Prof. Dr. Insa Fooken

Seniorprofessorin am Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft

Ausbildung

  • 1967-1972 Studium der Psychologie (Soziologie, Psychopathologie) an der Universität Bonn mit dem Abschluss des Diploms in Psychologie
  • 1972-74 Studium an der Pädagogischen Hochschule Bonn (Fächer: Kunst, Geschichte)'
  • 1972-1976 Psychotherapieausbildungen (GwG, DGVT)
  • 1980 Promotion im Fach Psychologie (Nebenfächer: Ethologie, Psychopathologie), Universität Bonn

Beruflicher Werdegang

  • 1972-1976 Tätigkeit als Psychologin in Psychologischer Beratungsstelle (Schleiden/Eifel), beim Deutschem Entwicklungsdienst Bonn (DED) sowie Unterricht in der Kinderkrankenpflegeausbildung´
  • 1977-1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn (Bonner gerontologische Längsschnittstudie; Lehre in Entwicklungspsychologie/Pädagogische Psychologie)
  • 1980 Promotion in Psychologie, Universität Bonn
  • seit 1988 Lehraufträge an der Universität Kassel im Studiengang Soziale Gerontologie und an der FH für Soziale Arbeit in Bern, Schweiz, im Master-Studiengang Gerontologie (Gender-Modul)
  • 1992-2013 Professur für Psychologie mit Schwerpunkt Entwicklungspsychologie (der Lebensspanne) an der Universität Siegen
  • 2005-2007 Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) NRW in Essen in der Forschungsgruppe „Kinder des Weltkriegs“
  • seit 2014/15 Seniorprofessur (halbes Deputat) im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M. am Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft

Preise und Auszeichnungen

  • 1980: Max-Bürger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie für die Arbeit „Frauen im Alter – Eine Analyse intra- und interindividueller Differenzen“
  • 1988: Elisabeth-Schwarzhaupt-Preis (vergeben durch die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie) für die Arbeit "Überlebensfähigkeit – Möglichkeiten und Formen weiblicher Entwicklung im Alter"

Forschungsinteressen

  • Alter(n) und Gender
  • „Späte Scheidungen“ – Scheidungen/Trennungen nach langjährigen Ehen
  • Aufwachsen unter widrigen Lebensbedingungen – Resilienz im Lebensverlauf und Alter am Beispiel von Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs im Alter
  • Bedeutung von Ambivalenzerfahrungen
  • Bedeutung von Puppen im Lebensverlauf

Ausgewählte Veröffentlichungen

Bücher/Herausgeberschaften:

  • Fooken, I. & Mikota, J. (2016). 
Literarische Miniaturwelten. Leben und Tod in Puppengeschichten.
Reihe UMWELT: Verantwortung ∞ Ästhetik ∞ Nachhaltigkeit, Bd. 1.
Siegen: universi.
  • Fooken, I. & Mikota, J. (Hg.) (2016). Sollen wir Menschsein spielen? Eine kommentierte Anthologie deutschsprachiger Puppentexte. Siegen: universi.
  • Fooken, I. & Heuft, G. (Hrsg.) (2014). Das späte Echo von Kriegskindheiten. Die Folgen des Zweiten Weltkriegs in Lebensverläufen und Zeitgeschichte. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. & Mikota, J. (Hrsg.) (2014). Puppen – Menschenbegleiter in Kinderwelten und imaginären Räumen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. & Lohmann, R. (Hrsg./Eds.) (2013). PUPPE – BONECA – DOLL. Spielzeug, Frühpädagogik und gesellschaftliche Diskurse in Brasilien. Toys, elementary education, and social discourses in Brazil. Münster: LIT Verlag.
  • Fooken, I. (2012) Puppen – Heimliche Menschenflüsterer. Ihre Wiederentdeckung als Spielzeug und Kulturgut. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. & Zinnecker, J. (Hrsg.) (2009). Trauma und Resilienz. Chancen und Risikenlebensgeschichtlicher Bewältigung von belasteten Kindheiten (2. Auflage). Weinheim: Juventa.
  • Radebold, H., Heuft, G. & Fooken, I. (Hrsg.) (2009). Kindheiten im zweiten Weltkrieg. Kriegserfahrungen und deren Folgen aus psychohistorischer Perspektive (2. Auflage). Weinheim: Juventa.
  • Fooken, I. & Lind, I. (1997). Scheidung nach langjähriger Ehe im mittleren und höheren Erwachsenenalter. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Band 113. Stuttgart u. a.: Verlag W. Kohlhammer.
  • Fooken, I. (Hrsg.) (1994). Alter(n) - Umbruch und Kontinuität. Akzentsetzungen von Wissenschaftlerinnen. Siegener Studien, Bd. 55. Essen: Verlag Die Blaue Eule.
  • Fooken, I. & Lind, I. (1994). Vielfalt und Widersprüche weiblicher Lebensmuster. Frauen im Spiegel sozialwissenschaftlicher Forschung. Reihe Stiftung "Der Private Haushalt", Bd. 23. Frankfurt/M.: Campus Verlag.
  • Fooken, I. with v. Sydow, K. & Vetter, Chr. (1989). Human sexuality and aging. Final  report to WHO/Copenhagen, Denmark.ICP/MCH 505/so2. Bonn: Universität Bonn.
  • Fooken, I. (1980). Frauen im Alter Eine Analyse intra- und interindividueller Differenzen. Frankfurt/M.: Peter D. Lang Verlag.
  • Puzicha, K., Fooken, I. & Feser, H. (1972). Soldat und Politik - eine Neuorientierung? Sozialpsychologische Analyse von politischen Einstellungen und politischem Verhalten bei Soldaten. Bonn: Mönch-Verlag.

