Brückenschlagen

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Das Projekt

„Brückenschlagen – Wissenschaft in die Schulen“ wurde 2001 vom damaligen Direktor des  Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Wolf Singer, und der Schuldezernentin des Magistrats der Stadt Frankfurt, Jutta Ebeling (Grüne) ins Leben gerufen und wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Jugendbildung, Frankfurt, umgesetzt.

Seit Sommer 2014 befindet sich das Projekt als Teil des Arbeitsbereichs MILena der FB 11-15 und des FIAS unter dem Dach der Goethe-Universität.

Das Projekt hat das Ziel, mit der Organisation von Gastauftritten von Forschern und Wissenschaftlern der Region das Ansehen und die Attraktivität der Naturwissenschaften an den Frankfurter Schulen zusätzlich zu stärken und „über den alltäglichen Stunden- und Lehrplan hinaus“ wirksame Impulse zu setzen. Man hatte festgestellt, dass immer weniger Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die entsprechenden Leistungskurse wählten.

Die Grundidee des Projekts war, dass sich Schüler und Lehrer von naturwissenschaftlichen Grund- und Leistungskursen Wissenschaftler direkt zu einem passenden Thema in den Unterricht einladen können, die aus ihrer Praxis berichten und eine authentische Begegnung mit ihrem Fach und ihrer Tätigkeit schaffen. Dieser Modus hat sich bewährt und besteht fort.

Von dem eigenen  Projektbüroaus werden die Kontakte zwischen Wissenschaft und Schulen gezielt arrangiert und mit geholfen, die passenden Experten zu finden.

Einzelvorträge und Wissenschaftstage

Für Einzelvorträge können sich Schüler und Lehrer Wissenschaftler ihrer Wahl direkt in den Unterricht ihrer Grund- und Leistungskurse "einladen" bzw. vermitteln lassen.

"Wissenschaftstage“ sind hingegen Veranstaltungen, an denen alle Schülerinnen und Schüler einer Jahrgangsstufe oder der gesamten Oberstufe teilnehmen, sozusagen ein „kleiner Kongress“ an der Schule, professionell aufgezogen mit Veranstaltungsplakat, Bewirtung der Gäste durch Schüler, Berichterstattung in öffentlichen und schulinternen Medien usw.

Mit diesen Wissenschaftstagen wird die Absicht verfolgt, auch denjenigen Schülerinnen und Schülern Einblicke in naturwissenschaftliches Forschen und Denken zu geben, die nicht in erster Linie naturwissenschaftlich orientiert sind oder anders gesagt: den jungen Leuten, die vor dem Abitur stehen, „live“ und unkonventionell über Begegnungen mit denen, „die Wissenschaft machen“ und ihnen selbst, die sich auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereiten, einen Einblick in diese Welt zu vermitteln.

Vielfach werden dabei das Berufsbild des Wissenschaftlers genau so thematisiert wie die gesellschaftlichen Implikationen, Ziele und Folgen der naturwissenschaftlichen Forschung und deren zukünftige Anwendungsmöglichkeiten.

Das Gesamt-Angebot richtet sich momentan vor allem an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II.

Mehr zum Projektbüro und dem Anmeldeverfahren                                                                                 Zur Themenliste