Dagmar Westberg-Stiftungsprofessur

Im Rahmen der Dagmar Westberg-Vorlesungsreihe werden vom Jahr 2012 an international ausgewiesene Vertreter der Geistes- und Kulturwissenschaften auf dem Campus Westend zu Gastvorlesungen eingeladen. Den Auftakt machte ein renommierter Geisteswissenschaftler und Hochschulexperte: Peter Strohschneider, Professor für Germanistische Mediävistik an der LMU München und seit 2013 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), hielt im Dezember an der Goethe-Universität eine dreiteilige Vorlesung zum Thema „Möglichkeitssinn. Geisteswissenschaften und Gesellschaft“. Strohschneider ist damit der erste Gastprofessor der neuen Dagmar Westberg-Vorlesung. Ermöglicht wurde die Einrichtung der Professur durch den gleichnamigen Stiftungsfonds, den die Goethe-Universität im letzten Jahr von der Mäzenin Dagmar Westberg erhielt.

„Die Universität Frankfurt ist im Moment gewiss eine der besonders interessanten, sich dynamisch entwickelnden Universitäten in Deutschland“, sagte Prof. Strohschneider im Vorfeld seiner Vorlesung. Besonders hervor hob Strohschneider den Exzellenzcluster zur Herausbildung Normativer Ordnungen, der in den historisch-hermeneutischen Wissenschaften große Ausstrahlungskraft erzeuge: „Hier gehört die Goethe-Universität inzwischen zu dem Kreis der führenden deutschen Einrichtungen.“

Für das Jahr 2017 hat der Historiker Anthony T. Grafton, Henry Putnam Professor of History an der Princeton University, die Stiftungsprofessur übernommen.

Informationen zur Vorlesungsreihe 2017 finden Sie hier (PDF).