Projektstruktur von The Next Level - Lehrkräftebildung vernetzt entwickeln

Um die Realisierung der Projektziele durch ein fächer- und ausbildungsphasenübergreifend vernetztes Zusammenwirken der Beteiligten zu ermöglichen und die Akteure in ihrer Arbeit strukturell und technisch zu unterstützen, wurde eine eigene Organisationsstruktur geschaffen.





Projekteigene Fächerverbünde

In den vier an der Goethe-Universität angesiedelten Fächerverbünden (bildungswissenschaftlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, sozialwissenschaftlich-historisch, sprachlich) werden in Zusammenarbeit von Dozierenden und Forschenden verwandter Fächergruppen und unter Beteiligung von Lehrkräften aus dem Schuldienst und Ausbilder(inne)n von Studienseminaren die Lehr-Innovationen entwickelt und umgesetzt, die Begleitforschung realisiert und die Zusammenarbeit in Lehre und Forschung koordiniert.

Zentrale Begleitstruktur

In der Konzipierung und Durchführung der innovativen Lehr-Lern-Formate werden die Beteiligten unterstützt durch eine hochschuldidaktische Begleitung vom Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik (IKH), z.B. in Form von themenspezifischen und bedarfsgerecht angepassten Workshops sowie einer zentralen Evaluation der Angebote.

Die im Projektkontext angesiedelten Forschungsvorhaben, insbesondere in Form von wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten, werden durch geeignete Angebote des bildungswissenschaftlichen Graduiertenkollegs Grade Centre Education gefördert, wie z.B. Vorlesungsreihen oder Workshops zu wissenschaftlichen Methoden.

In der Anwendung der Video-Online-Plattform VIGOR werden die Projektbeteiligten geschult und beraten von der universitätseigenen eLearning-Einrichtung studiumdigitale. Die Produktion von Videos aus Unterrichts- und Lehr-Lern-Situationen unter Berücksichtigung forschungsmethodischer und technischer Gesichtspunkte geschieht durch eine Arbeitseinheit an der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL), der zentralen Lehrerbildungseinrichtung der Goethe-Universität.

Ebenfalls an der ABL angesiedelt sind die Gesamtprojektleitung, die zentrale Projektkoordination und -administration.

Themenspezifische Fokusgruppen

Als ein zusätzliches Format der fächerübergreifenden Zusammenarbeit zu Querschnittsthemen von allgemeiner Relevanz im Projektkontext wurden themenspezifische Fokusgruppen eingerichtet. Diese Gruppen verfolgen mit der Projektgemeinschaft abgesprochene, aber in der Feinjustierung selbst verwaltete Arbeitsprogramme, die in Kooperation mit verschiedenen Projektbeteiligten umgesetzt werden. Aktuell bestehen folgende projektinterne Fokusgruppen:

Die Fokusgruppe Datenerhebung trägt Erfahrungen und Bedarfe zu verschiedenen Aspekten des Erhebens von Daten im Feld zusammen und wirkt gemeinsam mit der Begleitstruktur des Projekts auf die Erarbeitung von Arbeitshilfen und Maßnahmen hin.

Die Fokusgruppe digitales Portfolio erarbeitet die Grundlagen für ein digitales, fächerverbundübergreifendes Lehramtsportfolio und entwickelt ein Konzept für die Einbindung in die Studienstruktur sowie ein übergreifendes Portfoliokonzept für die 1. und 2. Phase der Lehrerbildung.

Die Fokusgruppe Evaluation und Qualitätssicherung arbeitet in Kooperation mit der Begleitstruktur des Projekts an der Weiterentwicklung von Studierenden- und Dozierendenbefragungen im Rahmen der zentralen Projektevaluation und fördert den Austausch zu spezifischen Evaluationsvorhaben in den Teilprojekten.

Die Fokusgruppe Kompetenzmessung und -diagnostik beschäftigt sich mit den Erhebungsvorhaben professioneller Kompetenz in den Teilprojekten, schafft Überblicke über eingesetzte Instrumente im Bereich der professionellen Unterrichtswahrnehmung und initiiert bezogen darauf projektinterne und -externe Kooperationen.

Projektsteuerung und Qualitätssicherung

Die zentrale Projektsteuerung geschieht über eine aus Vertreter(inne)n aller Projektbereiche und der Projektleitung zusammengesetzte Koordinationsgruppe.

Zur Abstimmung der internen Evaluation und Qualitätssicherung wurde eine Evaluationskommission eingerichtet, die aus Mitgliedern der projekteigenen Koordinationsgruppe und Evaluationsexpert(inn)en aus zentralen Einrichtungen der Universität besteht.

Als externes Gremium der Qualitätssicherung besteht ein Projektbeirat, der sich aus wissenschaftlichen Expert(inn)en aus dem deutschsprachigen Bereich zusammensetzt, die in beratender Rolle eine kritisch-konstruktive Beobachtung der Umsetzung des Vorhabens vornehmen.