FB08 - Philosophie und Geschichtswissenschaften

Fachbereich auswählen:

FB 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16


Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ ist am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften im Historischen Seminar in der Professur für Mittelalterliche Geschichte II von Prof. Dr. Dorothea Weltecke zum 01.01.2020 –vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung- die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)

für die Dauer von vier Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U).

Teilprojekt „Aramäer / Assyrer / Chaldäer – Syrer, ihr Namensstreit und ihr Identitätsdiskurs in Geschichte und Gegenwart“:

Seit dem 4. und 5. Jahrhundert gehören die Kontroversen um die Fremd- und Eigenbezeichnungen der Christen der syrischen Kirchentradition (Suryoye / Aramäer / Assyrer / Chaldäer) zu den kontinuierlichen Aspekten des Identitätsdiskurses. In der Gegenwart hat er durch die Erfahrung von Vertreibung und Diaspora eine besondere Dringlichkeit erhalten. Das Teilprojekt besteht aus zwei aufeinander bezogenen Projektbereichen, in denen die lange Geschichte der und die aktuellen Kontroversen um die Fremd- und Eigenbezeichnungen der Syrer (Suryoye / Aramäer / Assyrer / Chaldäer) analysiert werden sollen.

Aufgabengebiet:

Der*die Stelleninhaber*in betreibt eigene Forschung zur Qualifikation (Promotion). Zum Aufgabenbereich gehört die Untersuchung des Identitätsdiskurses der Aramäer, Suryoye oder einer vergleichbaren aramäisch-sprachigen Gruppierung in Deutschland. Untersucht werden sollen die Reflexionen einer Gruppierung über ihre eigene Identität sowohl auf Deutsch als auch in ihrer aramäischen Herkunftssprache. Exzellente Kenntnisse des modernen, gesprochenen Aramäisch der untersuchten Gruppe sind unverzichtbar. Neben Interviews mit den Angehörigen dieser Gruppe sollen schriftliche Dokumente unterschiedlicher Teilnehmer des Identitätsdiskurses (Kleriker, Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Intellektuelle etc.) analysiert werden. Interessenten werden gebeten, abhängig vom Studienabschluss und dem angestrebten Promotionsfach mit möglichen Betreuer*innen an der Goethe-Universität-Frankfurt und benachbarten Universitäten Kontakt aufzunehmen. Für Rückfragen steht Prof. Dr. Dorothea Weltecke zur Verfügung (E-Mail an das Sekretariat: bayer-spears@uni-frankfurt.de).

Einstellungsvoraussetzungen:

  • sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (MA oder Diplom) in Linguistik, Semitistik, Theologie oder den Sozialwissenschaften
  • exzellente Kenntnisse des modernen, gesprochenen Aramäisch
  • Zusammenfassung der Abschlussarbeit (3 Seiten)
  • Exposé und Zeitplan für die Untersuchung im vorgestellten Projekt (7 Seiten)
  • Teamfähigkeit
  • Absichtserklärung zum Promotionsfach und Nachweis von Vorgesprächen zur Betreuung
  • Bereitschaft zur Mitarbeit im LOEWE-Schwerpunkt

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 15.11.2019 an Frau Susanne Bayer-Spears, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Historisches Seminar, Mittelalterliche Geschichte II Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, oder in Form eines PDF-Dokuments per E-Mail an: bayer-spears@uni-frankfurt.de zu richten.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Das Kolleg bietet Unterstützung bei der Vereinbarkeit mit der Familie. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

_____________________________

translation:

Within the LOEWE-project “Minorities Studies: Language and Identity” the Department of Medieval History II of Prof. Dr. Dorothea Weltecke at the Faculty of Philosophy and History at the Goethe University Frankfurt is currently seeking to fill the position of a

Research Associate (all gender welcome)
(E13 TV-G-U, 65%-part-time)

subject to the final approval starting at the 01.01.2020 for a limited period of four years. The salary grade is based on the job characteristics of the collective agreement (TV-G-U) applicable to Goethe University.

Subproject “Arameans / Assyrians / Chaldeans – Syriacs, their Name Dispute and Discourse on Identity in Past and Present”:

Since the 4th and 5th centuries, the controversies about the foreign and self-appellation of the Christians of Syriac tradition (Suryoye / Arameans / Assyrians / Chaldeans) are one of the continuous aspects of their discourse on identity. In the present, this discourse has reached an exceptional urgency through the experience of displacement and diaspora. The subproject comprises two coordinated projects which analyzes the current and the long history of the controversies about the foreign and self-appellation of the Christians of Syriac tradition (Suryoye / Arameans / Assyrians / Chaldeans).

