Projekt LateLine

Titel: "Longitudinal Analysis of Subjective Well-being in Very Old Age - Längsschnittliche Analyse des subjektiven Wohlbefindens im sehr hohen Alter"

Projektpartner: PD Dr. Oliver Schilling (Projektleitung), Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Dipl. Psych. Ortrun Reidick (wissenschaftliche Bearbeitung), Abteilung für Psychologische Alternsforschung, Universität Heidelberg, Prof. Dr. Frank Oswald, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit: 01.08.2008 - 30.09.2012

Stichworte: Privatwohnen, Gesundheit, Wohlbefinden, Hochaltrigkeit, Angst vor dem Sterben

Projektbeschreibung: In diesem Projekt werden psychologische Konsequenzen gesundheitlicher Veränderungen im sehr hohen Alter untersucht – insbesondere geht es um den Einfluss der gesundheitlichen Entwicklung auf das subjektive Wohlbefinden (SWB) der hochaltrigen Personen. Das Projekt adressiert Forschungslücken, die hinsichtlich empirischer Befunde für diese Altersgruppe und in der Berücksichtigung der besonderen Bedeutsamkeit der Mortalität im sehr hohen Alter bestehen. Studienziele sind die Untersuchung (1) des Einflusses von gesundheitlichen Einschränkungen auf Veränderungen des SWB im sehr hohen Alter sowie (2) der Einflüsse kontextueller Umweltaspekte – insbesondere der Qualität der unmittelbaren Wohnumwelt – und (3) der Einflüsse von Ängsten bezüglich Gesundheit und Sterben auf solche adaptiven Veränderungen. Die letzteren beiden Ziele benennen Aspekte von möglicherweise substantieller Bedeutung für Lebensbedingungen im sehr hohen Alter, welche bislang in der Forschung nur wenig berücksichtigt wurden. Die Studie ist die Fortsetzung des deutschen Teils des europäischen Projekts ENABLE-AGE (Wohnen und "Gesundes Altern"). Der bereits vorhandene Datensatz wird längsschnittlich erweitert, um fortgeschrittenere Längsschnittmethoden zur Analyse adaptiver und mortalitätsassoziierter Veränderungen anzuwenden. Damit sollen Erkenntnisse gewonnen bzw. erweitert werden über Ausmaß, Grenzen und Einflussfaktoren der Adaptation in einer Altersgruppe, die von besonders hohen gesundheitlichen Risiken betroffen ist.