Workshops im Rahmen der Konferenz zu Transsexualität

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zu den in die Konferenz integrierten Workshops. Die Workshops finden (jeweils dreigleisig) wie folgt statt:

Workshops in deutscher Sprache

Freitag, 5. Februar 2016 (13-15 Uhr)      Kurztitel Workshop-Nummer
Raum 1 Neurofeedback  WS 1 (ausgebucht - Warteliste eingerichtet)
Raum 2 Trans*-Communities WS 2 (ausgebucht - Warteliste eingerichtet)
Raum 3 Seelsorge A WS 3  (ausgebucht - Warteliste eingerichtet)

Samstag, 6. Februar 2016 (13-15 Uhr)   Kurztitel                    Workshop-Nummer
Raum 1 Internet  WS 4 (nur noch wenige Plätze verfügbar!)
Raum 2 Trans*Coaching WS 5 (ausgebucht - Warteliste eingerichtet)
Raum 3 Seelsorge B WS 6 (ausgebucht - Warteliste eingerichtet)


Workshops in English

Saturday, February 6, 2016 (1-3 PM) Title Workshop-Number
Room 4 The Practice of Transgender Counseling WS 7


Über das Anmeldeformular haben Sie die Möglichkeit, sich zu maximal zwei Workshops anzumelden. Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bitte beachten Sie, dass die meisten Workshops nur eine begrenzte Teilnehmendenzahl zulassen; eine frühzeitige Anmeldung zur Konferenz und zu den Workshops ist daher in jedem Falle zu empfehlen.

Workshop 1: Gesundheitspotentiale von Neurofeedback  (ausgebucht - mit Warteliste)

Leitung: Dr. med.univ. Dr. phil. H.-J. Haupt (Luzern) / PD Dr. rer. nat. M. Wiedemann (Stuttgart)
Maximale Teilnehmendenzahl: 24
Kurzbeschreibung: In den letzten Jahren fand im Bereich der Transitionsbegleitung eine Art „stille Revolution“ statt: Transsexuelle Menschen entdecken, dass es besser ist, TransPower, TransPride, Flowerleben und „Coolness“ zu entwickeln, statt „in sich“ zu gehen und/oder einen Kniefall vor dem Therapeuten/Gutachter zu machen. Es geht also um das direkte Fokussieren von Gesundheit, Selbstmanagement, Euthymie und Ressourcen. In der Neurowissenschaft / Neuropsychochotherapie wurde eine Reihe von Verfahren entwickelt, bei denen die Wirksamkeit gut belegt ist und mit denen sich bei Klient_innen direkt und ohne Umschweife Gesundheit, Euthymie und Power modulieren/induzieren lassen. Das bekannteste dieser Verfahren ist Neurofeedback. In diesem Workshop wird das Neurofeedback (Tiefenfeedback nach Othmer) vorgestellt, demonstriert und erlebt. Neurofeedback-Trainer und transsexuelle Menschen berichten über ihre Neurofeedback-Erfahrungen beim Empowerment und euthymen Embodiment.
Zielgruppe: Offen für alle Interessierte


Workshop 2: Trans*-Communities im Aufbruch. Beispiel Schweiz (ausgebucht - mit Warteliste)

Leitung: Dr. phil. H. Hohmann (Bern) / J. Walker (St. Gallen)
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Kurzbeschreibung: In diesem Workshop gehen wir am Beispiel der Schweiz der Frage nach, wie sich Trans*-Communities entwickeln und was sie binnen kurzer Zeit erreichen können. Henry Hohmann ist Präsident von Transgender Network Switzerland und Jack Walker ist Sozialarbeiter. Beide begleiten bzw. sind seit Jahren Teil der Trans*-Communities auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen Perspektiven.
Zielgruppe: Offen für alle Interessierte


Workshop 3: „Wenn plötzlich alles anders ist“ – Abschied, Trauer und mögliche Schritte zu einem gemeinsamen Neuanfang (ausgebucht - mit Warteliste)

Leitung: Pfr.in D. Zwölfer (Landshut) / Pfr.in C. Zwölfer (Landshut) / Pfr.in I. Wieberneit (München)
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Kurzbeschreibung: Das Coming out eines transsexuellen Menschen erschüttert oft nachhaltig und tiefgreifend Beziehungen zum Partner/Partnerin, Eltern, Kindern und Freunden. Wie können Beziehungen nicht nur ein Coming out „überleben“, sondern die Begegnung mit dem Phänomen Transsexualität das eigene Leben sogar bereichern und Beziehungen vertieft werden? Was können Seelsorger im Blick auf Angehörige zur Unterstützung in einer besonderen Lebenslage beitragen? Welche Hilfsangebote gibt es bzw. welche bräuchte es?
Pfarrerin D. Zwölfer führt in das Thema ein, die Seelsorgerin Ilka Wieberneit und Pfarrerin Claudia Zwölfer vertiefen den Workshop mit ihrer Sicht aus der Rotkreuzklinik München bzw. als langjährig und nach dem Coming out weiter verheiratete Ehefrau von Dorothea Zwölfer und Pfarrerin. Es besteht Zeit für Rückfragen und Gespräch.
Zielgruppe: Angehörige (Eltern, Partner, Kinder) von TS


