Was wollen wir?

Mehr Zeit für Forschung und Lehre durch Ergebnisorientierung und Professionalisierung:
Professorinnen und Professoren sollten ihre Zeit zukünftig in geringerem Umfang in Gremien, mit administrativen Tätigkeiten oder mit anderen zeitaufwändigen forschungsfernen Prozessen verbringen müssen. Dies soll zunehmend durch Stärkung der Dekanate mittels professionalisierter Administrationsstrukturen erreicht werden. Deshalb setzt sich die LH für eine innovative Personalentwicklung und Rekrutierungspolitik in der GU ein. Zudem sprechen wir uns für stärker ergebnisorientierte Vorgehensweisen und gegen eine langatmige Prozessorientierung in der GU-Politik aus.

Für eine effiziente Digitalisierungsstrategie der Goethe-Universität: 
Digitalisierung ist eine existenzielle Notwendigkeit für die Zukunftsfähigkeit der Goethe-Universität in der nächsten Dekade. In der LH erarbeiten zahlreiche Expertinnen und Experten Ideen, wie Forschung, Lehre, Studium und Administration sinnvoll und effizient durch Digitalisierungsvorhaben unterstützt werden können. Diese Ideen bringen wir in die politischen Prozesse systematisch ein, denn die Goethe-Universität muss in diesem Feld eine proaktive Handlungsfähigkeit erlangen.

Für eine erfolgreiche Forschung und Förderung der innovativen Lehre:  
Forschung und Lehre sind die Säulen universitärer Arbeit. Um zukünftig erfolgreich international kompetitiv forschen zu können, bedarf es einer fachspezifisch-flexiblen Forschungsförderung. Erfolgreiche Forschung beginnt individuell in den Köpfen von Forscherinnen und Forschern. Sie benötigt ebenso wie innovative forschungsbasierte Lehre Rahmenbedingungen, welche die Synergien zwischen beiden fördern. So unterstützt die LH im Unterschied zur bisherigen Praxis in der Goethe-Universität eine leistungsorientierte Mittelverteilung für Forschung und Lehre sowohl bei Sach- als auch bei Personalmitteln. Gerade in der LH sind Personen aktiv, die Forschung und Lehre in innovativer und erfolgreicher Weise miteinander verbinden.


Konkret treten wir ein:

  • Ergebnisorientierung statt ausufernde Prozesse.
  • Mehr Zeit für Forschung und Lehre durch eine progressive Professionalisierung der Administrationsstrukturen.
  • Zeitnahe Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für die Goethe-Universität.
  • Fachspezifische und fördernde Rahmenbedingungen sowohl für Verbund- als auch Einzelforschung.
  • Universitäres Konzept für eine strategische und fachspezifische Berufungspolitik.
  • Zeitgemäße, leistungsorientierte Mittelverteilung für Forschung und Lehre in allen Bereichen.
  • Gleichberechtigung aller Professuren statt eingeordneter Professuren.
  • Transparente Karriereperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Bessere Infrastruktur für Studium, Lehre Forschung und universitäres Leben an allen Standorten, insbesondere am Campus Bockenheim.

Die Gruppe LH, Liste Hochschulentwicklung unterstütz alle Maßnahmen, die zu einer stärkeren Identifikation von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studierenden, Verwaltungskräften und Ehemaligen mit ihrer Johann Wolfgang-Goethe Universität führen.