Forschung am Arbeitsbereich

In der Forschung bedienen wir uns hierzu vor allem des Methodenkanons qualitativer Sozialforschung, insbesondere der in diesem Feld bisher noch selten eingesetzten rekonstruktiven Methoden der objektiven Hermeneutik und der Tiefenhermeneutik.


Laufende Projekte


Metavorhaben BMBF Förderlinie Qualifizierung des pädagogischen Fachpersonals für inklusive Bildung - MQInkBi

Bmbf gefoerdert vom deutsch

Projektleitung:  Prof. Dr. Dieter Katzenbach & Prof. Dr. Michael Urban

Projektmitarbeit:
Dr. Nadine Schallenkammer (Wissenschaftliche Koordination)
Eva-Maria Ableidinger (Webbasierte Kommunikation)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Dauer: 1.10.2017-30.09.2021


Beschreibung des Projekts: Das Metavorhaben (MQInkBi) zur Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ zielt auf eine langfristig angelegte Vernetzung der geförderten Forschungsvorhaben und auf den Aufbau von Strukturen zur Etablierung eines neuen Forschungsschwerpunktes in dem interdisziplinären Feld der empirischen Bildungswissenschaften.

Im Metavorhaben sind insbesondere die folgenden Maßnahmen geplant:

(1) Unterstützung der wissenschaftlichen Fachdiskussion auf der Basis einer kontinuierlichen Beobachtung der Ergebnisse und Entwicklungen in der BMBF-Förderlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ sowie der Integration der dort gewonnenen Erkenntnisse über die Erstellung einer Forschungssynthese. Ziel dieses wissenschaftlichen Monitorings ist die Einordnung der geförderten Projekte in die aktuellen Diskurse.

(2) Dies wird kombiniert mit verschiedenen Tagungsformaten, die der Vernetzung der Projekte untereinander dienen und möglichst frühzeitig die Fachöffentlichkeit mit einbeziehen sollen, um eine möglichst rasche und nachhaltige Verbreitung der gewonnenen Erkenntnisse zu gewährleisten.

(3) Darüber hinaus bietet das Metavorhaben den Projekten wissenschaftlichen Support an, u.a. durch die Bereitstellung einer Projekt-Website, durch den Aufbau einer Online-Zeitschrift als Möglichkeit der zügigen Publikation und durch die Unterstützung im Bereich des Datenmanagements.

Aktuelle Informationen zu Planung und Realisierung der beiden Online-Projekte werden wir zu Beginn des Sommersemesters 2018 an dieser Stelle bekannt geben.


Projektbüro

Container Wismarer Straße, Raum 1.21, Campus Westend
Telefon: 069/79836722
Email: MQInkBi@uni-frankfurt.de

Postanschrift:

Goethe Universität | Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Postfach 47
60629 Frankfurt am Main


Kommune inklusiv

Evaluation des Modellprojekts der Aktion Mensch

Laufzeit: 2017-2024

Projektleitung: Prof. Dr. Dieter Katzenbach / Dr. Nadine Schallenkammer / PD Dr. Hendrik Trescher

Projektförderung: Aktion Mensch

Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Kommune inklusiv“ soll auf drei Ebenen die Wirkung des Projekts auf den jeweiligen Sozialraum untersuchen. Ebene 1 des Vorhabens sieht die Wirkungsanalyse des Gesamtprozesses (Evaluierung der Leistungsmodule) vor und Ebene 2 die Wirkungsanalyse des Vernetzungs- und Umsetzungsprozesses in den fünf ausgewählten Sozialräumen (Sozialraum-Monitoring und Sozialraumanalyse). Methodisch wurde diesbezüglich ein Mixed-Methods-Design entwickelt, das quantitative und qualitative Sozialforschungsmethoden sinnvoll und gewinnbringend miteinander verschränkt. Ebene 3 stellt das subjektive Erleben und die subjektiven Einschätzungen aller am Prozess beteiligten AkteurInnen in den Fokus. Dementsprechend sollen in jeder Kommune und zu jedem Handlungsfeld vertiefende, längsschnittlich angelegte Einzelfallstudien erstellt werden.


Evaluation Modellregion inklusive Bildung Frankfurt

Vom Kinde aus denken...

