Aktuelles

Projekte, Publikationen, Tagungen

Neuigkeiten aus dem Institut


Hier finden Sie die aktuelle Veranstaltungsübersicht (SS 2017) unseres Instituts.


"Märchen aus aller Welt" von Nikolas Heidelbach

Neue Bilderausstellung im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad


Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10-12 / 14-17 Uhr, Samstag / Sonntag: 10-17 Uhr

Eröffnung am 21. Mai 2017 um 14.30 Uhr

Die Ausstellungsreihe in Kooperation mit dem Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur wird fortgesetzt. Gezeigt werden vom 21. Mai bis 2. Juli 2017 Märchenbildwelten des renommierten Illustrators Nikolaus Heidelbach.

Nikolaus Heidelbach schafft mit seinen Illustrationen tiefgründige, düstere und zugleich lebendige Bilder, die die geheimnisvolle Welt der Märchen neu interpretiert und für ein breites Publikum erlebbar macht. Seine Bilder öffnen dem Märchenleser hintergründige Zugänge zu allseits bekannten Erzählungen der Brüder Grimm oder Märchen von Hans-Christian Andersen und gehören inzwischen zu den bedeutendsten Märchenillustrationen unserer Zeit.

Nikolaus Heidelbach, geboren am 4.12.1955, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Köln und Berlin. Er erhielt für seine Werke zahlreiche Preise wie den Oldenburger Jugendbuchpreis, den Deutschen Jugendliteraturpreis und 2007 den „Großen Preis“ der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

Der Kulturverein Hanau präsentiert neben den Arbeiten Nikolaus Heidelbachs auch die Illustrationen seines Vaters Karl Heidelbach in der Ausstellung „Malerei. Eine Retrospektive“ vom 20. Mai bis 5. Juni in der Remisengalerie des Schloss Philippsruhe in Hanau. Karl Heidelbach, geboren 1923 in Hanau (verstorben 1993 in Köln), zählt zu den erfolgreichsten deutschen Malern der Nachkriegszeit.

Weitere Informationen unter: www.hessisches-puppenmuseum.de


Nils Mohl - Autorenvorlesung

►YAF feat. NM
#dunklematerie #mediacontrols #madeinjenfeld
[Inkl. Bestenlisten aus 5 Jahrzehnten]

Nils Mohl, 1971 in Hamburg geboren, lebt dort heute auch noch mit seiner Familie im Stadtteil Jenfeld. Für seinen ersten Jugendroman Es war einmal Indianerland (2011) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2012 etwa mit dem deutschen Jugendliteraturpreis. Der Roman bildet den Auftakt zu seiner sogenannten Stadtrand-Trilogie, die mit den Folgebänden Stadtrandritter (2013) und Zeit für Astronauten (2015) mittlerweile abgeschlossen. Darüber hinaus ist der Roman Mogel (2014) erschienen, auch dieser ist in Mohls etablierten Kosmos des Stadtrandgebietes angesiedelt. Der Handlungsort ist nicht zufällig gewählt, sondern ist wichtiges erzählerisches Element, entlang dessen Mohl seine Protagonisten durch die krisenhaften Prozesse des Erwachsenwerdens gehen lässt, um im urbanen Setting in der Peripherie der Großstadt von den Spannungen der Adoleszenz zu erzählen.

In seinem Poetik-Vortrag widmet Mohl sich der Reflexion seines Schreibens und thematisiert insbesondere intermediale Einflüsse, durch Musik und Filme, die in die Romane eingegangen sind.

Freitag, 5.5.2017
11.00 c.t., IG-Farbengebäude, Raum IG 411
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt


Ausstellung "Children's Picture Books from China"

Vom 27.02.-21.07.2017 präsentiert das Institut für Jugendbuchforschung in seinen Räumlichkeiten eine ca. 60 Titel umfassende Schau von chinesischen Bilderbüchern für Kinder und Jugendliche. Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die vom Confucius-Institute Headquarters übernommen wurde. Neben dem Institut für Jugendbuchforschung fungiert die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Kooperationspartner.

