Ortmeyer, Prof. Dr. Benjamin

Personen

Lebenslauf

Seit März 2015: Mitglied des Senats der Goethe-Universität

Seit Februar 2012 Leitung des DFG-Projektes: „Rassismus und Antisemitismus in erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933-1944/45 – Über die Konstruktion von Feindbildern und positivem Selbstbildnis“ (mit 14monatiger Unterbrechung für ein Forschungsprojekt der HBS)

1. Februar 2014 bis 31. März 2015 Leitung des Drittmittelprojekts (Hans-Böckler-Stiftung und IG-Metall)  zum Thema: „Propagandafiguren des NS-Systems für Jugendliche im Kampf gegen die Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung nach 1933 – Eine Studie anhand der NS-Zeitschriften für Lehrkräfte und Schülerschaft“

Seit Januar 2012 Leiter der neu gegründeten „Forschungsstelle NS-Pädagogik“

Seit Januar 2011: „Außerplanmäßiger Professor“ an der Goethe-Universität Frankfurt auf Vorschlag des Fachbereichs Erziehungswissenschaften nach Anhörung des Senats durch den Präsidenten der Goethe-Universität

Seit August 2009 Mitarbeit im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Vorlesungen und Seminaren am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft als Privatdozent.

1. August 2009 bis 31. Januar 2012 Leitung des Drittmittelprojekts (Hans-Böckler-Stiftung)  zum Thema: „Reflexionen über die NS-Zeit und die NS-Pädagogik als Vorbereitung auf den Lehrberuf.“

2009: „Werner-Pünder-Preis 2009“ für die Habilitationsschrift „Mythos und Pathos statt Logos und Ethos im Rahmen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt

25. November 2008: Habilitation und Anerkennung Titel Privatdozent

Januar 2005 bis Dezember 2007 Leiter des Forschungsprojekts „ad fontes“, Mai 2008 Antrag auf Habilitation.

Ab Sommer 2003 für 6 Jahre mit voller Stelle abgeordnet als Pädagogischer Mitarbeiter im Fachbereich Erziehungswissenschaft, Institut für Pädagogik der Sekundarstufe.

Wintersemester 2002/2003: Lehrauftrag am Fachbereich Gesellschaftswissenschaft der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Thema „Strukturen der NS-Verbrechen und der deutschen Gesellschaft 1933–1945 im Spiegel aktueller hessischer Schulbücher – Ein Problem der politischen Bildung“.

Wintersemester 1999/2000: Lehrauftrag am Fachbereich Erziehungswissenschaft der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Thema „BRD-Erziehungswissenschaften und jüdische SchülerInnen – eine Leerstelle?“.

Wintersemester 1997/1998: Lehrauftrag am Fachbereich Erziehungswissenschaft der J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Thema „Kontinuität und Diskontinuität schulischer Ausgrenzung in der NS-Zeit und heute“.

Juli 1998: Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Thema der Dissertation: „Schicksale jüdischer Schülerinnen und Schüler in der NS-Zeit – Leerstellen deutscher Erziehungswissenschaft? Bundesrepublikanische Erziehungswissenschaften (1945/49– 1995) und die Erforschung der nazistischen Schule“ mit der Gesamtnote 1,0 („magna cum laude“).

Oktober 1996: Verleihung des Heinz-Galinski-Preises der Jüdischen Gemeinde Berlin für bisherige politische und pädagogische Tätigkeit.

April 1996: Veröffentlichung des Buchs „Schulzeit unterm Hitlerbild“ im Fischer Taschenbuchverlag.

Wintersemester 1994/1995: Lehrauftrag an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zum Thema „Forschendes Lernen mit Schülern zum Thema „Nationalsozialismus“

Dezember 1994: Beginn der Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Ab Sommer 1994: Tätigkeit als Lehrer an der Förderstufe der Frauenhofschule in Frankfurt am Main-Nied.

Sommer 1993 bis Sommer 1994: Erarbeitung einer Handreichung zum Thema „Die NS-Zeit an den Schulen erforschen“ im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums.

März 1993: Erweiterungsprüfung im Fach Musik an der J. W. Goethe Universität Frankfurt am Main

Ab Sommer 1980 bis 1994: Tätigkeit als Lehrer an der Holbeinschule in Frankfurt am Main.

Sommer 1977 bis Sommer 1980: Tätigkeit als Lehrer an der Otto-Hahn-Gesamtschule in Frankfurt am Main.

Referendariat an der Nidda-Schule (Hauptschule in Frankfurt am Main-Nied), zweites Staatsexamen am 1. Juni 1976 mit der Gesamtnote 1 („mit Auszeichnung bestanden“)

November 1974: Abschluss des Studiums an der J. W. Goethe-Universität Frankfurt mit dem 1. Staatsexamen für Lehramt an Haupt und Realschulen, Fächer Mathematik und Sozialkunde

1971 bis 1974 Studium an der Goethe-Universität Frankfurt

1952 geboren in Kiel, war von 1975 bis 2003 Lehrer für Mathematik, Sozialkunde und Musik in Frankfurt am Main.