Fonds zur Förderung von „Lehrkooperationen mit außeruniversitären Partnern in Stadt und Region“

Universität und Gesellschaft stehen immer in einem dynamischen Wechselspiel. Als Bürgeruniversität möchte die Goethe-Universität diese Impulse in die Studiengangsentwicklung einfließen lassen. Dafür hat sie einen Fonds zur Förderung von „Lehrkooperationen mit außeruniversitären Partnern in Stadt und Region“ eingerichtet. Durch die Kooperationen kommen die Studierenden mit außeruniversitären Wissenschafts- und Kultureinrichtungen in Kontakt, lernen deren Arbeitsweisen, Methoden und Fragestellungen kennen. Studieren in einem solchen Innovationsmilieu bedeutet, die Vielfalt der Perspektiven und Ansätze auf dichtem Raum zu erleben und für die spätere berufliche Zukunft sowohl innerhalb als auch außerhalb der Universität nutzbar zu machen.

In dem Fonds können Lehrende der Fachbereiche im Einvernehmen mit den StudiengangsleiterInnen finanzielle Unterstützung für Lehrkooperationen mit außeruniversitären Partnern in Stadt und Region beantragen (z. B. Museen und andere Kultureinrichtungen, Forschungseinrichtungen und -institute, Archive und (Kunst-)Hochschulen). Lehrkooperationen können einzelne Lehrveranstaltungen/Module mit außeruniversitären Partnern umfassen; darüber hinaus können die Mittel auch für die Entwicklung und Etablierung von Kooperationsstudiengängen verwendet werden.

Folgende Kriterien sind bei der Beantragung zu berücksichtigen:

  • innovativer Gehalt/wissenschaftlicher Mehrwert der zu fördernden Kooperation
  • einschlägig ausgewiesene Projektpartner aus Stadt und Region
  • Forschungs-und/oder Berufsfeldorientierung

Im Einzelnen förderfähig sind:

  • Personalmittel (für bis zu zwei Jahre)
  • Sachmittel

Technische Geräte und Bewirtung sind nicht förderfähig.

Die maximale Fördersumme beträgt 16.000 Euro pro Jahr bzw. 32.000 Euro bei Projekten mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Die aktuelle Ausschreibung erfolgt gemeinsam für die Jahre 2019 und 2020, d. h. es können Projekte beantragt werden, die 2019 und/oder 2020 mit einer Laufzeit von maximal zwei Jahren geplant sind. Eine Gegenfinanzierung in gleicher Höhe durch das Institut/ den Fachbereich (Matching) muss vorliegen.

Die vollständigen Antragsunterlagen umfassen:

  • Formblatt (sollte es Probleme beim Öffnen der Datei geben, aktualisieren Sie bitte den Adobe Reader auf die neuste Version)
  • Antragsskizze (1-2 Seiten)
  • Kostenkalkulation
  • Empfehlungsschreiben des/der StudiendekanIn

Die aktuelle Ausschreibungsrunde endet am 30. April 2019. Über die Förderung entscheidet das Präsidium.

Antragsberechtigt sind alle Lehrenden der Fachbereiche. Die Antragsunterlagen sind in elektronischer Form von den StudiengangsleiterInnen an die Abteilung Lehre und Qualitätssicherung zu richten

(E-Mail: luq@uni-frankfurt.de).

Für Fragen und Informationen stehen Ihnen Helena Schmedt (schmedt@em.uni-frankfurt.de) und Henni Appell (h.appell@em.uni-frankfurt.de) von der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung (LuQ) zur Verfügung.