Buch- und Zeitschriftenbeiträge:

  • Fooken, I. (2017). Resilienz durch reflexive Reminiszenz. Autobiografische Reflexionen im Alter als ‘späte Schutzfaktoren’. In R. Göppel & M. Zander (Hg.), Resilienz aus der Sicht der betroffenen Subjekte. Die autobiografische Perspektive (S.390-407) Weinheim: Beltz Juventa.
  • Fooken, I. (2017). “Doppelte Generativität” im Kontext von Elternschaft/Familie und Forschung – Ein essayistischer Zugang. In A. C. Cremer (Hg.), Elternschaft und Forschung. Zum generativen Potenzial einer Gratwanderung (S. 63-80). Gießen: Gießener Elekronische Bibliothek (http://creative-commons.org/licences/by-nd/3 0/de).
  • Fooken, I., Depner, A. & Pietsch-Lindt, U. (2016). ‘Betwixt things’ – Das Ambivalente der Dinge in Übergangskontexten. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 36 (2), 149-163.
  • Fooken, I. (2016). Psychologische Perspektiven der Resilienzforschung. In R. Wink (Hrsg.), Mulitdisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung (S. 13-45). Wiesbaden: Springer.
  • Fooken, I. (2015). Übergangsobjekte, Doppelgänger, Kunst – vom seelischen Mehrwert der Puppen. In P. Wahl & U. Lehmkuhl (Hrsg.), Kunst und Psyche. Beiträge zur Individualpsychologie, Band 41 (S. 51-79). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. (2015) A Formação na Maturidade como Apropriação da Própria História de Vida. Educação & Realidade, 40 ( 1), 17-32 (abrufbar unter: http://www.ufrgs.br/edu_realidade).
  • Fooken, I. (2014). Lähmend oder sinnstiftend? Ambivalenzerfahrungen bei „späten Scheidungen“ und Trennungsvorstellungen in langjährigen Beziehungen. Familiendynamik, 39 (2), 96-105.
  • Fooken, I. & Mikota, J. (2014). Der Golem, das Gespenst, die Motte und das Spiel mit der Puppe. In W.-A. Liebert, S. Neuhaus, D. Paulus, U. Schaffers (Hrsg.), Künstliche Menschen. Transgressionen zwischen Körper, Kultur und Technik (S. 207-220). Würzburg: Verlag Königshausen & Neumann.
  • Fooken, I. (2014). Das Echo des toten Kriegsvaters im Lebensverlauf der Töchter – eine thematische Gemengelage. In I. Fooken & G. Heuft (Hrsg.), Das späte Echo von Kriegskindheiten. Die Folgen des Zweiten Weltkriegs in Lebensverläufen und Zeitgeschichte (S. 17-27). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. (2014). Neue Lebensläufe der Geschlechter aus entwicklungspsychologischer Sicht. In H.-W. Wahl & A. Kruse (Hrsg.), Leben in Veränderung: Beiträge einer interdisziplinären Lebenslaufforschung (S. 372-385). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Fooken, I. (2014). Puppen – Besondere Dinge für Kinder? In C. Schachtner (Hrsg.), Kinder und Dinge. Dingwelten zwischen Kinderzimmer und FabLabs (S. 199-224). Bielefeld: transcript.
  • Fooken, I. (2014). Mehr als ein Ding – vom seelischen Mehrwert der Puppen. In I. Fooken & J. Mikota (Hrsg.), Puppen – Menschenbegleiter in Kinderwelten und imaginären Räumen (S. 43-54). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. (2014). Intergenerative Bildung – Generation, (Multi-)Generationalität, Generativität und das Phänomen der transgenerationalen Weitergabe. In H. Binne, J. Dummann, A. Gerzer-Sass, A. Lange & I. Teske (Hrsg,), Handbuch Intergenerative Arbeit. Perspektiven zum Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser (S. 113-118). Leverkusen: Verlag Barbara Budrich.
  • Fooken, I. (2014). Genderspezifische Folgen in den Lebensverläufen ‚spät geschiedener’ Kriegskinder – oder: Vom ‚Söhneln’ der Männer und ‚Fremdeln’ der Töchter. In Genderforum. Werkstattberichte aus dem interdisziplinären Doktorandinnenkolloquium 2011/2012 zu den Themen ‚Biographie’ und ‚Familie/Elternschaft’. Hrsg. von Sabine Hering (S. 9-32). Siegen: Uniprint.

