Diversity-Studie

Studienerfahrungen an der Goethe-Universität

Die Diversity-Studie erfasst Studienerfahrungen an der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Ziel Studienbedingungen langfristig zu verbessern. Dafür untersucht sie in Gruppendiskussionen mit Studierenden, wie diese ihr Studium erleben, welchen Erschwernissen sie begegnen, wie sie mit diesen umgehen und welche Unterstützungen sie wahrnehmen und sich wünschen. Dabei werden vielfältige Perspektiven einbezogen, um einen möglichst umfassenden Einblick in die Erfahrungen an der Goethe-Universität zu erlangen.


Diversity-Studie

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Diversity-Studie

Sie studieren als Erste*r aus Ihrer Familie?

Sie kennen den Studienalltag als lesbisch, schwul, bisexuell, inter*, trans* oder queer lebende Student*innen?

Sie sind in Deutschland zur Schule gegangen und beide Ihrer Eltern oder Sie selbst sind nach Deutschland migriert?

Sie erleben rassistische Zuschreibungen und Diskriminierungen?

Sie organisieren Ihren Studienalltag mit einem oder mehreren Kindern?

Sie haben eine studienerschwerende psychische oder physische Beeinträchtigung und erfahren an der Universität Barrieren?

Sie werden aufgrund Ihrer Religion diskriminiert?

Sie möchten uns aus einer anderen Perspektive von Ihren Erfahrungen erzählen?

Wir möchten Ihre Studienbedingungen kennenlernen und laden Sie ein, über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse an der Universität zu berichten.


Zum Hintergrund der Studie

Die Diversity-Studie ist ein qualitatives Forschungsprojekt der Goethe-Universität, das im Juni 2017 im Rahmen des Programms Starken Start initiiert wurde. In Gruppendiskussionen mit Studierenden der Goethe-Universität untersucht das Projekt Erfahrungen im Studium und der Studieneingangsphase und ergänzt damit die quantitative Zweite Studierendenbefragung. Hierfür werden rund 15 Diskussionen in verschiedenen Zusammensetzungen erhoben und wissenschaftlich analysiert. Die Ergebnisse werden im Anschluss in Handlungsempfehlungen für die Universität überführt. Bis zum Abschluss der Untersuchung im Dezember 2020 sollen diese insbesondere für studienbegleitende Angeboten bereitgestellt werden und so zu einer Verbesserung des Studiums beitragen.

Durchgeführt wird die Untersuchung durch Hannah Burger und Katharina Meyer im Auftrag des Gleichstellungsbüros und der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung.