Start ins Deutsche

Studierende unterrichten Flüchtlinge

Die Goethe-Universität engagiert sich mit Deutschkursen ehrenamtlich für Flüchtlinge, da hier Sprache als zentrale Voraussetzung für Integration gesehen wird. Durch das Projekt „Start ins Deutsche – Studierende unterrichten Flüchtlinge“ soll ein aktiver Beitrag zur Sprachorientierung geleistet werden.

In einer zweitägigen Schulung werden Studierende der Goethe-Universität zunächst von ehrenamtlich tätigen Lehrenden geschult und anschließend als ehrenamtliche Deutsch-LehrerInnen an einem unserer Standorte (u. a. in Übergangseinrichtungen, Intensivkursen Westend und Frauenkursen) eingesetzt. Dabei werden sie regelmäßig in Kleingruppen durch eine professionelle Supervision in Kooperation mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut e. V. begleitet.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase im Frühjahr 2016, befindet sich das Projekt mittlerweile in der 6. Phase. Auch die Größe des Projekts hat an Volumen zugenommen und ist nun in drei Bereiche einzuteilen: Intensivkurse, offene Kurse und das kommunikationsbasierte Teilprojekt „Begegnungen in Deutschland“.

Aktuell kooperieren wir mit sechs Trägern, darunter die Johanniter Unfallhilfe e.V., der Arbeiter Samariter Bund, das Deutsche Rote Kreuz, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main und das Mädchenbüro Frankfurt. Zudem stehen wir in engem Austausch unter anderem mit der Stabsstelle Flüchtlingsmanagement Frankfurt (u. a. Frankfurt hilft), dem Academic Welcome Program for highly qualified refugees (AWP), dem Internationalen Studienzentrum (ISZ) und der Psychosozialen Beratungsstelle sowie DozentInnen verschiedener Fachbereiche der Goethe Universität.

Nachdem Frau Prof. Dr. Tanja Brühl das Projekt in den ersten fünf Phasen als Vizepräsidentin betreute, wird dies zukünftig Herr Prof. Dr. Roger Erb übernehmen.