Berufungen

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Die GU beruft als Stiftungsuniversität ihre Professorinnen und Professoren selbständig. Die Berufungssatzung der Universität und der Frauenförderplan 2008-2014 bilden die Basis für transparente und zügige Verfahren (auch) unter Gleichstellungsaspekten. Die Präsidialabteilung unterstützt die Maßnahmen, die bereits zu einem kontinuierlichen Zuwachs an Frauen unter den Professoren geführt haben. Die Frauenbeauftragten der Fachbereiche sind in alle Schritte des Berufungsverfahrens einbezogen. Darüber hinaus gibt es zusätzliche formale Regelungen:

  • mindestens zwei Wissenschaftlerinnen, davon eine Professorin, sollen in einer Berufungskommission vertreten sein;
  • in Fachbereichen, in denen der Anteil an Professorinnen unter den Zielvorgaben liegt, können auf Wunsch der Frauenbeauftragten alle Bewerberinnen, die formal qualifiziert sind, zum Gespräch eingeladen werden;
  • die aktive Suche nach hervorragenden Wissenschaftlerinnen international;
  • bei der Leistungsbewertung sollen Familienzeiten positiv bewertet werden;
  • der Senat bestellt eine/n fachfremden SenatsberichterstatterIn, der/die alle Unterlagen erhält und möglichst an allen Sitzungen teilnimmt; und
  • nach Eingang der Bewerbungen wird die Befangenheit von Kommissionsmitgliedern nach den Regeln der DFG streng geprüft; übliche Praxis ist es, dass an den Gutachten für die Listenplatzierung nach Möglichkeit mindestens eine Gutachterin mitwirkt.

Die hessischen Hochschulen haben mit Unterstützung des Hessischen Wissenschaftsministeriums „Qualitätskriterien von Gleichstellung in Berufungsverfahren“ entwickelt. Schwerpunkte bilden die Aktive Rekrutierung von Wissenschaftlerinnen und Fragen der Leistungsbewertung. Aktive Rekrutierung soll bei der geplanten Überarbeitung der Berufungssatzung in diese aufgenommen werden.

Ein neuer Anreiz für die Besetzung von Professuren mit Frauen ist durch einen Präsidiumsbeschluss 2012 geschaffen worden. Danach erhalten die Fachbereiche bei der Berufung einer Frau auf eine W2- bzw. W3-Professur 5.000 € bzw. 10.000 € mehr für die Sachausstattung.

 

Berufungssatzung

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