Goethe-Innovations-Preis 2013

Auf dem INNOVATIONSFORUM 2012 wurde ein Preis ins Leben gerufen, mit dem junge Firmengründer aus dem Goethe-Unibator gefördert werden sollen: der Goethe-Innovations-Preis.  Das Preisgeld von insgesamt 17.000 Euro verteilt sich auf  10.000 Euro für den 1., 5.000 Euro für den 2. und 2.000 Euro für den 3. Platz. Juroren aus Universität, Wirtschaft und Politik bewerten die Geschäftsidee der Bewerber nach Kriterien wie Originalität, Marktpotential, betriebswirtschaftlichem und technischem Know-how und Risiken.

Der Goethe-Innovations-Preis wurde erstmals auf dem INNOVATIONSFORUM 2013 am 9. September in Frankfurt vergeben. Von den verschiedenen Teams, die sich aus dem Goethe-Unibator beworben hatten, wurden 2013 ausgezeichnet:

1. Preis: Ines Weimer und Erik Ohl mit ihrer Firma musicfox,
einem Onlinestore für GEMA-freie Musik (seit 2010).

2. Preis: Samuel Ju und Klaus Kröner mit Repetico,
einem Elearning & Mobile Learning-Angebot (seit 2012).

3. Preis: Sascha Heising und Heiko Störkel mit GeoMon,
ein junges innovatives Dienstleistungsunternehmen für professionelles Monitoring im Bereich Geodaten (seit 2013).

Vom Preisgeld und der Preisverleihung im Rahmen des INNOVATIONSFORUM gehen wichtige Impulse für das weitere Wachstum des Goethe-Unibators aus. Dies spiegelt sich nicht nur am stark gestiegenen Gründungsinteresse von Studenten und Mitarbeitern, sondern auch an der Resonanz aus dem Frankfurter Raum wider.

Der Goethe-Unibator bietet Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Alumni tatkräftige Unterstützung auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Die jungen Kreativen werden bei der Ideenfindung, der Analyse und kritischen Prüfung des Vorhabens bis zum optimierten Businessplan und der Marktreife begleitet. Hierfür stellt das Existenzgründungsnetzwerk Büroräume und technische Infrastruktur zur Verfügung, vor allem aber fachliche Unterstützung. Im Rahmen eines Mentoren-Programms begleiten Professoren der Universität die jeweiligen Projektteams bei der technischen wie der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Vorhabens.

Diese „akademische Brutstäte für Innovatives“ wurde 2001 ins Leben gerufen. Die Liste der geförderten Projekte umfasst inzwischen 70 Geschäftsideen, von denen 30 derzeit betreut werden; einige davon haben es bereits in die Selbständigkeit geschafft. Somit bildet der Goethe-Unibator eine wichtige interdisziplinäre Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft und ermöglicht innovativen Ideen aus der Wissenschaft den erfolgreichen Markteintritt.