  • Fooken, I. (2013). “Wie es sich schickt?” oder: “Aus der Rolle fallen?” Chancen und Risiken im Lebensverlauf aus der Perspektive einer Entwicklungspsychologie der Lebensspanne. In P. Wahl & U. Lehmkuhl (Hrsg.), Lebensaufgaben und Lebensbrüche. Beiträge zur Individualpsychologie, Band 39 (S. 191-230). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Fooken, I. & Lohmann, R. (2013). Einleitung: Puppen – Dinge, Kinderspielzeug oder mehr? / Introduction: dolls – things, toys or more? In I. Fooken & R. Lohmann (Hrsg./Eds.), PUPPE – BONECA – DOLL. Spielzeug, Frühpädagogik und gesellschaftliche Diskurse in Brasilien. Toys, elementary education, and social discourses in Brazil (S. 11-24). Münster: LIT Verlag.
  • Lohmann, R. & Fooken, I. (2013). Fazit: „Hilf mir zu sehen!“ – Jenseits der Puppenoberfläche / Conclusion: „Help me to see!“ – beyond the surface of the doll. In I. Fooken & R. Lohmann (Hrsg./Eds.), PUPPE – BONECA – DOLL. Spielzeug, Frühpädagogik und gesellschaftliche Diskurse in Brasilien. Toys, elementary education, and social discourses in Brazil (S. 197-209). Münster: LIT Verlag.
  • Fooken, I. (2013). Resilienz und posttraumatisches Wachstum. In A. Maercker (Hrsg.), Handbuch der posttraumatischen Belastungsstörungen (4. Auflage) (S.71-93). Berlin u. a.: Springer.
  • Fooken, I. (2013). „Ich wollte ihm eine Freude machen“ – Spuren ‚toter Kriegsväter’ in den Lebensverläufen der Töchter aus entwicklungspsychologischer Sicht. In B. Stambolis (Hrsg.), Vaterlosigkeit in vaterarmen Zeiten. Beiträge zu einem historischen und gesellschaftlichen Schlüsselthema (S. 86-114). Weinheim/München: Beltz/Juventa.

  • Fooken, I. (2012). Die Einsamkeit der Sehnsucht – Zur lebenslangen Vater-Sehnsucht vaterloser Töchter. Psychotherapie im Alter, 17 (4), 505-518.
  • Fooken, I. (2012). FAST – Families And Schools Together oder einfach auch nur: FaSt – Ein besonderes Präventionsprogramm zur Familien-Stärkung und Resilienzförderung. Sozialpädagogische Impulse (3), 19-21.
  • Fooken, I. & Mikota, J. (2012). Alice Rühle-Gerstel (1894-1943) – eine (fast vergessene) individualpsychologische Literatin. Zeitschrift für Individualpsychologie, 37 (2), 140-157.
  • Fooken, I. (2012) Wider die ‚Puppenstarre’ – Ein Plädoyer für die (Wieder-)Aneignung des intermediären und imaginären Raums im Spiel mit Puppen. In Schröteler- von Brandt, H., Coelen, T., Zeising, A. & Zische, A. (Hrsg.), Räume für Bildung. Ästhetik und Architektur von Lern- und Lebensorten (S. 33-41). Bielefeld: transcript.
  • Fooken, I. (2012). ‚Late divorces’ in the lives of German women from three different birth cohorts – a lasting impact of World War II? In C. Quaiser-Pohl & M. Endepohls-Ulpe (Eds.), Women’s choices in Europe – Influence of gender on education, occupational career and family development (p. 211-223). Münster: Waxmann.
  • Fooken, I. & Kavšek, M. (2012). Grundlagen der Entwicklungspsychologie. In E. Brähler & B. Strauß (Hrsg.), Enzyklopädie der Psychologie, Medizinische Psychologie, Band I: Grundlagen (S. 251-283). Göttingen: Hogrefe.
  • Fooken, I. (2010). Geschlechterdifferentielle Prozesse im Kontext des Alterns: Eros, Sexualität, Intimität. In A. Kruse (Hrsg.), Leben im Alter. Eigen- und Mitverantwortlichkeit in Gesellschaft, Kultur und Politik (S. 51-60). Heidelberg: Akademische Verlagsgesellschaft AKA.
  • Fooken, I. (2010). ‚Zu Besuch’ bei den „43ern“: Eine ‚Collage’ aus entwicklungspsychologischer Sicht. In B. Stambolis (Hrsg.), Leben mit und in der Geschichte. Westdeutsche Historiker Jahrgang 1943 (S.273-297). Essen: Klartext Verlag.