ZPL - FAQ für Studierende

Anrechnung von Leistungen
BAföG
Beglaubigte Dokumente und Kopien
Bestehen/Nichtbestehen
Bescheinigung eines ordnungsgemäßen Studiums (BOS)
Erste Staatsprüfung
Erstmeldung
Mutterschutz
Nachteilsausgleich
Prüfungsan-/abmeldung
Prüfungsanspruch bei Wechsel
Rücktritt von Prüfungen
Wahlfachprüfung (L5)
Wiederholung von Prüfungen
Zwischenprüfung

Anrechnung von Leistungen

Wenn Sie bereits Studien-und Prüfungsleistungen in einem anderen Studiengang erworben haben, können Sie einen Antrag auf Anrechnung bei der Prüfungsstelle Frankfurt der Hessischen Lehrkräfteakademie stellen.


Beachten Sie hierzu bitte unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ablauf der Anrechnung sowie diese Übersichtsgrafik.


Um Anrechnungsempfehlungen für den bildungswissenschaftlichen Bereich zu erhalten, lassen Sie uns wie in der Anleitung aufgeführt Ihre Leistungsübersichten an anerkennungen-lehramt@uni-frankfurt.de zukommen.
==> Dieser Schritt erfolgt nach der Immatrikulation - Ihr Ansprechpartner ist bis zu diesem Zeitpunkt die Hessische Lehrkräfteakademie!

> BITTE BEACHTEN SIE auch, dass das ZPL nur Anrechnungsempfehlungen für den Studienanteil Bildungswissenschaften ausspricht! Die Leistungen des Moduls BW-A werden i. a. nur bei Vollanrechnungen (Empfehlung über alle Leistungen des gesamten Studienanteils) zur Anrechnung empfohlen.

Sollten Sie von einem Lehramtsstudium an der Goethe-Universität in ein anderes wechseln, benötigen Sie für diesen Bereich KEINE Empfehlung - es genügt, Ihre Leistungsübersicht bei der Lehrkräfteakademie einzureichen!

  • Ansprechpartner für Empfehlungen in Fachstudienanteilen nennt Ihnen die Lehrkräfteakademie
  • Unsere Studienberatung erteilt Ihnen Auskunft zur Anrechnung von Orientierungspraktika
  • Anrechnungen im Rahmen der Schulpraktischen Studien übernimmt das SPS-Büro
  • Betriebspraktika werden direkt von der Lehrkräfteakademie angerechnet.
  • Beratung zu allen anderen Anrechnungsfragen erhalten Sie von der Lehrkräfteakademie
  • Bewerbung an der Goethe-Universität

    Hinweise des Studien-Service-Centers zu Anrechnung, Einstufung und Bewerbung finden sich hier.

    Sie müssen sich neben der Anrechnung auch um einen Studienplatz an der Goethe-Universität bewerben. Hierfür benötigen Sie Semestereinstufungen, die Sie von der Hessischen Lehrkräfteakademie erhalten. Beachten Sie dabei, dass das Lehramtsstudium auch im höheren Semester zulassungsbeschränkt ist. Es werden nur Plätze nachbesetzt, die in höheren Semestern frei werden. Die Studienberatung rät dringend davon ab, sich nur in einen Studiengang einzuschreiben, um über diesen einen Quereinstieg in den Wunschstudiengang zu erreichen! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Quereinstieg gelingt, ist durch die Zulassungsbeschränkungen in den höheren Fachsemestern äußerst gering. Der vorgesehene Weg zum Wunschstudiengang ist (sofern die Qualifikation über die Note nicht glückt) das Sammeln von Wartezeiten. Detaillierte Informationen zu N.C. und Wartezeit erhalten Sie auf den Seiten des Studien-Service-Centers.

    Wenn Sie allerdings durch die Qualifikation (Abiturnote) wahrscheinlich einen Studienplatz erhalten würden, kann eine Bewerbung für das erste Fachsemester sinnvoll sein. Eine Anrechnung vorhandener Leistungen können Sie dann trotzdem bei der Lehrkräfteakademie beantragen, allerdings nicht im Nachhinein in ein höheres Semester eingestuft werden. Eine Bewerbung für das erste Semester ist nicht möglich, wenn Sie bereits im gleichen Studiengang an einer anderen Universität eingeschrieben sind.

    Verfügen Sie bereits einen Studienabschluss, gelten Sie als Zweitstudierende/r. Für diese Gruppe sind nur 3% der Studienplätze vorgesehen, und es gilt ein anderes Bewerbungsverfahren als im Erststudium (Hinweise zum Bewerbungsverfahren im Zweitstudium). Wenn Sie sich auf ein höheres Fachsemester im Zweitstudium bewerben, gilt dieselbe Zulassungsbeschränkung wie beim Erststudium: Es werden nur Plätze nachbesetzt, sofern Kapazitäten freiwerden. Zudem ist beim Zweitstudium nur eine Bewerbung pro Semester möglich, Sie können sich also nicht parallel für das erste Semester und ein höheres Fachsemester bewerben.

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    BAföG

    BAföG wird bei der Förderungsabteilung des Studentenwerks beantragt. Dort erfolgt auch die Beratung über die Voraussetzungen etc.

    Bescheinigung nach §48 BAföG (Formblatt 5)

    Die Förderungsabteilung braucht zur Genehmigung des Folgeantrags eine Bescheinigung, nach der der/die Studierende die bei geordnetem Verlauf ihrer/seiner Ausbildung üblichen Leistungen erbracht hat. Diese Bescheinigung (Formblatt 5) stellt bei modularisierten Lehramtsstudierenden ausschließlich das ZPL aus. Studierende nach alter Studienordnung werden nicht vom ZPL betreut.

    Hierbei gelten nach der Festlegung des zuständigen hauptamtlichen Mitglieds des Lehrkörpers folgende Regelungen, welche Punktzahlen als üblich anzusehen sind:

    • Bei Bescheinigung des Leistungsstandes zum Ende des 3. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 60 CP vorweisen können, L3 und L5-Studierende 68 CP .
    • Bei  Bescheinigung des Leistungsstandes zum Ende des 4. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 80 CP vorweisen können, L3 und L5-Studierende 90 CP.
    • Bei Bescheinigung des Leistungsstandes zum Ende des 5. Fachsemesters müssen L1 und L2-Studierende 110 CP vorweisen können, L3 und L5-Studierende 120 CP.
    Detailliertere Information zum BAföG finden Sie hier.

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    Beglaubigte Dokumente und Kopien

    Wenn Sie beglaubigte Kopien von Unterschriften oder Abschriften benötigen, können Sie sich in Hessen auch an ein Ortsgericht wenden. Die anfallenden Gebühren sind i. A. nicht sehr hoch.

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    Bestehen/Nichtbestehen

    Zum Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungen heißt es in der SPoL, § 37:

    (1) Eine aus einer einzigen Prüfungsleistung bestehende Modulprüfung ist bestanden, wenn sie mit der Note “ausreichend“ (Note 4,0; 05 Notenpunkte) oder besser bewertet worden ist. Andernfalls ist sie nicht bestanden.
    (2) Eine kumulative Modulprüfung ist bestanden, wenn die errechnete Gesamtnote gemäß § 36 Abs.4 mindestens "ausreichend" (Note 4,0; 5 Notenpunkte) ausmacht (Ausgleichsregelung).

    Lt. Beschluss des Prüfungsausschusses für Lehramtsstudiengänge vom 15.5.2017 ist bei der Errechnung der Gesamtnote unter Verwendung der Notenpunkteskala kaufmännisch zu runden. Die Bestehensgrenze wird in diesem Rahmen bei 4,5 Notenpunkten gesetzt (aufzurunden auf 5 Notenpunkte).

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    Bescheinigung eines ordnungsgemäßen Studiums (BOS)

    Die Bescheinigung über ein ordnungsgemäßes Studium (BOS) wird für die Meldung zum Ersten Staatsexamen benötigt und ist beim ZPL zu beantragen. Hierzu müssen alle eventuell vorhandenen Modulscheine des Studiums (in Kopie) eingereicht werden, damit alle Leistungen auf dem Studienkonto verbucht werden können. Es muss also nachgewiesen werden, dass ein Kandidat für die Erste Staatsprüfung "scheinfrei" ist.

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    Erste Staatsprüfung

    Bitte beachten Sie: Für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung und die Organisation des Prüfungsverfahrens ist die Hessische Lehrkräfteakademie zuständig. Alle relevanten Informationen hierzu erteilt die Prüfungstelle Frankfurt am Main.

