Kurzportrait

Julian Stenmanns arbeitet seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre am Institut für Humangeographie. Zuvor studierte er Politikwissenschaften, Soziologie und Humangeographie in Frankfurt am Main und Glasgow.

Ausgehend von einer multilokalen Feldforschung in westafrikanischen und europäischen Häfen beschäftigt er sich im Sinne einer kritischen Geographie der Logistik mit der Rolle der Logistik in gegenwärtigen Globalisierungsprozessen. Insbesondere befasst er sich hierbei mit den Politiken der Konnektivität, der Konzessionierung von Containerterminals an private Betreiber und der Einbettung von Orten der Logistik in globalisierte Grenzregime.

Vor diesem Hintergrund richtet sich sein breiteres Forschungsinteresse auf Prozesse der Neuverortung von Grenzen, insbesondere am Beispiel grenzüberschreitender Logistiknetzwerken und auf die verschiedenen Technologien zur Herstellung und Sicherung globaler Zirkulation. Zu seinen theoretischen und metholodologischen Interessen zählen hierbei u.a. anthropologische Ansätze zum Supply Chain Capitalism, Border Studies, Gouvernementalitätsstudien und Science and Technology Studies.


Arbeitsgruppe Technologies of Global Circulation (TGC)

Institut für Humangeographie
Fachbereich Geowissenschaften/Geographie
Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Theodor-W.-Adorno-Platz 6, PEG-Gebäude, Raum 2.G005
D - 60629 Frankfurt am Main

fon:  +49 (0)69 798 35153
fax:  +49 (0)69 798 35161

stenmanns [at] geo.uni-frankfurt.de
http://www.humangeographie.de/stenmanns

Julian Stenmanns

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