Musik und Medizin

Stand: WiSe 2019/20

Überblick

Musik und Medizin – diese zwei augenscheinlich gegensätzlichen Gebiete haben erstaunlich viele Berührungspunkte, an denen klinische, medizinhistorische, neurobiologische und kulturwissenschaftliche Aspekte besprochen werden können.

Folgende Themenblöcke werden behandelt:
- Neurobiologische Betrachtung von Musik
- Musik als basale Kommunikation
- Musiktherapie
- Krankheit und Medizin als Gegenstand von Musik
- Erkrankungen berühmter Musiker
- Berufserkrankungen von Musikern

Kursablauf

Das Seminar soll ganz wesentlich durch die aktive Beteiligung aller Kursteilnehmer gestaltet werden, wobei die Dozenten natürlich als lenkende Moderatoren und mit einzelnen Impulsvorträgen zum Gelingen des Lernfortschritts beitragen. Alle Teilnehmenden sollen ein kurzes Referat oder einen kurzen Beitrag leisten, wobei hier ganz wesentlich auf die Einhaltung der Zeit (10 – 15 Minuten) geachtet werden muss. Eine Liste mit Themenvorschlägen wird in der ersten Stunde bereitgestellt, jedoch sind eigene Ideen natürlich sehr willkommen.
Daneben werden wir an einem Samstag in einer Art Workshop versuchen auch praktische Aspekte von Musikerfahrung und Musiktherapie umzusetzen.

Voraussetzungen

Wichtig ist uns eine aktive Teilnahme am Kurs, jedoch ist das Spielen eines Instrumentes ausdrücklich nicht Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Grundkenntnisse von Harmonielehre und Musikgeschichte, sowie Erfahrungen von reflektierter Musikperzeption z.B. aus dem Schulunterricht werden vorausgesetzt.

Kursrichtlinien für die Scheinvergabe

Die Note setzt sich aus folgenden Einzelnoten zusammen:
Referat bzw. Beitrag im Kurs: Vortrag / Beitrag und Handout
Mündliche Mitarbeit im Kurs
Kurzklausur (12 Fragen).

Termine

Siehe Angaben in der Student WebApp unter den Wahlveranstaltungen.

Leitung

PD Dr. Konrad Bochennek, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Dr. Boris Wittekindt, Neonatologie
Barbara Grießmeier, Musiktherapeutin, Psychosozialer Dienst