    Die Wissenschaftliche Hausarbeit

    Die Wissenschaftliche Hausarbeit (WHA) kann ab bestandener Zwischenprüfung zu einer Fragestellung der Fachwissenschaft, der Fachdidaktik, oder der Bildungswissenschaften angefertigt werden. Thematisch gibt es nur die Vorgabe, dass die WHA im Zusammenhang mit einem Modul angefertigt werden soll. Die Bearbeitungsfrist beträgt 12 Wochen nach Anmeldung. Prüfer/innen sollten zeitlichen Planungswünschen der Studierenden entgegenkommen und für eine schnelle Korrektur sorgen, da die Fristen für das Einreichen von Nachweisen im Einzelfall eng gestaffelt sein können. Umfassende Informationen finden Sie insbesondere in den Antragsunterlagen für die Wissenschaftliche Hausarbeit auf den Seiten der Lehrkräfteakademie.

    Klausuren und Mündliche Prüfung

    Alle Lehrämter: In den Bildungswissenschaften sind zu zwei Themenschwerpunkten Prüfungen abzulegen, davon eine als Klausur, die andere als mündliche Prüfung. Themenschwerpunkte sind Erziehungswissenschaften / Pädagogische Psychologie einerseits und Soziologie / Politologie andererseits. Studierende suchen sich somit je eine/n Prüfer/in in Erziehungswissenschaften oder Pädagogische Psychologie UND eine/n Prüfer/in in Soziologie oder Politologie. Die mündliche Prüfungsdauer kann auf 30 Minuten verkürzt werden, wenn die Prüfungsthemen in Zusammenhang mit Modulen stehen, die in die Gesamtbewertung der Ersten Staatsprüfung einfließen. Die Lehrkräfteakademie und die Fachbereiche gehen davon aus, dass dies der Regelfall ist.

    Die Fachprüfungen:

    • L1: In Didaktik der Grundschule und in den drei Unterrichtsfächern wird nach Wahl der Studierenden eine Klausur geschrieben, die drei weiteren Bereiche werden in mündlichen Prüfungen von jeweils 20 Minuten abgebildet.
    • L2 / L3: Eine Klausur (nach Wahl) in dem einen Fach und eine mündliche Prüfung (60 min) in dem anderen Fach. L3 Kunst und Musik: Eine Klausur in Musik oder Kunst und eine mündliche Prüfung (60 min) im zweiten Unterrichtsfach.
    • L5: In den gewählten sonderpädagogischen Fachrichtungen wird je eine mündliche Prüfung von 30 Minuten absolviert; im gewählten Fach findet eine mündliche Prüfung (Wahlfachprüfung, 60 min) statt; zusätzlich eine Diagnostische Hausarbeit.

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      Erstmeldung

      Studierende, die ihr Lehramtsstudium an der Goethe-Universität beginnen (Erstsemester, Fachwechsler und Uniwechsler) sind verpflichtet, sich nach ihrer Immatrikulation oder spätestens innerhalb ihres ersten Fachsemesters beim Zentralen Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge zu melden. Andernfalls sind Meldungen zu Modulprüfungen ausgeschlossen.

      §20 der Studien- und Prüfungsordnung für Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss Erste Staatsprüfung vom 18. Juli 2016 (SPoL) legt hierzu fest, welche Erklärungen und Nachweise Studierende vorlegen müssen:
      • eine unterzeichnete Erklärung darüber, dass die Studierende oder der Studierende den Prüfungsanspruch im gewählten Lehramtsstudiengang noch nicht verloren hat und ob sie oder er sich aktuell in einem Studiengang mit dem Abschlussziel Lehramt in einem noch nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren (Modul- oder Abschlussprüfung) an einer anderen Hochschule befindet
      • Nachweise über ggf. zuvor erbrachte Studien- und Prüfungsleisten an anderen Universitäten/in anderen Studiengängen
      • ggf. Nachweise über Fremdsprachenkenntnisse (gemäß fachspezifischem Anhang)
      • ggf. Nachweis über die Zahlung der nach §43 SPoL zu entrichtenden Prüfungsgebühr (Stand 2017: Prüfungsgebühren sind ausgesetzt)
      • Um einen reibungslosen Start in das Studium zu garantieren, empfehlen wir die Erstmeldung in einem Wintersemester bis spätestens Mitte Januar, in einem Sommersemester bis spätestens Mitte Juni vorzunehmen. Das entsprechende Formular reichen Sie bei uns ein: Ausgefüllte Formulare können Sie postalisch an uns schicken oder in den Briefkasten an der Säule vor Raum 1068 werfen. Ihre Angaben werden auf Vollständigkeit geprüft. Sofern Angaben fehlen oder unklar sind, melden wir uns bei Ihnen.

