Univ-Prof. Dr. Friedrich Erhard Wofzettel

Geb. am 18. August 1941 in Beuthen (Oberschlesien) als erstes Kind des Dipl.-Ing. Erich Wolfzettel und seiner Ehefrau Elfriede Wolfzettel, geb. Gampe.

Konfession römisch-katholisch,

Staatsangehörigkeit deutsch.

Verheiratet seit August 1970 mit Gisela Wolfzettel, geb. Deutsch.

Drei Kinder, geb. 1971, 1973 und 1978.


Wissenschaftlicher Lebenslauf


Herbst 1946: Einschulung in Ginsheim am Rhein

1947-1951: Besuch der Grundschulen Pestalozzi-Schule und K 5-Schule in Mannheim

Herbst 1951-Frühjahr 1960: Besuch des Neusprachlichen Tulla-Gymnasiums in Mannheim, Abitur Frühjahr 1960 mit dem Preis der Schule

Sommersemester: Immatrikulation an der Ruprecht Karl-Universität Heidelberg in den Fächern Romanistik, Anglistik und Slavistik (Lehramt an Gymnasien)

Okt. 1960 – Dez. 1961: 15-monatiger Wehrdienst

Februar-März 1962: zwei 4-wöchige Schulpraktika (Grundschule und Gymnasium) in Mannheim

Sommersemester 1962-: Fortsetzung des Studiums in Heidelberg

Sommersemester 1964:

Herbst 1964-Sommer 1965: Assistant d’Allemand in Le Puy (Haute Loire) mit gleichzeitiger Immatrikulation als Gasthörer an der Universität Lyon

Wintersemester 1965-: Fortsetzung des Studiums in Heidelberg

Wintersemester 1966: Herbst 1965: Philosophikum (Note: sehr gut)

Sommer 1966: Ferienstipendium für das Studium der viktorianischen Literatur an der Universität London

Frühjahr 1967: Staatsexamen in den Hauptfächern Romanistik und Anglistik (Noten: sehr gut und gut)

Mai – Dezember 1967: Freier Mitarbeiter am Bibliographischen Institut in Mannheim: Überarbeitung und Redaktion des literaturwissenschaftlichen Teils des Bibliographie-Bandes des Duden

seit Januar 1968: Forschungsassistent bei Prof. Dr. Ulrich Mölk an der Justus-Liebig-Universität Gießen: metrisches Repertoire der altfranzösischen Lyrik

Februar 1969: Promotion bei Prof. Dr. Erich Köhler an der Universität Heidelberg über das Thema „Michel Butor und der Kollektivroman“ (Prädikat: summa cum laude)

seit Wintersemester 1969: Lehrauftrag und Unterrichtstätigkeit an der Universität Gießen

Oktober 1972: Ernennung zum Professor (H 2)

seit Herbst 1972: Secrétaire –Trésorier der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft

Juli 1973: Habilitation für Romanische Philologie (Literaturwissenschaft) an der Universität Giessen

Herbst 1973: Berufung in das Wissenschaftliche Prüfungsamt für Gymnasien

1974-1975: Dekan des Fachbereichs 11 der Universität Gießen

Wintersemester 1976: Vertretung der Professur für Literaturwissenschaft und Romanistik an der Universität Bielefeld

1976-1979: Leitung und Betreuung mehrerer literaturwissenschaftlicher Tagungen an der Katholischen Universität Schwerte

Sommersemester 1977: Lehrauftrag für italienische Literatur an der Universität-Gesamthochschule Siegen

Wintersemester 1978: Lehrstuhlvertretung für Prof. Dr. Hans-Robert Jauß an der Universität Konstanz

seit 1981: Prüfungsberechtigung für die Fächer Französisch und Spanisch im Rahmen der Diplomstudiengänge der Universität Gießen

seit Herbst 1982: Präsident der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft

Herbst 1982-Herbst 1994: Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Gießen

1983: Gründungsmitglied des Mediävistenverbandes in Tübingen

1985-1986: Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Diplomstudiengänge Neuere Fremdsprachen

1985-2006: Mitherausgeber und –begründer der Reihe „mimesis. Untersuchungen zu den romanischen Literaturen der Neuzeit“ beim Niemeyer-Verlag Tübingen