Dr. Jing Bartz, Ausstellungskoordinatorin, spricht am Dienstag, den 25.04.2017 zu "Themenvielfalt im chinesischen Bilderbuch der Gegenwart". Der Vortrag findet im Rahmen eines Bilderbuchseminars am Institut für Jugendbuchforschung, IG 0.254, ab 14 Uhr c.t. statt.

Ansprechpartnerin für weitere Auskünfte ist Dr. Claudia Maria Pecher, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Jugendbuchforschung und Präsidentin der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. Tel. 069/79832995, pecher@em.uni-frankfurt.de


"Ich bin ein Tiger" von Joëlle Tourlonias

Neue Bilderausstellung im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad


Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10-12 / 14-17 Uhr, Samstag / Sonntag: 10-17 Uhr

Eröffnung am 19. Februar 2017 um 14.30 Uhr

Bereits 2016 wurden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und dem Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen sowie der Stiftung der Sparkasse Hanau im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau-Wilhelmsbad vier Sonderausstellungen zu ausgezeichneten Bilderbüchern präsentiert.

2017 wird die Ausstellungsreihe im Puppen- und Spielzeugmuseum mit vier renommierten Bilderbuchkünstlern fortgesetzt. Den Auftakt macht die Künstlerin Joëlle Tourlonias am 19. Februar 2017, darauf folgen die Illustratorinnen und Illustratoren Nikolaus Heidelbach, Sybille Schenker und Nanna Prieler. Die Ausstellung „Ich bin ein Tiger“ ist vom 19. Februar bis zum 14. Mai zu sehen.

Joëlle Tourlonias, geboren 1985 in Hanau, arbeitet seit 2009 als selbständige Künstlerin, derzeit in Düsseldorf. Sie studierte Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration und Malerei an der Bauhaus Universität in Weimar. Ihre Illustrationen verbreiteten sich schnell in den Kinderzimmern und so zählt sie heute zu den gefragtes-ten Illustratorinnen Deutschlands. Joëlle Tourlonias illustrierte u.a. Die Nacht im Hotel (Siegfried Lenz), Kokowääh (Til Schweiger), Paula und Lou (Judith Allert), Die kleine Hummel Bommel (Britta Sabbag und Maite Kelly) und veredelt seit 2015 die Nivea-Dosen mit ihren Märchenillustrationen. Ihr aktuelles Werk Ich bin ein Tiger von Michael Engler bildet den Schwerpunkt der Ausstellung im Hessischen Puppenmuseum.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 14:30 Uhr eröffnet. Der Autor Michael Engler ist anwesend und liest die Geschichte Ich bin ein Tiger, Joëlle Tourlonias zeichnet live mit.

Weitere Informationen unter: www.hessisches-puppenmuseum.de


Ausstellung der Bibliothek für Jugendbuchforschung

Die schönste (Neben-) Sache der Welt: "Liebe und Sexualität im Kinder- und Jugendbuch"

Die Liebe ist nicht nur ein universelles Thema der Erwachsenenliteratur weltweit, auch in der neueren deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur wird sie vielfach und auf unterschiedlichste Weise angesprochen. Da es unzählige verschiedene Ausdrucksformen der Liebe und dementsprechend eine unerschöpfliche Auswahl in der Literatur gibt, fokussiert sich die Ausstellung auf die romantische Liebe und die Sexualität. Insbesondere die letztere gewinnt in der Kinder- und Jugendliteratur zunehmend an Bedeutung und Vielseitigkeit. Es werden vermehrt Grenzen ausgetestet und (sexuelle) Tabus erkundet.

Die Literaturauswahl umfasst Bilderbücher, Erzählliteratur und Sachbücher zu Themen wie erste Liebe und das erste Mal, verbotene Liebe, Homosexualität sowie sexuelle Aufklärung, Pubertät und körperliche Entwicklung.

Die Vitrinenausstellung über Liebe und Sexualität im Kinder- und Jugendbuch ist zu sehen von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 bis 16.30 Uhr im I.G.-Farben-Haus auf den Fluren der Bibliothek für Jugendbuchforschung (Querbau 1, Erdgeschoss, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt).


Zurückliegende Veranstaltungen finden Sie hier.