Gendergerechter Sprechgebrauch

 

Warum überhaupt?

  • Sprache beeinflusst unser Denken

Durch Sprache entstehen Bilder in unseren Köpfen. Werden nur Männer genannt, spiegelt sich das in unseren gedanklichen Vorstellungen wider. Das widerspricht oftmals der Realität, da sowohl Frauen und Männer in den meisten Bereichen unserer Gesellschaft präsent sind.

Zudem ist die Vermeidung von Diskriminierung ist auch ein Qualitätskriterium der Öffentlichkeitsarbeit und damit als Zeichen von Professionalität zu werten.

  • Sichtbarmachung des Geschlechts
    Oft wird die maskuline Form geschrieben, die feminine nur mitgemeint. Texte richten sich aber fast immer an Frauen und Männer gleichermaßen. Damit sich Frauen angesprochen fühlen, sollten sie auch explizit genannt werden.
  • Demokratisch schreiben
    Die Nennung aller Geschlechter drückt die Gleichbehandlung von Frauen und Männer als demokratisches Prinzip aus. Gendergerechte Sprache zeigt Wertschätzung gegenüber allen Menschen, unabhängig ihres Geschlechts.
  • Stereotype Rollenbilder aufheben – Antidiskriminierung
    Durch die Adressierung und Nennung von Menschen aller Geschlechter werden stereotype Rollenbilder aufgehoben.


Hilfreiche Broschüren und Leitfäden finde Sie hier:

Geschlechtergerechte Sprache an deutschen Hochschulen:


Weitere Links zur Verwendung Geschlechtergerechter Sprache:

 


Diversitätssensible Mediensprache

Auch in der Mediensprache (Bilder, Videos etc.) ist es der Goethe-Universität ein Anliegen die gewählten Darstellungen, diversitätssensibel und diskriminierungsarm zu gestalten. Die Vielfalt der Menschen und der unterschiedlichen Lebensformen in den Blick zu rücken sollte das Ziel aller sein, die Öffentlichkeitsmaterialen (Websites, Flyer etc.) erstellen. Die „Handlungsempfehlung für eine diversitätssensible Mediensprache“ soll dazu beitragen, die Sichtbarkeit von Vielfalt an der Goethe-Universität zu erhöhen und Diskriminierung durch mediale Darstellung möglichst zu vermeiden

 Broschüre "Handlungsempfehlungen für eine diversitätssensible Mediensprache"

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