Konzept für Third Mission an der Goethe-Universität

Mit dem Strategieprozess Third Mission, der 2015 begonnen hat, setzt die Goethe-Universität gezielt auf ihre Stärken als Stiftungs- und Bürgeruniversität. Als solche ist sie in Forschung und Lehre sowie als Organisation und auf der Basis vieler Kooperationsprojekte eng in die Gesellschaft – in Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft – eingebunden. Dadurch hat sie besonders gute Chancen, ihrem Auftrag „Gemeinsam mit und für die Gesellschaft Verantwortung übernehmen“ gerecht zu werden. Mit Praxispartnern entwickelt sie neue Kooperationen bzw. ko-produktive Arrangements zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, um gemeinsam gesellschaftliche Zukunftsherausforderungen anzunehmen.

Die Goethe-Universität möchte so das Innovationspotential der Universität für die Bearbeitung gesellschaftlicher Fragen besser verfügbar machen, umgekehrt interessante Problemstellungen für Forschung und Lehre erschließen bzw. diese in kooperativen forschungs- und lehrbasierten Aktivitäten bearbeiten. Sie bringt Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um Neues entstehen zu lassen, und gewinnt finanzielle Unterstützung im Rahmen der privaten Hochschulförderung. Den Rahmen hierfür bilden vielfältige Kooperationen – projektweise oder dauerhaft, personen- oder institutionenbezogen, informell oder formalisiert – mit konkreten externen Partnern.