Projekte und Preise

Dank ihrer Mitglieder, Kuratoren und Stifter können die Freunde jedes Jahr einen Beitrag leisten, durch welchen Bildung angemessen finanziert wird. So haben die Freunde in 2017 der Universität und deren Einrichtungen insgesamt 1 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

326.782 Euro verteilen sich auf Projekte der Fachbereiche, 246.000 Euro wurden für Preise zur Verfügung gestellt, allein 190.000 Euro für den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis, neben einer Reihe anderer Preise privater Stifter.

Der Rest ging an zahlreiche Aufgaben der Universität allgemein, einschließlich des Magazins „Forschung Frankfurt“ und Deutschland-Stipendien. Mittelbar und unmittelbar hat die Freundesvereinigung hierzu 131.000 Euro für 73 Deutschlandstipendien beigetragen.


Wilhelm Bender-Dissertationspreis 2019

Wilhelm Bender-Dissertationspreis in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2019

Der jährlich zu vergebende und mit 5.000 Euro dotierte Wilhelm Bender-Preis honoriert herausragende Leistungen junger Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen. Diese Wissenschaften tragen auf zentrale Weise zum Verständnis der Dynamiken, Komplexitäten und Konflikte unserer Gesellschaften bei und sind beim Nachdenken über ihre mögliche Lösung unverzichtbar. Der Preis wird vom Vorsitzenden der Freundesvereinigung der Goethe-Universität, Prof. Dr. Wilhelm Bender, gestiftet. Er leistet damit einen Beitrag zur Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Tradition der Goethe-Universität, die sich der Theorie und Praxis gesellschaftlichen Fortschritts verschrieben hat.

Die erstmalige Vergabe des Wilhelm-Bender Preises richtet sich 2019 an die Literaturwissenschaften. Anlass ist auch das 60jährige Jubiläum der Stiftungsgastdozentur für Poetik, an deren Einrichtung die Freundesvereinigung im Jahr 1959 maßgeblich beteiligt war. Ingeborg Bachmann war die erste Schriftstellerin, die gewonnen werden konnte.

Ausgezeichnet wird die herausragende, im Sinne jenes oben genannten kritischen Anspruchs wegweisende, Qualität einer Dissertation.

Über die Vergabe des Preises entscheidet ein Kuratorium von ProfessorInnen der beteiligten Disziplinen.

  • Vorschlagsberechtigt sind die GutachterInnen einschlägiger Dissertationen, die im Jahr 2017 oder 2018 an der Goethe-Universität erfolgreich abgeschlossen und mindestens mit Magna cum laude bewertet wurden.
  • Sie können, müssen aber noch nicht publiziert sein.
  • Dem Vorschlag sollen eine Laudatio, die Gutachten der Arbeit, ein CV des/der Vorgeschlagenen und die Arbeit beigefügt werden.

Wir bitten um Zusendung der Bewerbungen bis zum 18. April 2019 an Frau Prof. Dr. Susanne Komfort-Hein, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik.