Qualität

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Qualitätsmanagement

Chancengleichheit ist ein Element der Qualitätsentwicklung an der Universität. Entsprechend nehmen Qualitätssicherungsinstrumente zunehmend Gleichstellung und Diversität als Kriterien in den Blick.

Am Anfang steht die Entwicklung politisch-strategischer Gleichstellungskonzepte für die Hochschule – dies auch in einem engen Good-Practice-Austausch mit anderen Wissenschaftseinrichtungen. Auf dieser Basis werden gleichstellungsorientierte Qualitätsziele erarbeitet und in die jeweiligen Verfahren integriert. Daneben gilt es, die Instrumente der Gleichstellungsarbeit selbst immer wieder auf ihre Qualität und Wirksamkeit hin zu untersuchen.

Durch die Teilnahme an Auditierungsverfahren und Rankings sowie die Bewerbung um Prädikate und Auszeichnungen stellt sich die Goethe-Universität der externen Bewertung ihrer Gleichstellungsaktivitäten. Davon gehen wertvolle Impulse zur Qualitätsentwicklung und -verbesserung aus, ebenso durch die Mitgliedschaften in Bündnissen und Netzwerken, die sich der Förderung von Gleichstellung, Diversität und Vereinbarkeit widmen.


Gender & Diversity Controlling

Monitoring

Monitoring

Gleichstellungs-Monitoring beobachtet die Repräsentation von Männern und Frauen in allen Bereichen und auf allen Qualifikations- und Karrierestufen der Universität und stellt so Transparenz hinsichtlich der Umsetzung von Chancengleichheit her. Fortschritte aber auch Stagnation in unterschiedlichen Bereichen werden durch die Berechnung von Kennzahlen und Indikatoren und ihrer Entwicklung im Zeitverlauf messbar bzw. sichtbar. Einen Schwerpunkt der kommenden Jahre bildet der Aufbau eines über die Kategorie Gender hinaus gehenden Diversity-Monitoring.

Der Gleichstellungsmonitor 2016 erscheint in Kürze.


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GEDAP

GEDAP

GEDAP (Gender Equality and Diversity Aktionspläne) der Fachbereiche

In zweijährlichen Planungszyklen analysieren die Fachbereiche die Gleichstellungssituation in ihren Bereichen und planen Gleichstellungsmaßnahmen. Außerdem dokumentieren und bewerten sie die Umsetzung von bereits laufenden oder abgeschlossenen Maßnahmen. Die von dem Gender & Diversity Controlling entwickelten Planungs- und Berichtstools stellen hierfür eine Struktur zur Verfügung. Zudem werden die Fachbereiche in den verschiedenen Phasen des Planungsprozesses durch das Gender Consulting, die Koordinationsstelle Diversity Policies und den Familien Service unterstützt.

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Informationsservice

Informationsservice

Gender & Diversity Controlling versteht sich als Informationsservice für die Universitätsleitung sowie für wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Einrichtungen der Universität. Durch Aufbereitung und Analyse von Daten zu Studienverläufen, wissenschaftlichen Karriereverläufen, Altersstrukturen, Ressourcenausstattung etc. stellt Gender Controlling Informationen zur Verfügung, auf deren Grundlage konkrete Ziele entwickelt und entsprechende Maßnahmen erarbeitet werden können.

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Netzwerk

Netzwerk

Seit Juni 2010 besteht das von der Goethe-Universität initiierte und koordinierte bundesweite "Netzwerk Gleichstellungscontrolling an Universitäten". Das offene Netzwerk bietet einen Rahmen für Good-Practice-Austausch und die Diskussion zur Weiterentwicklung von Instrumenten des Gleichstellungscontrollings an Hochschulen. Die Koordinatorin für Gender & Diversity Controlling, Annemarie Eifler, ist derzeit eine der Sprecherinnen des Netzwerks.

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