        Bitte beachten Sie, dass Studierende, die bereits zuvor Leistungen in einem anderen Studiengang erbracht haben, diese mit der Erstmeldung nachweisen müssen. Sollten Sie einen Fachwechsel vornehmen, ist die Erstmeldung erneut einzureichen!

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        Mutterschutz

        Mehr zum Mutterschutz für Studierende und die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie hier. Für allgemeine Informationen und eine vertrauliche Beratung können Sie sich an den Familien-Service im Gleichstellungsbüro oder die Beratungsstelle Diversität wenden.

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        Nachteilsausgleich

        Die Beauftragten für die Belange behinderter Menschen informieren auf ihren Seiten über das Thema Nachteilsausgleich. Anträge werden an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gestellt (siehe hierzu insbesondere SPoL § 24).

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        Prüfungsan-/abmeldung

        Alles rund um die Anmeldung zu und die Abmeldung von Prüfungen in Ihrem Lehramtsstudium finden Sie hier.

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        Prüfungsanspruch bei Wechsel

        Gemäß §7 der Studien- und Prüfungsordnung für Lehramtsstudiengänge mit Abschluss Erste Staatsprüfung von der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main vom 18. Juli 2016 (SPoL) sind Sie zur möglichen Immatrikulation berechtigt, wenn Sie über einen Prüfungsanspruch in dem gewünschten Lehramtsstudiengang verfügen.

        Der Prüfungsanspruch ist das Recht, in einem Studiengang oder Studienanteil Studien-und Prüfungsleistungen ablegen zu dürfen. Er besteht i.d.R., solange Sie keine Prüfung endgültig nicht bestehen. Kommt es zu einem endgültigen Nichtbestehen und zum Verlust des Prüfungsanspruchs in einem Studiengang, kann es sein, dass dieser Verlust auf vergleichbare Studiengänge und Studienanteile (auch an anderen Universitäten) übertragen wird und Sie an einer entsprechenden Immatrikulation hindert.

        Wenn Sie sich nach einem Fach- oder Universitätswechsel auf ein höheres Fachsemester in einem Lehramtsstudiengang mit Abschluss Erste Staatsprüfung an der Goethe-Universität bewerben, müssen Sie daher wie alle Studierenden nach Ihrer Immatrikulation, spätestens aber innerhalb des ersten Fachsemesters Ihre Erstmeldung beim Zentralen Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge einreichen. Bitte bedenken Sie die Notwendigkeit der Erstmeldung frühzeitig, da Sie sich ohne diese nicht zu Prüfungen anmelden dürfen!

        Weitere Informationen zum Procedere und der Anrechnung von Leistungen finden Sie hier.

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        Rücktritt von Prüfungen

        Wer zu einer Prüfung angemeldet ist, kann innerhalb einer definierten Rücktrittsfrist ohne Angabe von Gründen oder nach Ende dieser Frist auf Antrag aus triftigen Gründen (wie z. B. einer Erkrankung am Prüfungstag) zurücktreten.

        Das bedeutet im Fall einer Erkrankung, dass Sie diese unverzüglich nach Bekanntwerden gegenüber dem Prüfungsausschuss nachweisen müssen. Hierfür stellt die Universität ein Formular zur Verfügung, welches genutzt werden muss. Wer während der Prüfung erkrankt, muss dies der Aufsicht melden und umgehend einen Arzt aufsuchen.
        Bitte beachten Sie auch: Sobald Sie eine Prüfung antreten, verliert ein zuvor eingereichtes ärztliches Attest sowohl für die angetretene als auch für folgende Prüfungen seine befreiende Wirkung. Mit der Prüfungsteilnahme erklären Sie sich für prüfungsfähig und können sich, sobald Sie Kenntnis über die Klausuraufgaben haben, nicht nachträglich auf eine zu einem früheren Zeitpunkt bescheinigte Prüfungsunfähigkeit berufen.

