Qualitätspakt Lehre

Starker Start ins Studium

Bessere Lehre in der Studieneingangsphase!

Mit dem erfolgreichen Antrag im Rahmen des „Qualitätspaktes Lehre“ will die Goethe-Universität innerhalb von fünf Jahren (2011 - 2016) die Studieneingangsphase systematisch verbessern, denn hier werden die Weichen für Verlauf und Erfolg des Studiums gestellt. Die GU setzt die eingeworbenen Mittel zur Einrichtung von vier fachbereichsübergreifenden Zentren für Lehre in den Sozialwissenschaften, den Geisteswissenschaften, den Naturwissenschaften und der Lehrerbildung ein.

  • Im sozialwissenschaftlichen Zentrum etwa soll die methodische Grundlagenausbildung vor allem in den ersten Semestern gefördert werden.
  • Die Naturwissenschaftler arbeiten in ihrem Zentrum zusammen, um die die Grundlagenausbildung in Mathematik, Physik und Chemie zu verbessern, die fundamentaler Bestandteil aller naturwissenschaftlichen Studiengänge sind.
  • Auch in den Geisteswissenschaften geht es um Förderung der Grundlagenkompetenzen, wie Schreibfähigkeit, analysierendes Lesen und präzises Argumentieren.
  • Das vierte Zentrum schließlich arbeitet an der Stärkung des Professionsbezugs für angehende Lehrerinnen und Lehrer innerhalb der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung.

Alle vier Zentren werden vom Zusammenschluss „Di3“ bei der didaktischen Qualifizierung der Lehrenden sowie der Tutoren/Tutorinnen und Mentoren/Mentorinnen unterstützt. Dahinter stehen die Einrichtungen studiumdigitale, das Interdisziplinäre Kolleg Hochschuldidaktik (IKH) und die Koordinationsstelle Diversity Policies im Gleichstellungsbüro.

Die Einrichtung der vier Fachzentren und die Berufung eines Beirats „Zukunft der Lehre“ sind die entscheidenden Ansatzpunkte, um neue Formen der Kommunikation, Zusammenarbeit und Qualitätssicherung in der Lehre zu ermöglichen und strukturell zu verankern. Zusätzliches Lehrpersonal – mehr als fünfzig Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen –  konnten neu geschaffen werden, und eine Ausweitung der Tutor/-innen- und Mentor/-innen-Programme sollen die Betreuungssituation verbessern und den Studienanfänger/-innen die Akkulturation in die Universität erleichtern.

Weiterführende Links


Praktische klinische Kompetenz

Verbundprojekt: Praktische klinische Kompetenz - Netzwerk zur methodisch-didaktischen und curricularen Optimierung des Studiums der Humanmedizin

Das Ziel des Verbundprojektes ist es, die praktische klinische Kompetenz im Studium der Humanmedizin zu optimieren. Den Studierenden soll eine fundierte klinische Ausbildung ermöglicht werden. Dieses Ziel soll durch die Konzeption eines systematischen, simulations- und technologieunterstützten Unterrichts auf der Basis konsentierter Lernziele und durch die Professionalisierung der Lehrenden erreicht werden. Hierzu sind im Projekt drei Arbeitssäulen vorgesehen: die „didaktische Säule, die „curriculare Säule“ und die „methodische Säule“.

Um die gesteckten Ziele erreichen zu können, ist eine fachliche Zusammenarbeit etablierter Institutionen sowie eine enge Vernetzung der dort vorhandenen Kompetenzen notwendig. Im Rahmen des Bund-Länderprojektes „Qualitätspakt Lehre“ wurde dem Verbundprojekt der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), der Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA) und der Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) eine Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro bewilligt.