laut*stark gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

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Kampagne "laut*stark"

Kampagne "laut*stark sexualisierter Gewalt und Diskriminierung entgegentreten"

Mit der Kampagne „laut*stark“ wendet sich die Goethe-Universität entschieden gegen jede Form sexualisierter Diskriminierung und Gewalt. Betroffene von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt bittet und ermutigt die Universität, Vorfälle zu melden und Unterstützung und Beratung in Anspruch zu nehmen.

Hier erfahren Sie mehr zur Kampagne.

Beratung

Beratungs- und Unterstützungsangebote

Sexualisierte Diskriminierung ist für viele Menschen leider immer noch alltäglich. Betroffene sollen sich ermutigt fühlen, sich im Fall von sexualisierter Belästigung an die entsprechenden Beratungspersonen innerhalb und außerhalb der Goethe-Universität zu wenden.

An der Goethe-Universität, bei der Stadt Frankfurt oder Beratungseinrichtungen in freier Trägerschaft gibt es Unterstützung und vertrauliche Beratung, die auf Wunsch auch anonym. Die Goethe-Universität arbeitet mit Beratungseinrichtungen zusammen, die auf den Themenbereich sexualisierte Belästigung spezialisiert sind.

Hier geht es zu den Beratungsstellen.

Formen

Was sind Formen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt?

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt beschreibt jede sexualisierte Form von (persönlich empfundener) verbaler, nonverbaler und physischer Grenzüberschreitung. Das beginnt bei unerwünschten „Anmachen“, Belästigungen und Beleidigungen und endet bei allen Formen tätlicher Gewalt.

Mehr zu Formen und Kennzeichen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt.

Handlungsoptionen

Was können Sie tun, wenn Sie in Räumen der Universität belästigt werden/wurden?

Jeder Vorfall von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt ist unterschiedlich und jede Person reagiert anders. Deshalb gibt es keine pauschalen Verhaltenstipps.

Hier finden Sie einige Handlungsmöglichkeiten, die sich als sinnvoll erwiesen haben und sie Sie je nach Situation entsprechend anwenden können.

 


Formen und Handlungsoptionen

Formen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

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Formen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

Sexualisierte Diskriminierung ist immer ein Ausdruck von Gewalt und eine Grenzüberschreitung, die sich in verbaler, nonverbaler, körperlicher und virtueller Weise zeigen kann, z.B.:

  • anzügliche Äußerungen und „Witze“ über Aussehen, Kleidung, Verhalten, Intimsphäre
  • abfällige Bemerkungen mit sexuellem Inhalt
  • indiskretes „Ausfragen“ über die Lebensführung
  • Verteilen, Aufhängen und Zeigen von Darstellungen sexistischen und pornographischen Inhalts
  • wiederholtes und anhaltendes Anstarren und Verfolgen
  • unerwünschte verbale und körperliche Annäherungen, z.B. Hinterherpfeifen, „Anmachen“, Berührungen, Übergriffe
  • Aufforderungen zu sexuellen Handlungen
  • Gewaltandrohungen, Erzwingen sexueller Handlungen und Nötigungen
  • Cybermobbing, z.B. übergriffe Nachrichten über Handys, in Chats oder per Mail

Sexualisierte Diskriminierung meint nicht ein gegenseitiges sexuelles Interesse oder ein Flirt, der unter beidseitigem Einverständnis eingegangen wird, oder zufällige Berührungen.

Was tun?

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Was tun?

Jeder Vorfall von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt ist unterschiedlich und jede Person reagiert anders. Deshalb gibt es keine pauschalen Verhaltenstipps. Im Folgenden werden einige Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die sich als sinnvoll erwiesen haben und sie Sie je nach Situation entsprechend anwenden können:

  • Warten Sie nicht, dass sich das Fehlverhalten von selbst einstellt.
  • Sprechen Sie den*die Verursacher*in direkt an, indem Sie mit deutlichen Worten und Gesten das Fehlverhalten konkret benennen und klare Grenzen schaffen.
  • Protestieren Sie lautstark.
  • Rufen Sie in akuten Situationen um Hilfe und fordern Sie Unterstützung von Anwesenden ein.
  • Sprechen Sie mit Kommiliton*innen, Lehrenden, Kolleg*innen und Vorgesetzten.
  • Melden Sie Vorfälle bei Beratungsstellen der Goethe-Universität

Nehmen Sie Ihre Gefühle und eigenen Wahrnehmungseindrücke ernst und machen Sie sich bewusst, dass Sie kein Einzelfall sind und auch keine Schuld am Fehlverhalten anderer Personen tragen.

 


Wichtige Notrufnummern

Notruf

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Notruf

im Fall von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

Polizei: 110

Bockenheim - Ordnungsdienst (24h): 069 798 23201
Ginnheim - Ordnungsdienst (24h): 069 798 24520
Niederrad - Lagezentrum Gefahrenabwehr Uni-Klinik (24h): 069 6301 5000
Riedberg - Pforte Biozentrum & Begleitservice (24h): 069 798 29108
Westend - Pforte IG Hochhaus & Begleitservice (24h): 069 798 32250
Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität: 069 798 12979
Frauennotruf der Stadt Frankfurt: 069 709494 

Mehr


Beratungs- und Unterstützungsangebote

Beratung

Beratung

Die im Folgenden aufgeführten Beratungsangebote sind vertraulich und auf Wunsch anonym.

