questions on whether natural resources and entry of China can deliver a resounding win for African people.

Further information on James Shikwati:

http://www.africanexecutive.com/modules/magazine/articles_editor.php?editor=4
http://www.stewardshipcommunity.com/james-blog.html
http://www.zeit.de/2012/14/P-Interview-Shikwati
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/entwicklungspolitik-wer-afrika-helfen-will-darf-kein-geld-geben-1437005.html


14.12.2013 - Buchempfehlungen der Afrika-Abteilung der Universitätsbibliothek 

Afrikanische Kriminalromane

Mit einer virtuellen Vitrine zum Thema "Kriminalromane aus und über Afrika" wünscht Ihnen die Afrika-Abteilung der Universitätsbibliothek Frankfurt/Main eine gute Adventszeit, erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2014:

Kolleginnen und Kollegen der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main empfehlen zehn Krimis aus unserem Bestand. Inhalt und Vielfalt laden außerdem zu der Frage ein, ob es überhaupt einen "authentisch" afrikanischen Krimi gibt bzw. geben kann. Auf jeden Fall garantieren sie Spannung, unterhaltsame Leseerlebnisse und überraschende Einsichten in Alltag, Politik und Kultur Afrikas. Und der ein oder andere Titel eignet sich auch als Weihnachtsgeschenk.


14.11.2013, 18.00 Uhr - Einladung zur Eröffnungsfeier der Vorlesungsreihe

"Africa's Chinese Options - Perceptions, Culture and Politics

Programm

  • Vortrag über "China's Cultural Diplomacy in Africa" von Prof. Dr. Pang Zhongying (Renmin-University Beijing)
  • Afrikanisch-chinesisches Konzert
  • Empfang, "Culinary Delights"

Ort: Universitäts-Hauptgebäude/Jügelhaus, Campus Bockenheim, Mertonstr. 17-21 (Aula 2. Stock)

Kostenbeitrag: 8/10 Euro

Diese Veranstaltung wird von Konfuzius Institut Frankfurt in Kooperation mit dem BMBF-Forschungsprojekt AFRASO "Africa's Asian Options" des Interdisziplinären Zentrums für Ostasienstudien (IZO) und des Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) an der Universität Frankfurt organisiert.

Um Anmeldung bei info@konfuzius-institut-frankfurt.de bis zum 13.11. wird dringend gebeten.

Weitere Informationen, auch über die anderen Termine der Vortragsreihe im WS 2013-14 entnehmen Sie bitte dem Flyer.


8.11.2013 - Ausstellung NOK im Liebieghaus


In der Sonderausstellung "Nok. Ein Ursprung afrikanischer Skulptur" präsentiert die Liebieghaus Skulpturensammlung vom 30. Oktober 2013 bis zum 23. Februar 2014 erstmals die spektakulären Funde der mehr als 2.000 Jahre alten Nok-Kultur aus dem subsaharischen Raum. Die über 100 Skulpturen und Fragmente, die Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt geborgen haben, werden in der Ausstellung gemeinsam im Dialog mit zeitgleichen Werken der altägyptischen und griechisch-römischen Antike aus der Sammlung des Liebieghauses gezeigt.

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert und erfährt von der Julius Berger International GmbH zusätzliche Unterstützung. Das ZIAF war an der Organisation der Ausstellung maßgeblich beteiligt. 

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages.

Weitere Informationen


30.10.2013 Buchankündigung

Jürgen Runge (Hrsg.)

Republik Togo: Geographische Einblicke zwischen dem Golf von Guinea und der Sudanzone in Westafrika

182 Seiten mit 242 Abbildungen ( 125 in Farbe), Shaker Verlag, Aachen, 2013, EUR 26.80 ISBN 978-3-8440-1709-0


Die westafrikanische Republik Togo, die „Musterkolonie“ (1884-1914) des deutschen Kaiserreichs, ist eines der kleinsten Länder in Afrika: Mit einer Fläche von 56.785 km² ist der Vielvölkerstaat (ca. 6,5 Mio. Einwohner) nur etwas größer als Niedersachsen. Allerdings besitzt er durch seine ausgeprägte Süd-Nord Erstreckung (ca. 650 km) vom tropischen Atlantik bei Lomé bis in die Sudanzone ein breites Spektrum an kulturellen und naturräumlichen Attraktionen (‚Afrika in einem Land‘), was die Region auch für touristische Erkundungen interessant macht.

