Allgemeine Informationen zu den nachfolgenden Stellen:

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Für die Befristung der Verträge von Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes i.V.m. dem Hessischen Hochschulgesetz maßgeblich.

Bewerber/innen wenden sich bei Rückfragen bitte an die ausschreibende Einrichtung.


Im Qualitätspakt Lehre war die Goethe-Universität Frankfurt am Main mit ihrem Programm „Starker Start ins Studium“ auch in der zweiten Förderphase erfolgreich. Das Programm zielt auf die systematische Stärkung der Studieneingangsphase. Hierzu hat die Universität vier fachbereichsübergreifende Zentren zur Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagenkompetenzen gegründet. Für die Fortsetzung des Programms in der zweiten Förderphase ist im Fachbereich Informatik und Mathematik, Institut für Mathematik und im Zentrum Naturwissenschaften zum 01.10.2019 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters mit Schwerpunkt in der Lehre (m/w/d)
(E13 TV-G-U)

zunächst bis 31.12.2020 befristet zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe- Universität geltenden Tarifvertrages.

Der/die Stelleninhaber/in leistet eigenständige wissenschaftliche Lehre in der Studieneingangsphase in Bachelor-Studiengängen - insbesondere der Physik (Mathematik für Studierende der Physik I-III) im Umfang von 8 LVS und ist zur hochschuldidaktischen Weiterbildung verpflichtet. Darüber hinaus beinhaltet die Tätigkeit die operative und strategische Mitarbeit im Programm Starker Start ins Studium, insbesondere im Zentrum Naturwissenschaften.

Die Stelle dient auch der wissenschaftlichen Qualifikation des/der Stelleninhabers/Stelleninhaberin, daher besteht die Möglichkeit zur selbstbestimmten Forschung.

Anforderungen: Sie haben ein abgeschlossenens wissenschaftliches Hochschulstudium idealerweise im Fach Mathematik oder Physik mit Promotion und verfügen über:

  1. mehrjährige Erfahrung in der Lehre der Mathematik für eine andere naturwissenschaftliche Disziplin an einer Universität
  2. Erfahrung in der Organisation von Tutorien und Betreuung von TutorInnen
  3. Lehrerfahrung in Vor- und Brückenkursen und studienbegleitenden Angeboten (eLearning)
  4. Hochschuldidaktische Weiterbildung
  5. Interessen an interdiszilinären naturwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsthemen der beteiligten Disziplinen (Mathematik und Physik)

Weitere Informationen zum Konzept „Starker Start ins Studium“ erhalten Sie unter:  http://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/56048655/Mathezentrum 

Die Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 22.05.2019 per E-Mail an Prof. Dr Tobias Weth: bewerbung@fb12.uni-frankfurt.de, sowie an das Zentrum Naturwissenschaften, Dr. Julia Sommer: sommer@starkerstart.uni-frankfurt.de.


Die Goethe-Universität Frankfurt ist eine Volluniversität, die sich am klassischen Bildungsauftrag orientiert – sowohl hinsichtlich der Vielfalt ihrer Disziplinen als auch der Einheit von Forschung und Lehre. Im Qualitätspakt Lehre war die Goethe-Universität Frankfurt am Main mit ihrem Programm „Starker Start ins Studium“ auch in der zweiten Förderphase erfolgreich. Das Programm zielt auf die systematische Stärkung der Studieneingangsphase. Hierzu hat die Universität vier fachbereichsübergreifende Zentren zur Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagenkompetenzen gegründet. Für die Fortsetzung des Programms in der zweiten Förderphase ist am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut für Politikwissenschaft, Professur Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung (Prof. Dr. Claudius Wagemann) der Goethe-Universität Frankfurt zum 01.10.2019 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters mit Schwerpunkt in der Lehre
(E 13 TV-G-U, 75%-Teilzeit bzw. halbtags)

für die Dauer von bis zu drei Jahren (30.09.2022) zu besetzen; eine weitere Verlängerung ist ihm Rahmen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes möglich und angestrebt. Die Finanzierung des 75%-Vollzeitstellenäquivalents ist bis 31.03.2021 gesichert (bis 31.12.2020 durch das Programm „Starker Start ins Studium“, danach durch den Fachbereich); ab 01.04.2021 ist ein Stellenumfang von 50% gesichert, eine Fortführung der Aufstockung wird aber angestrebt. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Der/die Stelleninhaber/in leistet eigenständige wissenschaftliche Lehre im Bereich der empirischen Methoden der Sozialwissenschaften, vor allem in der Studieneingangsphase der Bachelorstudiengänge, im Umfang von 4 LVS (einzelne Aufgaben sind anteilig auf die Lehrverpflichtung anrechenbar) und ist zur hochschuldidaktischen Weiterbildung sowie zur Mitarbeit im Methodenzentrum Sozialwissenschaften verpflichtet. Die Möglichkeit zu selbstbestimmter Forschung ist gegeben. Es wird gewünscht, dass der/die Stelleninhaber/in die Stelle zur Promotion nutzt.