Assignment:

The candidate is expected to carry out their own research for a doctoral qualification. The project will investigate the discourse on identity of the Arameans, Suryoye or a comparable Aramaic-speaking group in Germany. The focus lies on the reflection of the chosen group about their identity in German as well as in their Aramaic language of origin. Excellent skills in the spoken language of modern Aramaic of this group are indispensable. Beside interviews with members of the group, written documents of different participants of the discourse (clergy, scholars of different fields, intellectuals etc.) are part of the analysis. Potential candidates are requested to contact potential supervisors at the Goethe University or nearby universities depending on their degree and field of study. They are also requested to contact the International Office of the Goethe-University Frankfurt for counseling and advisory services. For any further queries please contact Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Department of Medieval History II) by mail to the secretary’s office: bayer-spears@uni-frankfurt.de.

Requirements:

  • Very good final degree (MA or similar) in linguistics, Semitic studies, theology or social sciences
  • Excellent skills in the spoken language of modern Aramaic of the chosen group and in German
  • Summary of the MA thesis (3 Pages)
  • Exposé and schedule for the research project in the presented project (7 pages)
  • Ability to cooperate
  • Declaration on the intended discipline of the doctoral degree and proof of preliminary talks with a supervisor
  • Willingness to cooperate with other LOEWE-projects

Please send your application by November 15th, 2019 to Frau Susanne Bayer-Spears, Johann Wolfgang-Goethe-Universität, Historisches Seminar, Mittelalterliche Geschichte II Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, or via e-mail consolidated in one pdf-file to: bayer-spears@uni-frankfurt.de.


Im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ ist am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften im Historischen Seminar in der Professur für Mittelalterliche Geschichte II von Prof. Dr. Dorothea Weltecke zum 01.01.2020 die Stelle –vorbehaltlich der endgültigen Mittelbewilligung- die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)

für die Dauer von vier Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U).

Teilprojekt „Aramäer / Assyrer / Chaldäer – Syrer, ihr Namensstreit und ihr Identitätsdiskurs in Geschichte und Gegenwart“:

Seit dem 4. und 5. Jahrhundert gehören die Kontroversen um die Fremd- und Eigenbezeichnungen der Christen der syrischen Kirchentradition (Suryoye / Aramäer / Assyrer / Chaldäer) zu den kontinuierlichen Aspekten des Identitätsdiskurses. In der Gegenwart hat er durch die Erfahrung von Vertreibung und Diaspora eine besondere Dringlichkeit erhalten. Das Teilprojekt besteht aus zwei aufeinander bezogenen Projektbereichen, in denen die lange Geschichte der und die aktuellen Kontroversen um die Fremd- und Eigenbezeichnungen der Syrer (Suryoye / Aramäer / Assyrer / Chaldäer) analysiert werden sollen.

Aufgabengebiet:

Der*die Stelleninhaber*in betreibt eigene Forschung zur Qualifikation (Promotion). Zum Aufgabenbereich gehört die historische Analyse der Selbst- und Fremdbezeichnungen und des Identitätsdiskurses der Christen der syrischen Tradition seit der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert. Mindestens ein Schwerpunkt der Untersuchung sollte in den Jahrhunderten von 800-1350 liegen. Im Zentrum steht die diachrone Entwicklung der Selbstbezeichnungen und des Identitätsdiskurses, die jedoch im Kontext von Fremdbezeichnungen erforscht werden sollen. Dies geschieht an einem selbst zu entwickelnden Quellenkorpus (z.B. Geschichtswerke, theologische Polemik, Handschriftenkolophone) und soll mit unterschiedlichen Methoden erfolgen. Das Projekt wird von Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Lehrstuhl Mittelalter II) betreut. Interessenten werden gebeten, abhängig vom Studienabschluss mit Beratungsstellen der Goethe-Universität-Frankfurt Kontakt aufzunehmen. Für Rückfragen steht Prof. Dr. Dorothea Weltecke zur Verfügung (mail an das Sekretariat: bayer-spears@uni-frankfurt.de).

Einstellungsvoraussetzungen:

  • sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (MA oder Diplom) in Geschichte, Theologie, Byzantinistik oder Orientalistik
  • exzellente Kenntnisse des Syrischen und Kenntnisse mindestens einer weiteren der für die Untersuchung relevanten Sprachen (z.B. Arabisch, Persisch, Griechisch, Armenisch)
  • Exposé und Zeitplan für die Untersuchung im vorgestellten Projekt (7 Seiten)
  • Teamfähigkeit
  • Absichtserklärung zum Promotionsfach
  • Bereitschaft zur Mitarbeit im LOEWE-Schwerpunkt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 15.11.2019 an Frau Susanne Bayer-Spears, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Historisches Seminar, Mittelalterliche Geschichte II Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, oder in Form eines PDF-Dokuments per E-Mail an: bayer-spears@uni-frankfurt.de zu richten.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Das Kolleg bietet Unterstützung bei der Vereinbarkeit mit der Familie. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

___________________________

translation:

Within the LOEWE-project “Minorities Studies: Language and Identity” the Department of Medieval History II of Prof. Dr. Dorothea Weltecke at the Faculty of Philosophy and History at the Goethe University Frankfurt is currently seeking to fill the position of a

Research Associate (all gender welcome)
(E13 TV-G-U, 65%-part-time)

starting at the 01.01.2020 for a limited period of four years. The salary grade is based on the job characteristics of the collective agreement (TV-G-U) applicable to Goethe University.