Zwischen dem 17. Februar und dem 4. März 2012 bereiste im Rahmen einer wissenschaftlichen Exkursion der Goethe-Universität Frankfurt eine Gruppe von 14 Geographie Studierenden unter der Leitung von Professor Jürgen Runge (FB11) Togo. Im Zuge einer umfassenden Vor- und Nachbereitung wurden zahlreiche historisch-politische, gesellschaftliche, wirtschaftsgeographische und naturräumliche Themen durch die Studierenden bearbeitet. Das Ergebnis liegt nun in Form eines verständlich geschriebenen Reise- und Exkursionsberichts vor. Das Buch wendet sich an alle, die sich angesichts der politischen Annäherung zwischen Togo und seinen Partnern wieder mit dem Land beschäftigen möchten, oder die eine Reise nach Togo planen und fachlich fundierte Hintergrundinformationen suchen.

Der verständliche Text (18 Beiträge) wurde von angehenden Master-Studierenden der Physischen Geographie verfasst und dokumentiert ihre Eindrücke aus Togo im Kontext mit zusätzlichen Hintergrundinformationen aus Westafrika . Der Band behandelt die Kolonial- und Stadtgeschichte (Lomé), den Klimaschutz in Togo (Anbau von Jatropha curcas), die Religionen und den Animismus, die Hafenerweiterung (Containerterminal) und den Küstenschutz. Ausführungen zu Energie (Staudämme), Bodenschätzen, Naturraumausstattung und Klima runden den Band ab.


30.10.2013 Buchankündigung

Jürgen Runge (Hrsg.)

Palaeoecology of Africa (Volume 32)

New Studies on former and recent Landscape Changes in Africa

238 Seiten mit zahlreichen SW und Farbabbildungen, Routledge, CRC Press, Taylor & Francis, 2013, London, £ 89,-- ISBN 978-1-13-800116-9


Seit 2005 wird die südafrikanische Traditionsreihe ‚Palaeoecology of Africa‘ (gegründet 1966) am Institut für Physische Geographie und am Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) der Goethe-Universität herausgegeben. ‚Palaeoecology of Africa‘ gehört zu den bedeutendsten internationalen Buchreihen im Hinblick auf das Wissen über Afrikas Klima-, Landschaft- und Umweltgeschichte. Der jetzt erschienene Band 32 zum Thema New Studies on former and recent Landscape Changes in Africa enthält neun aktuelle Originalbeiträge und umfassende Review-Artikel zu theoretischen wie auch zu anwendungsbezogenen Fragestellungen internationaler Autoren. Die von Jürgen Runge als Jahrbuchreihe editierte Veröffentlichung bietet gleichermaßen Studierenden, Post-Docs und Professoren einen umfassenden Fundus an umweltgeschichtlichen Originalaufsätzen und Überblicksartikeln aus über 45 Jahren Afrikaforschung. Neben der jüngeren erdgeschichtlichen (neogenen und quartären) Perspektive widmet sich die Reihe auch Fragen des menschlichen Einflusses auf afrikanische Ökosysteme sowie der Problematik des Global Change in Afrika.

Weitere Informationen zur ‚Palaeoecology of Africa Reihe: www.routledge.com


23.03.2013 Neue Phase des DFG-Programms Point Sud !

Das Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die Kooperation und den Dialog zwischen deutschen und afrikanischen WissenschaftlerInnen und Institutionen zu stärken. Zu diesem Zweck finanziert die DFG akademische Veranstaltungen der deutschen Afrikaforschung in Afrika. Das Programm Point Sud wurde bisher vorwiegend am Forschungszentrum Point Sud in Bamako (Mali) organisiert.

