Gleichstellungsarbeit

Die Gleichstellungsbeauftragte und ihre bis zu zwei Stellvertreterinnen werden alle zwei Jahre in der Frauenvollversammlung des Fachbereichs 07 gewählt.
Sie vertreten die Interessen von Frauen aller Statusgruppen im Fachbereich, etwa in Berufungskommissionen, bei der Lehrplanung und in der akademischen Selbstverwaltung und sind außerdem Ansprechpartnerinnen für Alle bei Diskriminierungserfahrungen aufgrund des Geschlechts. Die Gleichstellungsbeauftragte ist Ansprechpartnerin für vertrauliche Belange.

Dr. Eva Bucher

E-Mail: bucher@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Büro: IG 1.551

Telefon: 069 / 798 - 32939

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Religionsphilosophie

Carla Sicking

E-Mail: sicking@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Büro: IG 1.514

Telefon: 069 / 798 - 32938


Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Moraltheologie und Sozialethik

Die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs:

  • Berät alle Angehörigen des Fachbereichs, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf geht. Wenn es aufgrund der Pflege von Verwandten oder der Betreuung von Kindern Probleme mit dem Besuch von Lehrveranstaltungen oder dem Erbringen von Prüfungsleistungen gibt, die sich nicht mit dem jeweiligen Lehrenden klären lassen, stehen die Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreterin als Ansprechpartnerinnen und Vermittlerinnen zur Verfügung.
  • Ist Ansprechpartnerin für alle Fälle, in denen sich Personen am Fachbereich aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert oder benachteiligt fühlen, sei es durch Kommiliton*innen, Lehrende oder Vorgesetzte.
  • Ist beratendes Mitglied des Fachbereichrats.
  • Muss an allen Stellenbesetzungsverfahren beteiligt werden, von der Ausschreibung, über die Vorstellungsgespräche bis hin zur Entscheidung für einen Bewerber oder eine Bewerberin.
  • Veranlasst beim Dekan einmal im Semester die Einladung zur Frauenvollversammlung des Fachbereichs, um dort über aktuelle Entwicklungen in der Frauenförderung und Gleichstellungsarbeit am Fachbereich und an der ganzen Uni zu informieren und mit den Frauen des Fachbereichs die zukünftige Gestaltung ihrer Arbeit zu diskutieren.
  • Ist Mitglied der Gemeinsamen Kommission für Gender and Diversity der beiden Theologischen Fachbereiche.
  • Vertritt den Fachbereich auf den Sitzungen aller Fachbereichsgleichstellungsbeauftragten der Universität und stellt so die Vernetzung von Fachbereich und Gesamtuniversität in der Frauenförderung und Gleichstellung sicher.
  • Unterstützt das Dekanat bei der Erstellung der zu verfassenden Gleichstellungsberichte.
  • Sorgt in Absprache mit der Gemeinsamen Kommission für Gender and Diversity  für die Fortführung des Feministischen Lehrauftrags am Fachbereich.

Gemeinsame Kommission für Gender and Diversity der Fachbereich Evangelische und Katholische Theologie

Die Gemeinsame Kommission für Gender and Diversity ist eine Einrichtung der beiden theologischen Fachbereiche und als solche den Fachbereichsräten zugeordnet. Diese Kommission setzt sich aus der jeweiligen Dekanin bzw. dem Dekan sowie je einer Professorin bzw. wenn nicht möglich einem Professor, je einer Vertreterin aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, je zwei Studentinnen und den jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten aus beiden Fachbereichen zusammen. Der Fachbereichsrat benennt die Mitglieder der Kommission auf Vorschlag der beteiligten Statusgruppen. Die studentischen Vertreterinnen werden im Rahmen einer Frauenvollversammlung bestimmt.

Die Kommission tagt mindestens einmal pro Semester. Der Dekan /die Dekanin des FB 06 und 07 laden abwechselnd in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Fachbereichs-Gleichstellungsbeauftragten dazu ein. Die Sitzungstermine werden durch Aushang und auf der Internetseite der Gleichstellungsbeauftragten bekannt gegeben. Die Tagesordnung wird gemeinsam festgelegt.

Aufgabe der Kommission ist es, angesichts des fortlaufenden Generationenwechsels bei Studierenden, im Mittelbau und auf den Professuren auf die Sicherung der Kontinuität von Frauen- und Geschlechterforschung / Gender Studies zu achten. Sie soll anregen, dass die Ansätze der Feministischen Theologie verstärkt in den Lehrbetrieb aufgenommen werden. Aufgaben der Kommission sind u.a. die Vermittlung von Lehraufträgen und Gastvorträgen an qualifizierte Frauen sowie die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie hat Sorge zu tragen für die kontinuierliche Durchführung mindestens einer feministischen Lehrveranstaltung pro Semester und soll Forschungsprojekte im Bereich der Frauenforschung anregen und unterstützen. Eine weitere Aufgabe ist die Anschaffung von relevanter Literatur zum Thema des feministischen Lehrauftrags über die Fachbereichsbibliothek. Die Kommission überprüft die Einhaltung des Frauenförderplans und sorgt für dessen Fortschreibung.
Gemeinsam mit dem Fachbereich 06 bietet der Fachbereich 07 regelmäßig feministisch-theologische Lehrveranstaltungen an. Im Sommersemester finden diese in der Katholischen Theologie statt, im Wintersemester in der Evangelischen; dabei werden nach und nach alle theologischen Fächer beteiligt. Die Veranstaltungen sind immer für Studierende beider Fachbereiche offen.

Soweit das in den modularisierten Studiengängen möglich ist, können in den feministisch-theologischen Seminaren Leistungsnachweise erbracht werden, also auch Modul(teil)prüfungen abgelegt werden. Außerdem ist es möglich, mehrere der Veranstaltungen zu besuchen und dann ein Zertifikat darüber zu erwerben.

​Macht und Missbrauch

Der Thementag der Kommission Gender and Diversity wird im kommenden Wintersemester 2019/20 zum Thema "Macht und Missbrauch" stattfinden.


Cloud Altas

Im Wintersemester 2018/19 fand der Thementag der Kommission Gender and Diversity zum Thema "Genderqueere Rollenmuster auf dem Weg zur Rettung der Menschheit" statt.

Einflüsse der Frauenbewegung auf theologische und kirchenhistorische Entwicklungen – Vom Evangelischen Frauenbund bis zu Maria 2.0

Der Feministische Lehrauftrag wird in diesem Wintersemester 2019/20 von Melanie Wurst aus dem Fachbereich 07 Katholische Theologie ausgerichtet.

Unbenommen haben gesellschaftliche Bewegungen auch Einfluss auf die frömmigkeitsgeschichtliche und im weiteren Sinne kirchenhistorische Entwicklung. So ist dies auch bei der Frauenbewegung, die in verschiedenen Phasen betrachtet werden kann und ja auch heute noch besteht. Nicht immer können die Einflüsse nachgewiesen werden, aber manchmal eben doch.

Im Seminar wollen wir uns einzelnen Phasen der Frauenbewegungen widmen und diese Einflüsse anhand historischer Quellen aufspüren: ob es sich um die Gründung des Deutschen Evangelischen Frauenbundes oder des Katholischen Deutschen Frauenbundes handelt oder um medial präsente Aktionsformen von Maria 2.0 und die Debatten darüber.

Weitere Informationen über das Seminar finden Sie hier.