Dr. phil. Hannah Schott-Leser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Akademischer und beruflicher Werdegang

  • 2002-2008 Studium der Erziehungswissenschaften (Diplom) und des Lehramts für Förderschulen mit den Fachrichtungen Erziehungshilfe, Lernhilfe und Deutsch. Tätigkeiten u.a. im Bereich Jugendhilfe, studienbegleitende Tätigkeiten in Forschung und Lehre im Fachbereich Germanistik und Sonderpädagogik.
  • Seit 2008 Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonderpädagogik.
  • Im SoSe 2017 und WiSe 2017/2018 Vertretung von PD Dr. Oliver Hechler (Akademischer Rat) am Lehrstuhl für Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen der Universität Würzburg.

Projektmitarbeit:

seit Oktober 2017: Mitarbeit im Projekt Wer macht wen und was wie zum Fall? - Rekonstruktionen zur Fallkonstitution und Kooperation sonder- und sozialpädagogischer Professioneller in inklusiven Schulen (FallKo) am Standort Frankfurt am Main

2016 - 2017: Mitarbeit im Projekt Evaluation der Modellregion inklusive Bildung in Frankfurt am Main

2008 - 2012: Entwicklung und Evaluation des Mentorenprojekts PrävMent in Frankfurt am Main

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

  • Qualitative (insbesondere rekonstruktive) Forschung mit dem Fokus auf Unterricht, Inklusion, Mentoring und pädagogische Beziehungen
  • Qualitative Evaluationsforschung
  • Rekonstruktive Kasuistik im Kontext sonderpädagogischer Lehrerbildung und außerschulischer Sonderpädagogik
  • Entwicklung von Ehrenamtsarbeit und Mentoring im Kontext sozialer Marginalisierung
  • Unterricht im Kontext des Förderschwerpunktes Lernen
  • Prävention im Schwerpunkt Substanzabhängigkeit

Promotion:

Zur Strukturlogik des „Gelingens“ und „Scheiterns“ von Mentorenbeziehungen. Eine qualitativ-rekonstruktive Untersuchung im Kontext sozialer Benachteiligung unter dem Fokus einer professionalisierungstheoretischen Perspektive.

Publikationen:

Monographien:

  • Schott-Leser, H. (2017): Zur Strukturlogik des „Gelingens“ und „Scheiterns“ von Mentorenbeziehungen. Eine qualitativ-rekonstruktive Untersuchung im Kontext sozialer Benachteiligung unter dem Fokus einer professionalisierungstheoretischen Perspektive. Publikation als Microfiche (Universitätsbibliothek Würzburg)
  • Schott-Leser, H. (2011): Förderung bei Sucht und Abhängigkeit. Kohlhammer

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden:

  • Schott-Leser, H./ Leser, C. (2016): „…im Endeffekt kam es mir´n bisschen geheuchelt vor…“. Auswirkungen des Strukturdilemmas von Hilfe und Kontrolle auf einen Hilfeverlauf. In: Neue Praxis 2016/5, 415-426
  • Kratz, M./ Schott-Leser, H. (2016): Zum Risiko unbewusster Beziehungsdynamiken im Ehrenamt. Eine professionalisierungstheoretische Analyse zum spontanen Bürgerengagement im Kontext Unbegleiteter Minderjähriger Flüchtlinge. In: Dammasch, F./ Burkhard-Mußmann, C. (Hrsg.): Migration, Flucht, Kindesentwicklung. Frankfurt am Main, 251-270
  • Schott, H. (2010): Sucht: Prävention und Intervention bei Jugendlichen - eine pädagogische Perspektive. In: Braune-Krickau, T./ Ellinger, S. (Hrsg.): Handbuch Diakonische Jugendarbeit, (553-570)
  • Schott, H. (2009): Ganztagsschule als Chance qualitätsorientierter Drogenprävention. In: Zeitschrift für Heilpädagogik 12 (2009), 486-495
  • Schott, H. (2009): Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit von Drogen. In: Ellinger/ Hoffart/ Möhrlein (Hgg.): Ganztagsschule für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Oberhausen, 216-229
  • Schott, H. (2009): Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität. In: Ellinger/ Hoffart/ Möhrlein (Hgg.): Ganztagsschule für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Oberhausen, 98-111
  • Schott, H. (2009): Angststörungen. In: Ellinger/ Hoffart/ Möhrlein (Hgg.): Ganztagsschule für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Oberhausen, 230-246
  • Schott, H. (2009): Enuresis. In: Ellinger/ Hoffart/ Möhrlein (Hgg.): Ganztagsschule für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Oberhausen, 173-186
  • Villalba y Weinberg, L./ Schott, H. (2009): Aggression, Aggressivität und aggressives Verhalten. In: Ellinger/ Hoffart/ Möhrlein (Hgg.): Ganztagsschule für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Oberhausen, 84-97
  • Schott, H./ Simon, I. (2009): Integration von Kooperationen in die individuelle Förderplanung von Schülern mit sehr hohem Förderbedarf im Bereich sozial-emotionaler Entwicklung. In: Spuren 3 (2009), 18-22
  • Schott, H. (2009): Beziehungsangebot und Beziehungsmöglichkeit. Konzeptionelle Überlegungen zu Mentorensystemen als niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche mit ungünstigen Bindungserfahrungen. In: Unsere Jugend 4 (2009), 150-158
  • Schott, H. (2009): PrävMent. Mentorenprojekt mit Jugendlichen. Onlinebeschreibung. URL: http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/ellingerweb/PraevMent/index.html
  • Schott, H./ Ellinger, S. (2008): Vorbeugend Möglichkeiten schaffen. Anregungen zur Drogenprävention an Förderschulen. In: Sonderpädagogische Förderung heute 53(2008)2, 196-215