Projekt GAIS-2

Titel: „Gesund Altern in der Stadt: Förderung der Gesundheitskompetenz im Alter im Kontext von Biographien und Umwelt“

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Frank Oswald, Dr. Ines Himmelsbach, Dipl.-Päd. Nadine Konopik, Regina Rösel

Förderung: BHF-BANK-Stiftung

Laufzeit: 01.04.2013 - 31.08.2014

Stichworte: Gesundheitskompetenz / Health Literacy, Biographie

Projektbeschreibung: Das Projekt GAIS besteht aus zwei Teilprojekten. In GAIS-2 werden Zusammenhänge des Alterns im Quartier mit Fragen nach Erhaltung und Förderung von Gesundheit und Gesundheitskompetenz untersucht. Hierzu sollen Fragen der Förderung von Gesundheitskompetenz im hohen Alter vor dem Hintergrund von Bildungs- und Stadtteilbiografien untersucht werden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen (1) Welche individuell angepassten Gesundheits- oder Bildungsangebote helfen oder unterstützen ältere Menschen ein gesundes Alter zu führen oder mit zunehmenden Kompetenzeinbußen umzugehen und welche Ressourcen zur Förderung von Gesundheitskompetenz stehen Älteren zur Verfügung? Und (2) Wie entwickelt sich Gesundheitserleben und Gesundheitskompetenz über den Verlauf des Lebens, wie wird diese Perspektive in die eigene Biografieschilderung integriert und welche Folgen ergeben sich daraus für Gesundheitsangebote? Ermittelt wird hierbei also die Ausbildung von Gesundheitserleben und Gesundheitskompetenz im Verlauf der Lebensspanne sowie die Auswirkung/Wechselwirkung auf Gesundheitsangebote, an denen Adressaten teilnehmen oder subjektive Entscheidungen gegen eine Partizipation treffen. Dies ist mit dem Ziel verbunden das Konzept der Gesundheitskompetenz im Alter und die Erfassung gesundheitsbezogener Bildungs-, Aneignungs- und Vermittlungsprozessen auszudifferenzieren. Weiterhin erfolgt unter Einbezug der Handlungsebene die Ausarbeitung konkreter Verbesserungsvorschläge zur Ansprache von Zielgruppen sowie für Praxisangebote mit dem Schwerpunkt urbaner und quartiersnaher Förderung von Gesundheitskompetenz.

Derzeit erfolgen die Entwicklung von Fragebögen und Leitfäden sowie erste Datenerhebungen. Das methodische Vorgehen umfasst dabei stadtteilspezifische Expertenworkshops, explorative qualitative Interviews sowie quantitative Datenerhebungen zu zwei Messzeitpunkten.