Subproject “Arameans / Assyrians / Chaldeans – Syriacs, their Name Dispute and Discourse on Identity in Past and Present”:

Since the 4th and 5th centuries, the controversies about the foreign and self-appellation of the Christians of Syriac tradition (Suryoye / Arameans / Assyrians / Chaldeans) are one of the continuous aspects of their discourse on identity. In the present, this discourse has reached an exceptional urgency through the experience of displacement and diaspora. The subproject comprises two coordinated projects which analyzes the current and the long history of the controversies about the foreign and self-appellation of the Christians of Syriac tradition (Suryoye / Arameans / Assyrians / Chaldeans).

Assignment:

The candidate is expected to carry out their own research for a doctoral qualification. The historical analysis of the foreign and self-appellation and the discourse on the identity of the Christians of Syriac tradition from late antiquity to 19th century are part of the research. At least one focal point should lie on the period between 800 to 1350. Though the emphasis lies on the diachronic development of the self-appellation and the discourse on identity, the analysis should always take the foreign appellation into account. For the research, the candidate is expected to define their corpus themselves (e.g. historical works, theological polemics, manuscript colophons) and to use different methods. The supervisor of the project will be Prof. Dr. Dorothea Weltecke. Potential candidates are requested to contact the International Office of the Goethe-University Frankfurt for counseling and advisory services. For any further queries please contact Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Department of Medieval History II) by e-mail to the secretary’s office: bayer-spears@uni-frankfurt.de.

Requirements:

  • Very good final degree (MA or diploma) in history, theology, Byzantine studies or Oriental studies
  • Excellent skills in Classical Syriac and further skills in at least one other language, which is relevant for the research (e.g. Arabic, Persian, Greek, Armenian)
  • Exposé and schedule for the research project in the presented project (7 pages)
  • Ability to cooperate
  • Declaration on the intended discipline of the doctoral degree
  • Willingness to cooperate with other LOEWE-projects

Please send your application by November 15th, 2019 to Frau Susanne Bayer-Spears, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Historisches Seminar, Mittelalterliche Geschichte II Norbert Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, or via email consolidated in one pdf-file to: bayer-spears@uni-frankfurt.de.


In der Forschungsstelle für Aramäische Studien am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main, (Professur von Prof. Dr. Dorothea Weltecke für Mittelalterliche Geschichte II), des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften, ist zum 01.01.2020 die Stelle für eine*n 

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, halbtags) 

für die Dauer von drei Jahren mit der Möglichkeit der Verlängerung zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U). 

Zu den Aufgaben gehört die eigene Forschung zur Qualifikation (Promotion) im Bereich der aramäischen Studien, die wissenschaftliche Mitarbeit an den Projekten der Forschungsstelle für Aramäische Studien sowie die Konzeption und Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen, vor allem in Zusammenarbeit mit der syrisch-orthodoxen Kirche und den politischen Verbänden der Aramäer.

Der*die Bewerber*in wird ermutigt, Projekte im Bereich der Sozial-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte von Regionen (z.B. Tur Abdin, Hakkari-Gebirge, Ninive-Ebene etc.), von bestimmten Städten (z.B. Aleppo, Melitene, Nisibin, Mossul etc.) oder anderen Orten (z.B. Klöster), oder Projekte zur Gegenwart der sozialen oder sprachlichen Situation der Aramäer in der Diaspora, Türkei oder Syrien zu entwickeln.

Historische Promotionsprojekte im Bereich der Epoche 500-1500 werden von Frau Prof. Dr. Dorothea Weltecke betreut. Für andere Promotionsprojekte werden der*die Bewerber*in gebeten, Vorgespräche mit möglichen wissenschaftlichen Betreuerinnen / Betreuer an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu führen und eine Bestätigung für eine Betreuung (Erst- oder Zweitbetreuung) einzuholen. 

Einstellungsvoraussetzungen:

  • sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (MA oder Diplom) entweder in Geschichte, Sozialwissenschaften, Semitistik mit Schwerpunkt Aramaistik oder verwandten sprachwissenschaftlichen Fächern
  • ausgearbeiteter Entwurf für eine Dissertation (7 Seiten)
  • ggf. Bestätigung für eine Betreuung
  • ausgeprägtes Interesse an interdisziplinärer Forschung im Bereich der Aramäischen Studien
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zur Mitarbeit in der Wissenschaftsorganisation. 

Bewerbungen in Form eines PDF -Dokuments richten Sie bitte bis zum 15.11.2019 an Frau Susanne Bayer-Spears:

bayer-spears@uni-frankfurt.de, Theodor-W.-Adorno-Platz 4, 60323 Frankfurt am Main.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Das Kolleg bietet Unterstützung bei der Vereinbarkeit mit der Familie. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.