        Wem müssen Sie ein Attest über Prüfungsunfähigkeit zukommen lassen, um zurücktreten zu können?

        • Elektronische Anmeldung über QIS-LSF: Das Attest ist dem Zentralen Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge (ZPL) einzureichen und Ihre Prüferin bzw. Ihr Prüfer zu informieren.
        • Anmeldung bei den jeweiligen PrüferInnen: Sie müssen das Attest den PrüferInnen zukommen lassen und dem Zentralen Prüfungsamt für Lehramtsstudiengänge (ZPL) eine Kopie zustellen.

        • In jedem Fall muss das Attest innerhalb von drei Werktagen vorliegen.

          Was sind weitere triftige Gründe?

          Als triftige Gründe gelten unter anderem (die Liste ist nicht vollständig, über die Anerkennung eines Rücktrittsgrundes entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses)
          • Erkrankungen des oder der Studierenden (s. oben)
          • Krankheit eines von der oder dem Studierenden zu versorgenden Kindes, das das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehe- oder Lebenspartner)
          • Trauerfälle in der engeren Familie (durch Totenschein oder ärztliches Attest über Prüfungsunfähigkeit nachzuweisen)
          • Inanspruchnahme von Mutterschutz
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          Wahlfachprüfung (L5)

          Im Gegensatz zu allen anderen Lehramtsabschlüssen ist die Erste Staatsprüfung beim Lehramt an Förderschulen (L5) in zwei Blöcke aufgeteilt: Zunächst wird die Prüfung im Wahlfach abgelegt. Frühestens in der darauffolgenden Prüfungsphase können die Prüfungen in den Grundwissenschaften/Bildungswissenschaften sowie der Förderpädagogik angetreten werden. Studierende des Lehramts an Förderschulen haben somit zwei Prüfungsphasen zu durchlaufen.

          Für die Meldung zur Wahlfachprüfung werden die Wahlfachbescheinigung sowie das Zwischenprüfungszeugnis benötigt, welche beide vom ZPL ausgestellt werden benötigt. Für die Ausstellung der Wahlfachbescheinigung müssen alle Pflicht- und Wahlpflichtmodule des Fachs (inkl. SPS) vorliegen. Das Wahlfach muss also komplett abgeschlossen sein.

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          Wiederholung von Prüfungen

          In §38 (8) der SPoL heißt es zum Nichtbestehen von Prüfungen: "Studierende müssen Wiederholungstermine zum nächstmöglichen Termin antreten und gelten insofern als angemeldet. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist, es sei denn, die oder der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten. Eine zwischenzeitliche Exmatrikulation verlängert die Wiederholungsfrist nicht."

          Studierenden stehen für nicht bestandene Prüfungen zwei Wiederholungen zur Verfügung. Studierenden, die einen verbindlichen Wiederholungstermin ohne triftigen Grund versäumen, wird ein Fehlversuch verbucht, der auf die Anzahl der Versuche angerechnet wird!

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          Zwischenprüfung

          Die Zwischenprüfung ist eine studienbegleitende Prüfung, mit der Sie Ihren Studienfortschritt nachweisen. Sie soll in L1 und L2 nach dem dritten, in L3 und L5 nach dem vierten Semester absolviert werden. Sie benötigen den Nachweis über die Zwischenprüfung, um sich zur Wissenschaftlichen Hausarbeit (WHA) anzumelden oder um fördernden Institutionen (Stipendien, BAföG) Ihren Studienfortschritt nachzuweisen.

          Welche Leistungen müssen Sie für die Zwischenprüfung nachweisen?

          Für die Ausstellung des Zwischenprüfungszeugnisses sind mindestens 60 CP (L1/L2) bzw. 90 CP (L3/L5) nachzuweisen. Wie sich diese zusammensetzen entnehmen Sie bitte der SPoL (§44).

          Wie erhalten Sie Ihr Zwischenprüfungszeugnis?

          Das Zwischenprüfungszeugnis generiert sich nicht automatisch. Bitte informieren Sie das Prüfungsamt, wenn Sie das Zwischenprüfungszeugnis benötigen, und stellen Sie uns ggf. noch nicht eingereichte Modulscheine aus Ihren Fächern in Kopie zu. Nur so kann sichergestellt werden, dass Ihr Kreditpunktekonto auf dem neuesten Stand ist.

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