Für Studierende & Beschäftigte

Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Dr. Anja Wolde: 069 798 18100 | wolde@em.uni-frankfurt.de
Annemarie Eifler: 069 798 18123 | annemarie.eifler@em.uni-frankfurt.de
Campus Westend | PA-Gebäude | Theodor-W.-Adorno-Platz 1 | D-60323 Frankfurt

Antidiskriminierungsstelle, Beschwerdestelle im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

Antje Biertümpel: 069 798 567 | biertuempel@em.uni-frankfurt.de
Campus Westend | PA-Gebäude | Raum 3.P27 | Theodor-W.-Adorno-Platz 1 | D-60323 Frankfurt

Betroffene von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt bittet und ermutigt die Goethe-Universität, Vorfälle zu melden und Unterstützung und Beartung in Anspruch zu nehmen.


Weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote

Für Studierende

Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende
Neue Mensa | Bockenheimer Landstraße 133 | 5. Stock | D-60325 Frankfurt
069 798 22964 | lovasz@em.uni-frankfurt.de | Mo-Fr 9-11h & Mo-Do 13-15h

Psychosoziale Beratung des Studentenwerks
Hörsaalzentrum | Campus Westend | Theodor-W.-Adorno-Platz 5 | D-60323 Frankfurt
069 798 34905 | psychosozialberatung@studentenwerkfrankfurt.de | Di-Do 15-17h offene Sprechstunde

Psychologische Beratung der katholischen Hochschulgemeinde
Joachim Braun Hochschulpfarrer | Dipl. Theologe, Geprüfter Psychologischer Berater (VFP)
Campus Westend | Siolistraße 7 | D-60323 Frankfurt
069 788 08714 | braun@khg-frankfurt.de

Beratung und Seelsorge der evangelischen Hochschulgemeinde
Ruth Habermann (Studierendenpfarrerin), Philipp P. Müller (Dipl.-Sozialarbeiter) und Patrick Smith (Studierendenpfarrer)
Susanna von Klettenberg-Haus | Siolistraße 7 | D-60323 Frankfurt
069 478 6210 00 | habermann@esg-frankfurt.de, ppmueller@esg-frankfurt.de, smith@esg-frankfurt.de | Mo-Fr 10-13h & nach Vereinbarung

Nightline Frankfurt: Anonymes Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende
069 798 17238 | http://nightlineffm.com/ | Mo-Fr 20-0h

Psychosoziale Beratung für Frauen* Lesben Schwule Bisexuelle Trans* Inter* Queers
Campus Westend | Raum PEG 2G 215 | Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | D-60323 Frankfurt
beratung-uni@broken-rainbow.de | Do 15-18h offene Beratung

Für Beschäftigte

Personalrat
Gerti Dornseif (Vorsitzende) | Seminarhaus | Raum 05.110 | Max-Horkheimer-Straße 4 | D-60323 Frankfurt
069 798 17242 | dornseif@em.uni-frankfurt.de

Psychologische Personalberatung
Margarete Szpilok | Campus Bockenheim | Juridicum | D-60325 Frankfurt
069 798 23662 | szpilok@em.uni-frankfurt.de


Die Kampagne "laut*stark"

Bewusstsein schaffen

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Bewusstsein schaffen

Mit der Kampagne „laut*stark sexualisierter Diskriminierung und Gewalt entgegentreten“ wendet sich die Goethe-Universität offen und direkt gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

Sie nimmt damit ihre Verantwortung wahr, für Betroffene einzustehen und aktiv das Leitbild der Universität mit Leben zu füllen.

Für die häufig noch tabuisierte Problematik sexualisierter Diskriminierung schafft die Kampagne eine größere Transparenz und Sichtbarkeit. Wir ermutigen Betroffene dazu, Hilfe und Unterstützung wahrzunehmen. Insbesondere rufen wir zudem jene auf, die Vorfälle beobachten oder in ihrem Arbeitsumfeld wahrnehmen, hinzusehen, zu unterstützen und beobachtete Fälle zu melden.

Denn nur mit einem gemeinsamen „laut*stark“ gegen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt ist eine Universität der Offenheit, Vielfalt, Chancengleichheit und Wertschätzung möglich.

Hintergrund

Hintergrund

Mit der Kampagne „laut*stark“ richtet die Goethe-Universität die Aufmerksamkeit auf das Thema der sexualisierten Diskriminierung und Gewalt, das nicht zuletzt im Rahmen der #MeToo-Debatte auch an der Goethe-Universität intensiver diskutiert wird und Vorfälle sexualisierter Diskriminierung sichtbarer werden lässt.

Aufgrund dieser Diskussionen haben das Gleichstellungsbüro und weitere Einrichtungen der Universität ihre Arbeit gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt verstärkt, um für mehr Sicherheit auf den Campus zu sorgen, für Betroffene besser einzustehen und Beratungsangebote auszubauen.

Faltplan "Sicher über den Campus"

Notrufnummern


Plakatreihe laut*stark



Flyer