Laufzeit: September 2016 - Dezember 2018

Projektleitung: Prof. Dieter Katzenbach / Prof. Dr. Alexandra Klein / Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer

Projektdurchführung: Felis Buchhaupt / Lina Hahn / Dr. Sandra Lanhäußer 

Projektförderung: Stadt Frankfurt am Main

Kurzbeschreibung: „Vom Kind aus denken“ ist das Leitprinzip Evaluationsvorhabens. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage: Wie erleben Grundschülerinnen und Grundschüler in den unterschiedlichen schulischen Situationen und Umgebungen die Realisierungsformen schulischer Inklusion? Es geht darum, die Perspektiven von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihres Erlebens von Inklusion zu erfassen, indem qualitative Verfahren (insbesondere themenzentrierte Interviews, Gruppendiskussionen und Dokumentenanalyse) und standardisierte Verfahren der Befragung eingesetzt und miteinander verschränkt werden.


Empirische Befunde inklusiven Unterrichtens

Waldorfpädagogische Beiträge

Laufzeit: März 2013 – Dezember 2018

Projektdurchführung: Dr. Hanne Handwerk

Projektförderung:
Michael-Stiftung Darmstadt
Pädagogische Forschungsstelle 
Bund der Freien Waldorfschulen

Kurzdarstellung: Die Studie will einen Beitrag leisten zur Arbeit von Schulen mit inklusionspädagogischem Ansatz generell. Die Ergebnisse sind zunächst von allgemeinem Interesse, für die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzepts von Freien Waldorfschulen jedoch von erheblicher Bedeutung. Der Gewinn der Untersuchung ist nach mehreren Richtungen hin zu sehen:

• Weiterführung des erziehungswissenschaftlichen Diskurses hinsichtlich struktureller und
• pädagogischer Voraussetzungen von Inklusion
• Beitrag zu Fragen der Lehrerbildung
• Beitrag zur bildungspolitischen Neu-Orientierung
• Beitrag zur Diskussion pädagogischer Prioritätensetzung bei der Schulentwicklung
• Beitrag zur Entwicklung von Inklusionskonzepten Freier Waldorfschulen

Weitere Informationen

Poster zum Download


Abgeschlossene Projekte
2006-2014


Begabungsgerechte Schule / Inklusion


Inklusion - geht das von alleine?


Teilhabe von MitarbeiterInnen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt


Lebensübergang, Lebensgestaltung und Lebensperspektiven


Viele Systeme - Eine Leistung


Kulturtechniken und Alphabetisierung von Mehrfachbenachteiligten


Abgeschlossene Projekte
vor 2006

Sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentren (BFZ)
Sonderschulen in Hessen wurden zu sogenannten Beratungs- und Förderzentren ausgebaut. Das Projekt untersucht die Vorgehensweise eines solchen Beratungs- und Förderzentrums an ausgewählten Fallbeispielen.

Projektmitarbeiterin: Valeska Olde
Laufzeit: 1.12.2004 - 31.7.2005
Förderung: Hessisches Kultusministerium
Abschlussbericht zum Download


Soziale Benachteiligung, Analphabetismus und Medienkompetenz
In diesem Projekt wurde untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schülern aus benachteiligten Milieus über den Einsatz neuer Medien ein Zugang zur Schriftkultur ermöglicht werden kann.

Projektmitarbeiterin: Dipl.-Päd. Dominique Rössel
Laufzeit: Sommer 2002 bis Sommer 2005
Förderung: BHF-Bank-Stiftung

Abschlussbericht
 zum Download
Eine aus den Erfahrungen des Projekts heraus entwickelte Handreichung ist erschienen im Kohlhammer Verlag unter dem Titel:
Iben, G. / Katzenbach, D.: Schriftspracherwerb in schwierigen Lernsituationen. Stuttgart: Kohlhammer 2010


Laptopklasse an einer Sprachheilschule
Die Schülerinnen und Schülerder untersuchten Schule stammten mehrheitlich aus bildungsfernen Milieus. Mit der Einführung von Laptops in den unterrichtlichen Alltag wurde versucht, diesen bildungsbenachteiligten SchülerInnen neue Lernchancen zu eröffnen. Die Evaluation untersucht das Projektziel, inweiweit es gelingt, durch die Einrichtung der Laptopklasse die Flexibilisierung der Lernorte sowie der Initiierung autonomer Lernprozesse zu erreichen.

Projektmitarbeiterin: 
Dipl.-Päd. Dominique Rössel
Laufzeit: 1.10.2003 - 30.7.2004
Förderung: Hessisches Kultusministerium, Siemens AG

Abschlussbericht
 zum Download