Monitoring

Schwerpunkte des Gleichstellungs-Monitorings sind:

  • Qualifikations- und Selektionsprozesse geschlechterdifferenziert zu beschreiben, d.h. darzustellen, wie sich der Frauen- und Männeranteil über verschiedene Stufen hinweg entwickelt. Dafür werden Querschnittsbetrachtungen angestellt und die Männer- bzw. Frauenanteile verschiedener Stufen miteinander in Beziehung gesetzt (bspw. ‚Genderprofile‘ und ‚Glass-Ceiling-Index‘)
  • ausgewählte Ergebnisse im Sinne eines Benchmarking bundesweiten Durchschnittswerten, bereinigt um die an der GU nicht vertretenen Fächergruppen (insbesondere Ingenieurwissenschaften), gegenüberzustellen. Da die spezifische Fächerstruktur an der GU einen etwas höheren Frauenanteil erwarten lässt, fungiert der bundesweite Durchschnittswert dabei nicht als Referenzwert im Sinne eines anzustrebenden Sollwerts, sondern eher als Markierung einer Untergrenze
  • die Beobachtung der Zielerreichung. Das meint den Vergleich von tatsächlichen Werten mit Zielwerten, die unter Zugrundelegung des Kaskadenmodells formuliert werden.

Aktuell erschienen: Der Gleichstellungs-Monitor 2016

zurück


Diversity Monitoring

Anders als beim Gender-Monitoring kann hier überwiegend nicht auf Daten zurückgegriffen werden, die im Rahmen der üblichen administrativen Vorgänge (Immatrikulation etc.) erhoben werden. Information über die soziale Herkunft beispielweise, oder zur Migrationsgeschichte von Studierenden wie auch von Mitarbeitenden können auf diese Weise nicht gewonnen werden. Hierzu sind Befragungen notwendig, deren Teilnahme selbstverständlich auf freiwilliger Basis erfolgt.

Im WS 12/13 fand an der GU – durchgeführt von der Stabsstelle Lehre und Qualitätssicherung - die erste große Studierendenbefragung statt, deren Schwerpunkt neben der Beleuchtung der Situation von Studium und Lehre die Heterogenität der Studierenden bildete.

Im Frühjahr 2013 führte die GU – unter der Federführung von GRADE  (Goethe Graduate Academy) und der Stabsstelle Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs in Zusammenarbeit mit dem Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) die erste universitätsweite Promovierendenbefragung durch. Auch hier wurden Informationen zur Diversität der Promovierenden gewonnen.

Ausgewählte Angaben zur Heterogenität der Studierenden an der Goethe-Universität finden Sie außerdem auf der Seite Diversity-Monitoring.

zurück