Ort / Place
Physik Campus Riedberg, Max-von-Laue-Str. 1, 60438 Frankfurt
Großer Hörsaal, Raum 0.111

Zeit / Time
Mittwochs / Wednesday , 16.00 Uhr c.t.
 
 

17.10.2018      

Prof. Dr. Anna Watts
University of Amsterdam

Neutron stars in the spotlight


 

24.10.2018      

Dr. Oleksandr Tsyplyatyev
Institut für Theoretische Physik, Goethe-Universität Frankfurt

Interacting electrons in one dimension beyond the low energy limit


31.10.2018     

Prof. Dr. John W. Harris
Yale University, USA

A Confluence of Ideas and Experiments and the Pioneering Role of Professor Reinhard Stock


 05.12.2018

Prof. Dr. Harald Pfeiffer
MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Potsdam

Black holes, gravitational waves and supercomputers


19.12.2018

Dr. Anna Tauschwitz

Fachbereich Physik, Goehte-Universität, Frankfurt/M

- Antrittsvorlesung -

Hydrodynamik der Materie bei hoher Energiedichte

Die Physik der Materie bei hoher Energiedichte (HED) beschreibt Plasmen bei extrem hohen Dichten oder Temperaturen. Im allgemeinen spricht man von hoher Energiedichte, wenn die spezifische Energie der Materie über 1010 J/m3 liegt. Eine wichtige Aufgabe bei der Untersuchung der Plasmen bei HED ist die Beschreibung der Materie selbst und die Physik der Wechselwirkung zwischen Materie und Strahlung.

Im Labor untersuchte HED-Plasmen sind kurzlebig und können nur in dynamischen Experimenten erzeugt werden. Bei ausreichend hohen Dichten kann das mikroskopische Verhalten einzelner Teilchen vernachlässigt und das Plasma in der hydrodynamischen Näherung beschrieben werden.

In einer Zusammenarbeit des Keldysch Instituts (Moskau), dem EMMI Institut und der GU Frankfurt wird seit mehr als 10 Jahren an der Entwicklung des RALEF Codes gearbeitet, der verwendet wird, um ein großes Spektrum an unterschiedlichsten HED-Experimenten zu simulieren. RALEF gehört aufgrund seiner Stabilität, Präzision und Vielseitigkeit zu den leistungsfähigsten Codes auf diesem Gebiet. Dies wird sowohl anhand von Beispielen für lasergetriebene Plasmen gezeigt, deren Dynamik wesentlich durch die Strahlung bestimmt wird, als auch an Rechnungen für Materie im Flüssig-Gas-Zweiphasengebiet, in dem die Zustandsgleichung der Materie nicht eindeutig bestimmt ist.

 

 

   
   
   
   
   
   
   

Rückblick Physikalisches Kolloquium:
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