Forschergruppe 1525: INUIT – Ice Nuclei Research Unit

Sprecherstandort: Goethe-Universität Frankfurt

Sprecher: Prof. Joachim Curtius, Institut für Atmosphäre und Umwelt, Tel.: (069) 798-40258, curtius@iau.uni-frankfurt.de

Partner: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Max Planck-Institut für Chemie, Universität Bielefeld, Leibniz Institute for Tropospheric Research (TROPOS), Karlsruhe Institute of Technologie (KIT), Technische Universität Darmstadt, Weizmann Institut (Israel).

Die Forschergruppe INUIT untersucht die heterogene Eisbildung in der Atmosphäre. Eiskristalle spielen eine wichtige Rolle bei der Wolkenbildung und beeinflussen daher auch das Wetter. Mischphasenwolken, die einen großen Anteil der Bewölkung darstellen, bestehen aus unterkühlten Tröpfchen und Eispartikeln. Eine wichtige Frage ist, wie sich Eis in diesen Wolken bildet.

Die aktuellen Forschungen beinhalten umfassende Laborstudien zum Verständnis des Gefrierprozesses und zur Charakterisierung der Eiskeimaktivierung. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Wolkenprozesse besser simulieren zu können und den Beitrag verschiedener Eiskeimtypen und Gefriermoden quantifizieren zu können.

Um der Komplexität der zu untersuchenden Teilaspekte gerecht zu werden, untergliedert sich die Forschergruppe INUIT in neun Teilprojekte mit den Schwerpunkten: Labor, Feldmessungen und Modellierung.

Link: http://www.ice-nuclei.de/


Spinx-Observatorium auf dem Jungfraujoch in Wolken. Dort macht die DFG-Forschergruppe INUIT einen großen Teil der Feldmessungen.