Workshop 4: TransWeb: Marktplatz, Tummelplatz oder Arena – für Netmovements, Showmaster oder Flaneure? (nur noch wenige Plätze verfügbar!)

Leitung: M. Henke / K. Küppers
Maximale Teilnehmendenzahl: 24
Kurzbeschreibung: Das Internet hat für transsexuelle Menschen gewaltige Erleichterungen gebracht. Im Workshop werden konkrete Möglichkeiten vorgestellt, wie Vernetzung, Beratung und Unterstützung durch Web 2.0 erleichtert werden. Im Rahmen eines gemeinsamen „Webspaziergangs“ werden entsprechende Webseiten, Foren, Soziale Netzwerke usw. wie auch das notwendige Hand- und Denkwerkzeug vorgestellt und diskutiert.
Zielgruppe: Offen für alle Interessierten


Workshop 5: TransHealth – Wege aus der Zerknirschung in Richtung TransPower. Die neuen TransCoaching-Konzepte (ausgebucht - mit Warteliste)

Leitung: Mag. C. Kunert (Wien) / Dr. Dr. H.-J. Haupt (Luzern)
Maximale Teilnehmendenzahl: 24
Kurzbeschreibung: In den letzten Jahren zeichnet sich ein Paradigmenwechsel bei der Transbegleitung durch Berater, Coaches und Therapeuten ab. Statt Fokussierung auf Defizite, Tristesse, Zerknirschung und Hinhaltetaktiken wurden neue Konzepte entwickelt, die Klient_innen die direkte Entfaltung von TransPower, TransPride, Flowerleben und Coolness, also Ressourcen, ermöglichen. Dabei spielen innovative neurowissenschaftliche Konzepte wie z.B. die „(In)Kongruenzdynamik“ eine besondere Rolle.
Zielgruppe: TransBewusste und TransAktive, Berater und Therapeuten


Workshop 6: „Wir wollen keine von St. Pauli“ – von Transphobie zu Wertschätzung und Akzeptanz (ausgebucht - mit Warteliste)

Leitung: Pfr.in D. Zwölfer (Landshut) / Pfr.in C. Zwölfer (Landshut) / Pfr.in I. Wieberneit (München)
Maximale Teilnehmendenzahl: 25
Kurzbeschreibung: Transsexuelle Menschen leiden oft unter transphoben Äußerungen (wie dem im Titel zitierten Satz) und Haltungen. Wie kann ich als Seelsorger/Seelsorgerin Brücken schlagen zwischen Gesellschaft/Kirche und transsexuellen Menschen? Jesus lebte Wertschätzung und Akzeptanz vor (z.B. Mk 2,1ff). Wie kommt man als Seelsorger bzw. kirchlicher Mitarbeiter dazu, bei Menschen Wertschätzung und Akzeptanz gegenüber transsexuellen Menschen zu fördern? Es gilt, emotionale und rationale Barrieren zu überwinden – doch mit unserem Gott können wir „über Mauern springen!“
Pfarrerinnen und Pfarrer sowie andere haupt-, neben- und ehrenamtlich Mitarbeitende können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Bildung und Abbau von Vorurteilen gegenüber transsexuellen Menschen unter Christen und in der Gesellschaft vorankommen. Dieser Workshop soll dazu einen Beitrag liefern.
Pfarrerin D. Zwölfer führt in das Thema ein, die Seelsorgerin Ilka Wieberneit und Pfarrerin Claudia Zwölfer vertiefen den Workshop mit ihrer Sicht aus der Rotkreuzklinik München bzw. als langjährig verheiratete Ehefrau von Dorothea Zwölfer und Pfarrerin. Es besteht Zeit für Rückfragen und Gespräch.
Zielgruppe: Pfarrer_Innen/Diakon_Innen/Seelsorger_Innen


Workshop 7: The Practice of Transgender Counseling

Head of the Workshop: Dr. Connie Brinton-Diamond (Honolulu, USA)
Maximum Numbers of Participants: 25

For registration please write to: trans.2016@uni-frankfurt.de


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