Orientierungsstudium der Romanistik


Einführung in die Romanistik

Die Frankfurter Romanistik ist dabei, ein eigenes Programm für ein Orientierungsstudium zu entwerfen. Geplant ist eine semesterbegleitende Veranstaltungsreihe, die im Wintersemester 2017/18 probeweise stattfinden soll.

Dieser Probelauf für das Orientierungsstudium des Instituts für Romanische Sprachen und Literaturen statt ist als eine Art Ringvorlesung „Einführung in die Romanistik“ konzipiert. Näheres hierzu finden Sie im Vorlesungsverzeichnis. Dort können die einzelnen Kurse eingesehen werden, die der Veranstaltung zugeordnet sind und die belegt werden können.

Ein vorläufiges Programm für das Wintersemester 2017/2018 finden Sie ab Juli 2017 hier.

Die Lehrveranstaltung „Einführung in die Romanistik“ soll zweierlei leisten: Zum einen bietet sie fundierte Einblicke in das breitgefächerte Angebot des Fachs Romanistik – sowohl hinsichtlich der Disziplinen (Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Didaktik, Fremdsprachenausbildung) als auch der sprachlichen Vielfalt, die die Romanistik mitbringt (Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Katalanisch…). Zum anderen wird ein extracurricularer Rahmen gewährleisten, dass auch fachübergreifende Kompetenzen erworben werden wie bspw. wissenschaftliches Arbeiten (u.a. Lese- und Schreibkompetenzen) und Umgang mit den Bibliotheken. Darüber hinaus werden den Teilnehmenden auch Möglichkeiten zu Förderungen von Auslandsaufenthalten sowie die unterschiedlichen Master-Programme, die das Institut anbietet, vorgestellt.

Auf diese Weise soll Schülerinnen und Schülern genauso wie Studierenden der Anfangssemester ein repräsentatives Bild des Fachs Romanistik gegeben werden. Dazu besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Lehrenden des Instituts und ihre Forschungsschwerpunkte kennenzulernen.

Neben dem informativen Aspekt wird es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch möglich sein, Credit Points zu erwerben, die sie in das Optionalmodul ihres (zukünftigen) BA-Studiums einbringen können. Weiterhin kann ein Zertifikat des Besuchs erworben werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Orientierungsstudium der Goethe-Universität

Allgemein

Die Goethe-Universität sieht in einem strukturierten Orientierungsstudium ein wertvolles Instrument, um den steigenden Orientierungsbedarf der Studierenden zu adressieren. Als distinktes, dem grundständigen Studium vorgeschaltetes Format konzipiert, soll das Angebot ab 2018 in zwei Programmlinien (Humanities/Geistes- und sozialwissenschaftliches Orientierungsstudium und Life Sciences/Lebenswissenschaftliches Orientierungsstudium) realisiert werden, Im Rahmen des Programms sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einen Einblick in den Studienalltag erhalten, fachliche wie methodische Grundkompetenzen erwerben und erste Studienleistungen erbringen können. Ziel beider Programmlinien ist es, die Beteiligten zu einer reflektierten Studienfachwahl zu befähigen und bereits an interdisziplinäre und außerakademische Schlüsselqualifikationen heranzuführen.

Das Orientierungsstudium ist ein Optional-Angebot, das eine Studienorientierung auf dezidiert fachwissenschaftlicher Basis ermöglicht. Dieses ist Schülern, Schülerinnen und grundsätzlich allen Studierenden zugänglich. Es richtet sich insbesondere an breit interessierte Studienanfänger und Studienanfängerinnen. Das Studienorientierungsprogramm versteht sich dabei als eine Art „Lehrlabor“, das zu Impulsen für die jeweilige Studiengangsentwicklung beitragen soll.  

Konzeption

Die Konzeption des Orientierungsstudiums besteht in der Verknüpfung von systematischer Orientierung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch die Universität und individueller Orientierung durch die Studierenden selbst.

1. Systematische Orientierung

  • Fachliche Orientierung: Überblick über die Fachkultur(en)
  • Akademische Schlüsselkompetenzen (wissenschaftliches Arbeiten, Schreib- und Lesekompetenzen, Bibliotheksführung)
  • Schlüsselqualifikationen, Berufsfeldorientierung, Auslandsaufenthalte
  • Begleitete Selbstreflektion

2. Individualorientierung

  • Selbstorientierung der Studierende
  • Besuch grundständiger Lehrveranstaltungen der beteiligten Studiengänge

Chancen

  • Strukturierte Studienfachorientierung: systematischer Einblick in die Fachkultur(en), Übersicht über das Fächerspektrum und Studienangebot
  • Heranführen an akademische Arbeitsweisen
  • Realistischer Eindruck des Studienalltags („Studieren unter realen Bedingungen“)
  • Frühzeitige Berufsfeldorientierung und Planung von Auslandssemestern
  • Erleichterung der Akkulturation an der Hochschule
  • Vermeidung von Studienfachwechseln / -abbrüchen