Aufgabengebiet:

  • Zentrales Ziel der Stelle ist die Verbesserung der Methodenlehre in den Bachelorstudiengängen des Fachbereichs, vor allem in der Studieneingangsphase, durch Entwicklung von Lehrinnovationen sowie Mitentwicklung von Lehrkonzepten für die Professur und den Fachbereich.
  • Die/der Stelleninhaberin/Stelleninhaber lehrt im Aufgabenbereich der Professur. Insbesondere soll sie/er bei der Konzeption und Materialerstellung für die „Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung“ und die dazu gehörigen Vertiefungsveranstaltungen mitarbeiten sowie diese Kurse im Proseminar-Format auch durchführen.
  • Verpflichtend ist weiterhin die Mitarbeit im Rahmen eines Workshopangebots bei der Methodenwoche des Methodenzentrums Sozialwissenschaften.
  • Im Bereich Forschung trägt der/die Stelleninhaber/in zu den an der Professur angesiedelten methodologischen und politikwissenschaftlich-inhaltlichen Forschungsaktivitäten bei. Die Arbeitsschwerpunkte liegen methodologisch in qualitativ-vergleichenden Forschungsdesigns (auch Process Tracing, Vergleiche mit kleinen Fallzahlen, Konzeptformierung, Qualitative Comparative Analysis (QCA)), in der Qualität von Methodenanwendungen und in der Entwicklung der Methodenanwendung in der internationalen Politikwissenschaft; die inhaltliche Orientierung bezieht sich auf die Vergleichende Politikwissenschaft und die Policy-Forschung (z.B. Populismus, Politische Parteien, Interessenverbände, Länderbilder, Beziehungen zwischen Deutschland und Italien, Beziehungen zwischen Deutschland und Südeuropa, Governance).
  • Mitarbeit in den Internationalisierungsaktivitäten der Professur sind erwünscht.
  • Die/der Stelleninhaberin trägt außerdem zu den Selbstverwaltungsaktivitäten von Fachbereich, Institut und Professur bei.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Unbedingte Einstellungsvoraussetzung ist eine besondere Expertise in und Interesse an den Methoden der empirischen Sozialforschung.
  • Darüber hinaus wird ein abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (Master) erwartet, nach Möglichkeit in Politikwissenschaft.
  • Wünschenswert (aber nicht Bedingung) sind Kenntnisse in einem der folgenden Methodengebiete: Qualitative Comparative Analysis (QCA), qualitativ-empirische Fallstudiendesigns (z.B. Process Tracing, Comparative Case Studies), Konzeptformierung, Quantitative Textanalyse, quantitative Methoden im allgemeinen, Software R.
  • Wünschenswert ist ferner die inhaltliche Verortung der/des Stelleninhaberin/s im Bereich der vergleichenden Politikwissenschaft oder der Policy-Analyse.
  • Erfahrung in universitärer Lehre, wie sie im Masterstudium bspw. als Tutor/in gesammelt werden können, sind hilfreich, idealerweise außerdem Vorerfahrungen im Bereich der projektbasierten oder der forschungsorientierten Lehre bzw. des forschenden Lernens.
  • Internationale Erfahrungen sind ebenfalls hilfreich.
  • Sehr gute Englischkenntnisse werden unbedingt erwartet.

Wir bieten Ihnen:

  • ein hohes Maß an Gestaltungsmöglichkeiten und Eigenverantwortlichkeit
  • eine wertschätzende Umgangskultur in einem innovativen, kooperativen und leistungsbereiten Team
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeitregelungen
  • vielseitige Fortbildungsmöglichkeiten
  • für das Jahr 2019 ein kostenfreies LandesTicket Hessen, mit dem Sie die öffentlichen Nahverkehrsmittel in ganz Hessen nutzen können

Weitere Informationen zum Programm „Starker Start ins Studium“ erhalten Sie unter: www.starkerstart.uni-frankfurt.de.

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte unter der Kennziffer 16/2019 bis zum 10.06.2019 elektronisch an die Dekanin des FB03, Prof’in Dr. Heike Holbig,dekanat.fb03-bewerbungen@soz.uni-frankfurt.de. Die Bewerbung muss ein 4- bis 5-seitiges Exposé für eine Dissertation enthalten. Für Rückfragen steht Prof. Dr. Claudius Wagemann (wagemann@soz.uni-frankfurt.de) zur Verfügung.Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Ihnen entstehenden Vorstellungskosten nicht übernehmen können.