Forensische Anthro­po­logie

Fach: Rechtsmedizin

Stand: WiSe 2019/20

Menschliche Knochen werden bei Bauarbeiten oder von spielenden Kindern im Wald gefunden. Handelt es sich um ein Verbrechen? Was können die Knochen über den Menschen aussagen? Wie ist er ums Leben gekommen?

Was sich anhört wie eine Folge von "Bones", ist Realität in der Rechtsmedizin Frankfurt. Von der Tatortarbeit bis zur Analyse der Knochen – das ist in Deutschland vorwiegend Aufgabe der Rechtsmedizin und bei schwierigen Fragen für Spezialisten aus der Rechtsmedizin.

In dem Wahlfach lernt der Studierende Schritt für Schritt und vor allem praxisbezogen die wichtigsten Untersuchungstechniken der Experten kennen. Danach werden Sie menschliche Knochen mit ganz anderen Augen sehen.

Themen

Einführung, Humanspezifität, Liegezeit (postmortales Intervall), Verletzungsspuren, Identifizierung I (Hinweise auf die Identität), Identifizierung II (Identitätssicherung), Fotoidentität, Erfolgskontrolle

Scheinvergabekriterien

Abschlussklausur (MC), bei Nichtbestehen mündliche Nachprüfung, regelmäßige Teilnahe (1 Fehltermin erlaubt)

Literaturempfehlung

Dettmeyer, Schütz, Verhoff: Rechtsmedizin, Springer; Verhoff, Kreutz: Forensische Anthropologie, LOB; Verhoff MA, Kreutz K, Ramsthaler F, Schiwy-Bochat K-H (2006) Forensische Anthropologie. Dtsch Ärztebl 103 (Heft 12): A781-788 (online frei)

Termine

Siehe Angaben in der Student WebApp unter den Wahlveranstaltungen.

Leitung

Prof. Dr. med. Marcel A. Verhoff
Dr. med. Sarah Kölzer
Dr. med. Franziska Holz
Dr. med. Constanze Niess