August 1987: Wahl zum Vizepräsidenten der Internationalen Artusgesellschaft

1988-1993: Mitwirkung an dem Hessischen Forschungsschwerpunktsprogramm Geisteswissenschaften „Nationale und kulturelle Identität“ mit dem Projekt „Nachrevolutionäre Literatur- und Kulturgeschichtsschreibung in Frankreich und Italien (1800-1850)“

seit Oktober 1988: Professur (C 4) für Romanische Literaturwissenschaft (Nachfolge Bambeck) an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main

1990-1993: Präsident der Internationalen Artusgesellschaft, seitdem Ehrenpräsident August-Sept.

1992: Gastdozentur in Mendoza (Argentinien) und Gründungsmitglied der Asociación Argentina de Literatura Comparada (AALC)

1993-1994: Dekan des Fachbereichs 10 der Universität Frankfurt am Main

1992-1994: Vizepräsident des Fachverbandes Italienisch in Wissenschaft und Unterricht

1992-2002: Mitherausgeber des DFG-geförderten Historischen Wörterbuchs: Ästhetische Grundbegriffe (7 Bände, Metzler Verlag, Stuttgart)

August 2007: Rücktritt vom Posten des Präsidenten der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft Univ.-Prof. Dr. F. Wolfzettel


Organisation von Tagungen


10. – 13. November 1983: „Artusrittertum um späten Mittelalter“ Symposium der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft im Schloss Rauischholzhausen (Universität Gießen)

16. – 19. November 1989: „Intertextualität im Artusroman“ Deutsche Sektion der Internationalen Artus-Gesellschaft an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main

13. – 15. Februar 1992: „Fiktionalität im Artusroman“ Dritte Tagung der Deutschen Sektion der Inter- nationalen Artusgesellschaft in Berlin (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Volker Mertens)

23. – 30. Juli 1993: XVII. Kongress der Internationalen Artusgesellschaft in Bonn-Bad Godesberg (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christoph Cormeau)

23.9. – 26.9.1997: “Aspekte des Barock”. Internationales Romanistisches Kolloquium in Bad Homburg (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Joachim Küpper)

28. – 31. Januar 1998: “Erzählstrukturen der Artusliteratur. Forschungsgeschichte und neue Ansätze“. Deutsche Sektionstagung der Internationalen Artusgesellschaft in Bad Homburg

15. – 17.11.2001: I narratori italiani di fronte alle tentazione del fantastico (1860-1920). (zus. mit APL Prof. Dr. Peter Ihring) (Universität Frankfurt am Main)

06.02.- 09.02.2002: „Das Wunderbare in der arthurischen Literatur“. Forschungsgeschichte und neue Ansätze. (Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft im Schloss Rauischholzhausen)

25. – 26.11.2002: Vier Jahrhunderte deutsch-italienische Beziehungen (zus. mit APL Prof. Dr. Peter Ihring). Symposium des Italienischen Kulturinstituts an der Universität Frankfurt am Main

24. – 26. 02.2005: „Körperkonzepte im arthurischen Roman“. (Tagung der Deutschen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft im Schloss Rauischholzhausen)

11. Nov. 2006: „Dino Buzzati zum 100. Geburtstag“ (zus. mit dem Italienischen Kulturinstitut an der Univ. Frankfurt)

23.- 24. Nov. 2007: Zum 300. Geburtstag von Carlo Goldoni (zus. mit dem Italienischen Kulturinstitut an der Univ. Frankfurt)


Wissenschaftliche Ämter


Ehrenpräsident der Internationalen Artusgesellschaft und Präsident der Deutschen Sektion Mitglied im Vorstand des Mediävistenverbandes

Mitarbeiter im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschriften Lendemains und Arthuriana

Mitherausgeber der Reihe mimesis. Untersuchungen zu den romanischen Literaturen der Neuzeit (Niemeyer Verlag, Tübingen)

Mitherausgeber des DFG-geförderten Projekts: Historisches Wörterbuch ästhetischer Grundbegriffe (Metzler Verlag, Stuttgart)

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift für romanische Philologien


Letzte Akktualisierung: Oktober 2013