In den nächsten vier Förderjahren wird das Programm von einem Verbund von mehreren Instituten in Burkina Faso, Gabun, Mali, Niger, Senegal und Südafrika durchgeführt. Entsprechend werden die Veranstaltungen an diesen Standorten durchgeführt. Dadurch wird das Programm weiter an Attraktivität gewinnen, da sich für die deutsche Afrikaforschung vielfältige neue Vernetzungsmöglichkeiten ergeben.

Anträge für Workshops und Tagungen bis zum 9. August 2013 an:

Dr. Marko Scholze
Koordinator Programm Point Sud
und VW-Postdoc-Programm "Knowledge for Tomorrow"
Institut für Ethnologie
Goethe-Universität Frankfurt/Main
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
scholze@em.uni-frankfurt.de

Tel.: +49 (0)69-79833230
Mobil: 01601035354
Fax: +49 (0)69-79833065


21.05.2013, 18.15 h - Podiumsdiskussion

China's Economic Cooperation and its Role for Economic Transition in Africa

China's trade, investment and aid contribute to economic transition in Africa; they also create new opportunities for promoting growth and reducing poverty. Realizing this potential will depend on China drawing lessons from its own successful record of economic growth and poverty reduction. These include the development of the agricultural sector and of rural areas, the expansion of infrastructure and the creation of an attractive environment for businesses to flourish and for job creation.

What has been the impact of China's expanding economic engagement on economic transition in Africa? What have been the main experiences and lessons learnt during China's recent period of growth and poverty reduction? What conditions need to be in place for China's experience to be replicable in other developing countries, especially in Africa?

Podiumsteilnehmer/innen:

Prof. Dr. Li Xiaoyun, Director China-DAC Study Group, Dean China Agricultural University, Beijing

Prof. Dr. Doris Fischer, Lehrstuhl China Business and Economics, Universität Würzburg

Moderation: Bruno Wenn, SID, Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft mbH (DEG), Köln

Ort: Hörsaal II, Bockenheim


07.05.2013 - Lecture / Vortrag

Katy Lam, University of Lausanne und Heidi Østbø Haugen, University of Oslo:
"Working and Living Together: Realities of Life for Africans in Asia and Asians in Africa."

Ort: Campus Bockenheim, Hörsaal II, Hörsaalgebäude
Zeit: 18.00 Uhr

Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung Afrikas asiatische Optionen: Neue Chancen durch neue Interaktionen?

Weitere Information: www.afraso.org


22.01.2013 -ZIAF Lecture 2013

Helon Habila 

How to Mix Oil and Water with Literature

22. Januar 2013, 18 Uhr, Goethe-Universität, Campus Westend, Raum 411

Die jährliche ZIAF Lecture wird vom Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung an der Goethe-Universität Frankfurt ausgerichtet. Sie bringt hochkarätige Vertreter(innen) aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft an die Goethe-Universität, die zu aktuellen Grundfragen der African Studies sprechen und sich an ein Fachpublikum ebenso wie an die afrikainteressierte Öffentlichkeit in Frankfurt wenden. Die diesjährige ZIAF Lecture findet in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Asien, Afrika und Lateinamerika (LITPROM) und dem AFRIKANISSIMO-Literaturfestival statt.

Helon Habila wurde 1967 in Nigeria geboren und lehrt als Professor für kreatives Schreiben an der George Mason University in Virginia (USA). Mit Romanen wie Waiting for an Angel (2003) und Measuring Time (2007) gehört Habila heute zu den prominentesten Vertretern einer neuen Generation nigerianischer AutorInnen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Caine Prize for African Writing (2001), den Commonwealth Writers‘ Prize (2003) und den Emily Balch Prize (2008). Sein neuester Roman Oil on Water (dt. Öl auf Wasser, 2012) befasst sich mit den politischen, ökologischen und kulturellen Auswirkungen der Ölförderung im Nigerdelta auf die nigerianische Gesellschaft. Seine ZIAF Lecture wird sich ebenfalls diesem brisanten Thema widmen.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache abgehalten und findet im Erdgeschoß des Hauptgebäudes des Campus Westend, Raum 411, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt statt. Im Anschluss sind alle ZuhörerInnen zu einem Empfang des Zentrums für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) eingeladen.