Wettbewerb

Total e verleihung

DFG-Standards

2013 wurde die Goethe-Universität aufgrund ihres Link zu Abschlussbericht 2013 – wie bereits 2011 –mit ihrer Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG in das höchste Stadium 4 eingestuft, das nur 22 Hochschulen erreichten.

Die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards wurden 2008 von der DFG verabschiedet. Mit dieser Selbstverpflichtung definierten die DFG-Mitglieder personelle und strukturelle Standards für eine nachhaltige Gleichstellungspolitik in der Wissenschafts- und Hochschullandschaft. Eine von der Mitgliederversammlung der DFG eingesetzte Arbeitsgruppe bewertete im Zeitraum von 2009 bis 2013 die eingereichten Gleichstellungskonzepte der Mitgliedseinrichtungen, unterstützte deren Umsetzung und verfolgte die Fortschritte.

Als gemeinsames Ziel formulieren die „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“, den Frauenanteil auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen deutlich zu erhöhen. Dabei dient das so genannte Kaskadenmodell als Leitmodell. Danach ergeben sich die Ziele für den Frauenanteil einer jeden wissenschaftlichen Karrierestufe durch den Anteil der Frauen auf der direkt darunter liegenden Qualifizierungsstufe. Durch jährliche Datenabfragen der DFG werden die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards bis 2017 fortgeführt.

Die Goethe-Universität hat 2013 den Total Equality Award erhalten.
 


  Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder I + II

Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den Ländern im Jahr 2007 das (Link Seite BMBF oder DLR einsetzen) Professorinnen-Programm (PP) gestartet. Die Fortführung des erfolgreichen Programms wurde 2012 beschlossen. An beiden Ausschreibungen hat sich die Goethe-Universität mit Anträgen sehr erfolgreich beworben. In der ersten Förderphase wurde der Antrag 2008 bewilligt und im Anschluss drei Professorinnen zur Förderung eingereicht. Mit den durch die Förderung frei werdenden Mitteln und den zusätzlichen Landesmitteln konnten wichtige Gleichstellungsmaßnahmen eingeführt werden wie das Gleichstellungs-Controlling, das Programm „Career Support – Training für Wissenschaftlerinnen“ oder der „Ruth-Moufang-Fonds“ für Gleichstellungsmaßnahmen der Fachbereiche.

In der zweiten Förderphase wurde der Antrag der Goethe-Universität im Juli 2013 erneut positiv beschieden. Wieder konnten drei Professuren zur Förderung eingereicht werden. Aus den freiwerdenden Mitteln bzw. Landesmitteln werden viele der Gleichstellungsmaßnahmen fortgeführt.
 


  Family Plus (ESF 2010-2014)

Text dahinter: 2010 hat die Goethe-Universität erfolgreich Mittel beim Europäischen Sozialfond in einer Höhe von ca. 350.000 € eingeworben. Mit diesen Mitteln konnten drei Teilprojekte finanziert werden.

  • Die Einrichtung einer zweite Koordinationsstelle insbesondere zum Ausbau der Unterstützung von studierenden Eltern sowie dem Ausbau einer familienfreundlichen Infrastruktur Außerdem wurde eine Verwaltungsstelle eingerichtet zur Unterstützung familienfreundlicher Maßnahmen und Angebote.
  • Eröffnung eines neuen „Betreutes Kinderzimmer“ auf dem Campus Riedberg.  Dieses Betreuungskonzept kommt besonders den      Bedürfnissen der studierenden Eltern nach flexiblen Betreuungsformen entgegen.
  • Die wissenschaftliche Evaluation des Betreuungsinstruments „Betreutes Kinderzimmer.  Untersucht wurde der Einfluss dieser      flexiblen Betreuungsform besonders auf das Bindungsverhalten der Kinder. Aus den Erkenntnissen wurden abschließend Empfehlungen für die Praxis abgeleitet.

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