Die Goethe-Universität trägt als Bürgeruniversität zur Lösung von gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Problemen bei. Mit dem „Academic Welcome Program for highly qualified refugees" (AWP) ist die Universität bestrebt, einen Rahmen zu schaffen, der im Geist der Weltoffenheit und Solidarität die Integration von hochqualifizierten Geflüchteten in Deutschland unterstützt. Durch den Zugang zu universitärer Bildung, der deutschen Sprache, akademischer Infrastruktur und Netzwerken möchte die Goethe-Universität Geflüchteten sowohl Zukunftsperspektiven erschließen und Orientierung vermitteln als auch Austausch und Teilhabe ermöglichen.

Das AWP ist im Wintersemester 2015/16 mit rund 30 Geflüchteten gestartet. Seitdem sind das Programm und die Angebote stetig gewachsen, sodass im Sommersemester 2018 bereits über 130 Geflüchtete an den Deutsch- und Fachkursen und/oder an den weiteren Angeboten des AWP teilnehmen können. Das Projekt läuft noch bis mindestens Ende 2019.

Das Programm ermöglicht die Teilnahme an Deutsch-Intensivkursen (B1-C1) und an verschiedenen propädeutischen Fachkursen (ab B2.3) und/oder den Besuch von universitären Lehrveranstaltungen, sowie die Nutzung von universitären Res­sourcen wie zum Beispiel Bibliothek und die Serviceleistungen des Hochschulrechenzentrums. Darüber hinaus existiert ein umfangreiches Begleitprogramm zur Förderung der Intergration sowie Information und Beratung zum Studium und zur Berufsorientierung. Das Programm beginnt jedes Semester (Sommersemester: Mitte April/Wintersemester: Mitte Oktober).

Bewerbungsfristen: Die Bewerbung ist ab Mitte November bzw. Mitte Mai möglich und endet jeweils zum 15. Januar für das Sommersemester bzw. 15 Juli für das Wintersemester. Bis dahin muss die Bewerbung vollständig online und per Post bei uni-assist in Berlin eingegangen sein.

Kosten: weitestgehend keine

Dauer: bis zu drei Semester, abhängig vom individuellen Lernfortschritt. Am Ende wird eine offizielle Bescheinigung über die Teilnahme am Programm ausgestellt.

Teilnehmende am AWP erhalten explizit keinen Status als Studierende/r und können damit nicht die nur für Studierende subventionierten Leistungen beanspruchen (z.B. Wohnheimplätze).

Bewerben können sich Asylsuchende, -bewerberInnen und -berechtigte, die eine in Deutschland anerkannte Hochschulzugangsberechtigung besitzen oder im Heimatland bereits studiert haben und in Deutschland (weiter) studieren möchten.

Den Flyer mit grunsätzlichen Informationen zum Programm finden Sie hier.

Hier finden Sie eine arabische Zusammenfassung der AWP-Website (pdf). 


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