Sommersemester 2018

Poetik kracht druck

Christian Kracht: Emigration

Krachtfestspiele in Frankfurt! Christian Kracht hat seine drei fulminanten Vorlesungen innerhalb einer Woche gehalten. Begleitet und ergänzt wurden die Vorträge von einer zweitägigen internationalen Tagung zu Krachts Werk. Zu der ganz besonderen Atmosphäre dieser verdichteten Woche hat ebenfalls der extra herausgestellte Live-Event-Charakter der Dozentur beigetragen, da die Vorlesungen auf besonderen Wunsch des Poetikdozenten nicht aufgezeichnet wurden.


Wintersemester 2017/18

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Silke Scheuermann: Gerade noch dunkel genug

Silke Scheuermann entführt in ihren Vorlesungen die Zuhörer auf eine Reise durch ihr literarisches Universum. Dabei gibt sie Einblicke in ihr lyrisches Schaffen ("Nacht"), in ihre Prosaarbeit ("Tag") und auch in weitere Spielarten ihres facettenreichen Schreibens ("Zwielicht").


Sommersemester 2017

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Michael Kleeberg: BESSEREM VERSTÄNDNISS. Ein Making-of

Michael Kleeberg erläutert in seinen nicht unumstrittenen Vorlesungen sein aktuelles Schreibprojekt, welches von Goethes "West-östlicher Divan" inspiriert ist. Kleeberg übernimmt in seinem Poetikreihentitel mit dem doppelten S die goethesche Schreibweise des erklärenden Prosaanhangs der Erstausgabe von 1819.


Wintersemester 2016/17

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Ulrike Draesner: Grammatik der Gespenster

Ulrike Draesner: »Ich schreibe, um hörbar zu machen, in Sprache zu übersetzen, was gemeinhin nicht gesprochen wird, nicht sprechbar scheint.«


Sommersemester 2016

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Katja Lange-Müller: Das Problem als Katalysator

Katja Lange-Müller nahm die Zuhörerschaft bei ihren Frankfurter Poetikvorlesungen mit auf eine Erkundung der Poetik des "Brühwürfels" und plädierte nachdrücklich für eine dichte, geradezu auf das Wesentliche eigedampfte Form von Literatur.


Wintersemester 2015/16

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Marcel Beyer: Das blinde (blindgeweinte) Jahrhundert

Publiziert unter dem Titel Das blindgeweinte Jahrhundert. Berlin 2017.

Marcel Beyer verfährt bei seinen Erkundungen des Status von Literatur nach dem Ausschlussprinzip: das Radio funktioniert als notwendigerweise eindimensionales Medium; das Kino tritt stets im Gewand der Inszenierung auf und ist bekanntlich genauso manipulierbar wie die Fotografie. Im selben Maße, wie die überlieferten Zeugnisse der Quellenkritik bedürfen, ist für die Dokusoap eine Kritik der in der Regel anmaßenden Zeitzeugen notwendig. Weit entfernt von jeder Regelpoetik oder den Creative-Writing-Ratschlägen ist die poetische Bilanz, die analytisch, essaysistisch wie erzählerisch verfährt, von Marcel Beyer ernüchternd: eine Literatur ohne Reflexion auf deren Entstehung und zeitgenössischen Tendenzen ist nicht zu haben. (Quelle: Verlagsmeldung)


Sommersemester 2015

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Clemens Meyer: Der Untergang der Äkschn GmbH

Publiziert unter dem Titel Der Untergang der Äkschn GmbH. Frankfurt 2016.

Clemens Meyer nahm die Zuhörer bei seinen Poetikvorlesungen mit auf einen Parforceritt durch sein schriftstellerisches Universum. Die immer wiederkehrende Frage, wer oder was die Äkschn GmbH ist bzw. nicht ist (nicht sein kann und nicht sein will), fungierte dabei als Dreh- und Angelpunkt der rasanten Vorträge. 


Wintersemester 2014/15

Rihm graf

Poetiken zwischen den Künsten - Dialoge mit der Literatur

Unter dem Motto „Poetiken zwischen den Künsten – Dialoge mit der Literatur“ wurden im Wintersemester 2014/15 auf ganz unterschiedliche Weise die vielfältigen Grenzgänge zwischen musikalischen, filmischen und literarischen Kompositionen ausgelotet. Für dieses außergewöhnliche und vielversprechende Projekt konnten mit dem Komponisten Wolfgang Rihm und dem Regisseur Dominik Graf zwei herausragende Vertreter ihrer jeweiligen Künste als Dozenten gewonnen werden.


Sommersemester 2014

Daniel Kehlmann: Kommt Geister

Publiziert unter dem Titel Kommt Geister. Reinbek bei Hamburg 2015.

Daniel Kehlmann webt ein dichtes Netz zwischen literarischen und außerliterarischen Ereignissen. Ausgangspunkt seiner Überlegungen sind Lektüreerfahrungen, an denen er die Zuhörer teilhaben lässt. Diese werden durch ungewöhnliche und mutige Verbindungen erweitert und geöffnet. So bringt er die Peter Alexander-Filme der 50er Jahre mit Ingeborg Bachmann und Fritz Bauer in das Gespräch und erweckt auf diese Weise die "Geister der Vergangenheit" zum Leben.

(© Foto: Heji Shin)


Wintersemester 2013/14

Terézia Mora: Nicht sterben

Publiziert unter dem Titel Nicht sterben. München 2014.

Terézia Mora stellt in ihren Poetikvorlesungen das Geschichtenerzählen in den Vordergrund. Dabei nimmt sie die Zuhörer mit auf eine Abenteuerreise, die der Entstehungsprozess eines jeden Buches darstellt. Neben vielen Einblicken in die praktische Arbeit eines Schriftstellers, reflektierte Mora mit Hilfe der vorgeführten Technik der andauernden Selbstbefragung auch ihre eigenen Schreib- und Denkprozesse und beeindruckte durch ihre feinsinnigen Ausführungen.

(© Foto: Peter von Felbert)


Sommersemester 2013

Juli Zeh: Treideln

Publiziert unter dem Titel Treideln. Frankfurt/M. 2013.

Juli Zeh geht dem sich wandelnden Verhältnis von Freiheit und Sicherheit im Zeichen digitaler technologien nach sowie der Frage, warum eine aufgeklärte Gesellschaft ihren Bürgern Zufriedenheit und Glück nur in einem weitaus geringeren Maß garantieren kann, als zu vermuten wäre.

(© Foto: Uwe Dettmar)